Wohngemeinschaft in Asien: Thailand


#1

Thailand - das sind Bilder von prachtvollen Tempelanlagen, Mönchen in orangefarbenen Gewändern, exotischer Natur und spektakulären Traumstränden. Jedes Jahr besuchen viele Millionen Menschen Thailand. Und viele träumen davon, hier auch einmal längere Zeit zu verbringen. Daher ist die Frage nur allzu verständlich, ob Thailand auch ein interessanter Ort für eine Wohngemeinschaft sein könnte.

In den letzten Jahren haben sich im Land einige Entwicklungen vollzogen, die bestimmte Formen von gemeinschaftlichem Wohnen begünstigen. In der Gegend um Chiang Mai und in einigen touristischen Zentren an den Küsten entstanden Wohnanlagen, die in irgendeiner Form Gemeinschaftlichkeit propagieren. Manche Anlagen spezialisieren sich auf deutschsprachige oder auf englischsprachige Gäste. Manche Anlagen bieten medizinische Betreuung und Pflegedienste für Senioren an.

Ein Beispiel für eine solche Wohnanlage ist Baan Sammi.

Meines Erachtens könnten solche Wohnanlagen einen ‘alternativen’ Einstieg in eine Wohngemeinschaft bieten. Man sucht nicht unbedingt zuerst ein geeignetes Haus oder Anwesen und gründet dann dort als Gruppe eine Wohngemeinschaft. Sondern man sucht sich (als Gruppe oder als Einzelperson), sozusagen erst einmal als Unterschlupf, ein bestehendes gemeinschaftliches Wohnprojekt, zieht dort ein und wandelt das zunächst rein nachbarschaftliche Verhältnis zu interessierten Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern allmählich in eine echte Wohngemeinschaft um.

Wie mit vielen Projekten in Thailand, sollte man sich jedoch nicht der Illusion hingeben, alles ginge ganz einfach. Thailand hat komplizierte Visa- und Einreisebestimmungen, vor allem bei längeren Aufenthalten. Das Land leidet unter massiver Korruption. Die Prostitution und die damit einhergehenden Erscheinungen zerstören das Land immer mehr. Die derzeitige Militärregierung hat mit Demokratie und Menschenrechten nicht sehr viel am Hut. Und auch das Verhältnis der Thais zu den Farang (Ausländern) ist sehr viel komplizierter als die Tourismuswerbung uns glauben macht.

Ich würde mich freuen, in diesem Forum konkrete Erfahrungsberichte von Wohngemeinschaften aus Thailand zu lesen, oder auch Informationen von Leuten, die vorhaben, eine Thailand-WG zu gründen.


#2

@dibWas willst Du hier machen: Werbung für die Häuser in Chiang Mai?

Chiang Mai kannst Du eh abhacken, die grösste Luftverschmutzung Landesweit, noch vor Bangkok! Und sowas soll als Beispiel hinhalten?
Dann ist es überhaupt nicht Seniorengerecht, ja solange man gesund und munter ist, und nachher? Leichte schleichende Demenz, oder ein Knall; Hirnschlag, wer schaut dann?
Die sind wenigstens noch ehrlich und schreiben auf Ihrer Seite:

Betreutes Wohnen, Altenpflege ?
Betreuung und Pflege, wenn sie denn erforder­lich werden sollten, organi­siert der Mieter eigen­verant­wort­lich und ein­ver­nehm­lich mit Hilfe der Resort-Gemein­schaft. Es ist grundsätzlich mög­lich, eine Küchen- oder Haushaltshilfe temporär oder dauerhaft zu beschäftigen, oder einem (thai­ländi­schen) Pfleger bei sich in einer Neben­wohnung oder einem benachbartem Häuschen temporär oder dauer­haft eine Unter­kunft einzu­räumen. Dadurch entstehen jedoch Mehrkosten.

Nun, in so einem Moment noch selber was zu organisieren, ich weiss nicht??

