Zunehmend finanzielle Interessen bei pluswg


#1

Man kann beobachten wie Wuchermietpreise und der Versuch Immobilien zu verkaufen bei plus wg versuchen Fuss zu fassen. Das geht nicht.
Wohnungsverkauf dürfte hier garnicht gepostet werden. Oder 15m2 Wohnfläche in WG für 700.- Euro monatlich


#2

Was mir auch auffällt, dass Leute Unterkünfte feilbieten , sozusagen gratis. Aber dann täglich ( oder mehrere Tage pro Woche ) ein paar Stunden freiwillige Mithilfe verlangen.
Wenn man zB 5 Tage die Woche 3 Stunden mitarbeitet, mit einem Stundenlohn von 10 € , dann wären das monatlich 600 € . Die darf man dann abwohnen …

Unverschämt ! Da werden Leute regelrecht ausgenützt. Ausgebeutet. Verarscht.
Und die die Vermieter sparen sich die Lohnnebenkosten etc.


#3

Gehört angepinnt!!

Ist eine wichtige Info, die meiner Meinung nach jeder hören sollte


#4

Das Thema ist hier längst erörtert worden, trotzdem gibt auch die Anzeigen “Wohnen gegen Hilfe” hier.

Meine Meinung dazu noch einmal:

Man sollte grundsätzlich beides trennen.
Es ist zwar schön, wenn man einerseits eine Arbeit ohne Arbeitsweg, andererseits einen Angestellten, der im Notfall im Haus wohnt, hat.
Aber - man sollte weiter denken!
Gesetzt den Fall, man unterstützt seinen betagten Vermieter beim Schnee räumen, Gartenpflege, Einkauf… Nun wird dieser alte Mensch immer hinfälliger und braucht immer mehr Pflege, habe ich die fachliche Kompetenz, die erforderliche Zeit und bekomme ich dafür eine angemessene Vergütung?
Was dann wirklich dramatisch werden kann - daß ich auf der Straße stehe, wenn mein Arbeitgeber und Vermieter stirbt, oder wir uns überwerfen.
Deshalb bin ich für eine klare Trennung, einen Mietvertrag, der auch in diesem Fall gültig bleibt und ein Arbeitsverhältnis mit eindeutigen Regelungen, das man auch wechseln kann.

Eine sogenannte Dienstwohnung ist immer an den Arbeitsplatz gebunden, mit dem Ende der Arbeit muß man ziemlich kurzfristig ausziehen. Das sollte man sich genau überlegen.


#5

Gutes Heute für Euch,
gibt noch was zu bedenken. Ich z.B. fühle mich fit genug, einem älteren Menschen oder einen auf Hilfe angewiesenen, das Ein oder Andere abzunehmen. Habe auch keine Lust mehr, alleine zu wohnen. Mein Limit für Miete ist begrenzt. Seit vielen Jahren wohne ich alleine in einem Reihenhaus. Mitten in einer Stadt. Wegen der hohen Mietpreise werde ich vielleicht hier “versauern” müssen. Denn, ich wünsche mir eine schöne Umgebung und einen größeren Garten. Und ein Leben zu Zweit.
Die Miete für das Haus ist zu verkraften.
In so fern geht es mir gut. Wenn das ABER nicht wäre.

Ich scheue mich nicht vor Abenteuer. Auch weiß ich, dass es keine Sicherheiten gibt. Schätze aber meine derzeitige Situation und bin dankbar.
Dennoch ist da das WENN und das ABER. Ich glaube, Ihr kennt das gut. :wink:

Ich weiß, dass es da draußen Jemanden gibt, der sich mit mir ergänzen könnte.
Zu unserem gemeinsamen Wohl.
Da ist ein Garten, der nicht mehr gepflegt werden kann…, ein einsamer Mensch…
Jemand der weiß, dass es zu Zweit schöner ist. usw. usw.

Zwei Anläufe in Richtung “Wohnen gegen Hilfe” habe ich bereits hinter mir.
Jedes mal suchten “Kinder” für Vater oder Mutter.

Davon nehme ich inzwischen Abstand.
Denn, es ist doch so, dass ich kein Sprungbrett suche.
Allenfalls sehe ich das Haus hier und jetzt als Solches an.
Auch befinde ich mich in keiner Notlage.