Nun, denn macht mal, nicht nur schreiben…:slight_smile: ich habe auch gesucht und 10 Jahre Mitbewohner / Mittragende/ Mitfinanzierende usw gesucht. Nie sind wir uns ganz einig worden, wie es aus zu sehen hat, so habe ich halt das Ruder selber in die Hand genommen, und habe selber geplant, und schlussendlich selber alles mit meiner Frau zusammen aufgebaut, und wir leben seit bald 7 Jahren mit unseren Wunschgästen in einer Form zusammen, die Seines gleichen sucht!

Thailand ist sehr wohl sehr Seniorenfreundlich, einfach nicht an den Touristenorten, doch wir wollen ja in diesem Land leben, und wenn ich Ferien machen will, dann kann ich ja an ein Touristen Ort gehen, solange ich noch mag, aber immer dort leben? Ist auch nicht allen gegeben, zudem ist es sehr teuer.

Wenn sich Jemand aber entschliesst, an einen solchen Ort zu gehen, und sich befasst mit dem Gedanken, als Senior/in noch einen Ortswechsel zu vollziehen, ist es dringend notwendig, mal ein Probewohnen in einer solchen Anlage zu absolvieren, um auch zu sehen, ob s passt, das andere ist auch, mal schauen ob ich Thailandkompatible bin?
Was nützt alles planen, Mitstreiter suchen, Grundstücke / Häuser suchen, wenn man dann merkt, dass es zu heiss ist, zu lärmig, oder sonst was?

Ich kenne zum Besipiel keine WG hier im Land, die funktioniert, es geht nur, wenn es Jemand macht, und dann seine Gäste die zu Ihm passen sucht.

Gerne lasse ich mich weiter aus, und gebe auch Auskunft…:slight_smile:

Gruss aus der Wärme
Cavalier


#3

Ich mache keine Werbung und verfolge keine wirtschaftlichen Interessen. Mir geht es in diesem Forum lediglich darum, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die sich auch mit Wohngemeinschaften in Thailand oder allgemein in Südostasien befassen. An Pöbeleien, Stänkereien und Gemotze bin ich nicht interessiert.


#4

dib, da bin ich ganz deiner Meinung. Ich denke hier sollte ein Sachlicher Austausch statt finden. Thailand ist nicht das Land in dem ich leben möchte, finde es aber interessant, was und wie sich Suchende austauschen. Ich habe nach dem Lesen deines Beitrags nicht verstanden, warum sich Cavalier auf die Füße getreten fühlte, zumal du auch die negativen Seiten aufgezählt hattest. Aber immerhin hatte Cavalier ja auch auf einige negative Seiten von dem Ort berichtet, was schon wieder positiv gedeutet werden muss.
Ich wünsche dir, dib, dass du von Personen, die auch vorhaben in das Land auszuwandern, oder schon dort leben, das du Hilfreiche Informationen bekommen kannst.

Gruß Sabiene


#5

Sorry und Entschuldigung, wenn ich Dir DIB, auf die Füsse getreten bin, wollte ich nicht, auch wenn ich es jetzt selber lese, es so rübergekommen ist.

Gruss aus der Wärme
Cavalier


#6

Ich habe 2013 eine Wohngemeinschaft geteset in Ban Chang auf dem Dorf. Wir hatten Aun als Koch 2 Deutsche aus Düsseldorf und Aun´s Frau…aus Berlin. Mit Swimmingpool und zusätzlichem Strand vor der Haustür ließ es sich für mich gut leben. Was mich persönlich störte waren die Moskitos… Das schöne Haus wurde vom Eigentümer verspielt und somit ist es zunächst vorbei mit der WG. Heute würde ich mich für ein 1 Jahr einmieten und dann weiter ziehn, nach dem Motto: Die beste Bildung erhält er Mensch auf Reisen. https://aloisbrinkmann24.wordpress.com/category/jannishaus/


#7

Also ich habe von Thailand nur gute Sachen gehört. Es ist günstig und viele Deutsche arbeiten von dort aus. Es gibt dort Coworking Spaces mit super Internet und das essen ist sehr gut. Natürlich ist die Landschaft wunderschön. Für eine WG lassen sich bestimmt ein paar Leute finden.