Wenn ich aber hier ausziehe, wird das Haus verkauft und die Tür hinter mir ist zu.

In beiden Beispielen s.o. hätten mir die “Kinder” kein lebenslanges Wohrecht eingeräumt.
Der M… hat seine Schuldigkeit getan und kann gehen.
Ob in einem Jahr, oder in 10 Jahren ist egal. Selbst ein Mietvertrag kann mich da nicht schützen.

Werden also Beide, s.o. weiterhin mit “Hilfen aus dem Osten” klar kommen müssen.

Gruß an Alle


#6

Hi,
ich schrieb hier unlängst, dass ich für eine Kammer unter dem Dach, viel Geld bezahlen sollte. Die Haus-Besetzerin, die keine Besitzerin/Eigentümerin war, wollte das Haus mit 3 weiteren Menschen bestücken. In der “Gemeinschaftsküche” konnten sich keine 2 Leute drehen, ohne sich zu berühren und “lieb zu haben”. Ich erspare mir jetzt weitere Beschreibungen.

Zum Glück gingen mir meine Fragen nicht aus und ich erfuhr, dass die Bank bereits an der Tür geklopft hat. Das Anwesen war himmlisch! Die Umgebung auch.
Aber all das konnte mich nicht blenden.
Gruß an Alle


#7

Ich kann Fälle aufzeigen, wo Inserenten ganz gezielt Rentner suchen, die für gratis wohnen die Zimmer einer Herberge bzw Pension reinigen sollen, die Gäste einweisen und während die Eigentümer auf Motorradtour sind, auch noch die Pferde (!) mitversorgen sollen.
Wohnen für Hilfe würde ich niemals machen. Über kurz oder lang zieht man da den Kürzeren.
Oder eine ältere Frau in Gran Canaria - noch ein Beispiel - die wollte ihre Katzen versorgt wissen, während sie nach Germania reist. Und ein bisschen Garten giessen. Dafür gibt’s dann ein Zimmerchen im Keller. Aber nah am Strand . Sei ja auch nicht viel Arbeit.
Was aber im Klartext heisst, dass jeden Tag Anwesenheitspflicht besteht.
Und Bespassen sollte man das Vieh auch noch…


#8

Unser Mitarbeiter (deutscher Handwerker) wohnt nun schon 11 Jahr bei uns.
Er hat seinen Wohnwagen auf unserem Grundstück stehen, hat sich von Jahren Sanitärräume daneben gebaut, benutzt meine komplette Werkstatt, hat den Strom, Wasser, Internet usw… gratis, wir fahren zusammen einkaufen und sitzen auch oft zusammen.
Dafür arbeitet er für uns 1 Stunde am Tag gratis.
Wir sind alle damit zufrieden.

viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#9

Ne wat is dat schöööön . Deutscher Handwerker, Chauffeur und Gesellschafter. Alles gratis.
Und wo wohnt die Putzfrau ? Im Gartenhaus :rofl:


#10

Hallo Penelope,
ich habe den Eindruck, dass Du in Deinem negativen Wahn so festgerannt bist, dass Du selbst die positivsten Gegebenheiten nicht mehr erkennen kannst.
Ja-deutsche Handwerker sind hier gefragt, denn eine fundierte Berufsausbildung gibt es nicht in Spanien.
Daher arbeitet er auch für alle Spanier in der Umgebung; eben mit meiner ganzen professionellen Werkzeugausstattung, denn ich habe 3 Berufe erlernt und in 2 Berufen die Meisterprüfung abgelegt und für alle Berufe reichlich Werkzeuge.
Wir nehmen ihn mit, wenn wir z. B. zum Einkaufen fahren, denn ein Auto lohnt sich nicht für ihn.
Für das was unser Mitarbeiter hier für eine Stunde am Tag bekommt, muss eine Spanier den halben Monat arbeiten.
Wir haben keine Putzfrau, denn meine liebe Frau macht nicht nur ihren Haushalt, sondern auch noch die Reinigung der beiden Ferienwohnungen.
Aber ich denke, Du wirst lieber auch daran noch etwas negatives suchen.
Trauben die zu hoch hängen, sind eben sauer.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#11

@ Helmut

Merke dir, du kannst mich nicht beleidigen. Ich spiele in einer anderen Liga.


#12

Ja-davon bin ich überzeugt


#13

Ich kann mich an einen Anruf erinnern, wo ich in einer WG mit 70 Jährigen Homosexuellen mitwohnen sollte. Es ist unfassbar wie verkommen die Gesellschaft geworden ist.


#14

Ja und, wo wär das Problem?

Welche Vorstellungen hast Du den von einer WG?
Wir teilen manches Essen, die Waschmaschine, die Mülltonne, das W-lan und auch gemeinsame Unternehmungen miteinander, aber jeder hat seinen Privatbereich, wo er tun und lassen kann, was er will, solange er keinen anderen stört. Ob meine Mitbewohner nun hetero- oder homosexuell, Männlein oder Weiblein sind, ist doch egal! Wichtig ist, daß wir uns menschlich verstehen,was jeder in seinem Bett treibt, geht niemanden etwas an.

Oder hast Du die Absicht, weil Du hetero gepolt bist, Deine Mitbewohnerinnen anzumachen?


#15

Na da wärste doch mal endlich ein “echter Hahn” im Korbe! Nur zu!


#16

Oh man! Kaum schaut man sich hier als “Neuling” um, findet man die Mießmacher der Nation!
Es ist traurig, bestürzend und desillusionierend bezüglich der “Altersweisheit” und des “erfahrenen” Alters. Da scheint es immer noch Menschen zu geben, die in Ihrem Leben nicht ausreichend negatives erfahren, bzw. ihren Mitmenschen angetan haben! Welcher Zweck steckt dahinter? Altersstarrsin, beginnnende Demenz, oder einfach nur dem Anderen sein Leben nicht zu gönnen!!??

Na ja, warte mal ab, wer sich hier gleich wie äußert :wink:

Gruß

Mikka


#17

Hallo mikka,
es ist ganz einfach Altersverbitterung, die Menschen erfahren, wenn sie mit etwa 60 plus alleine in ihren 4 Wänden sitzen und auf ein Leben zurückblicken, dass sie sich so nie gewünscht haben und sich nun immer wieder einreden müssen, das die Anderen Schuld haben.
Das ist nicht Demenz, denn die Leute haben schon den Überblick über alle Gegebenheiten um sich rum, suchen aber nur das Negative daraus.
Ja- und sie gönnen auch nicht den Leuten ein besseres Leben, die ihr leben anders im Griff haben.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#18

Hallo Mikka,

herzlich willkommen.

Xanti eröffnete einen Beitrag - Thema :
WG mit Weisen

Vielleicht möchtest Du Dich dort mit austauschen, was Du unter “Altersweisheit” bzw. “erfahrenem Alter” verstehst.
Wie sähe Deine Wunsch-WG aus ?

Freundlich grüßt , Anette


#19

Hi nach Andalusien (neidisch sei :wink: ),

du wirst schon Recht haben, aber es ist leider so, das man in vielen Foren der 50+ler immer wieder solche Menschen trifft und die nehmen leider einen sehr großen Raum in den Diskussionen ein und die eigentlich positive Energie der Anderen damit immer wieder runter zu ziehen, bzw. mit diesen Kommentaren negieren. Das habe ich in ähnlichen Diskussionsforen immer wieder erlebt.
Wenn man sich nicht im positiven Sine anschließen mag, dann kann man(n)/frau ein Statement abgeben und evtl. vernünftig weiter diskutieren. Leider kommen dann häufig nur noch Plattitüden und irgendwelche ironischen Kommentare ohne Substanz!

Nun ja, es ist wie es ist! Man muss sich da ja nicht mit abgeben… :wink: :rofl:

Jetzt aber schöne Grüße nach Andalusien!

Mikka


#20

Ja, leider steht das finanzielle Interesse immer öfter im Mittelpunkt und verdrängt dadurch auch die menschliche Komponente.

Zum Glück habe ich aber eine WG gefunden, wo das Finanzielle immer nur ein Randthema ist.

So haben wir zum Beispiel erst neulich bei kmplus eine Glasreinigung beauftragt und da ich nur eine ehr schwache Rente habe, war es überhaupt kein Thema, dass ich nur einen geringeren Anteil übernehmen muss.