Wo leben wir weltweit am gesündesten?


#1

WISSEN
SAMSTAG, 16. MÄRZ 2019
Italien überholt, Spanien ist "das gesündeste Land der Welt"
Neuen Studien zufolge leben Spanier gesünder als alle anderen Menschen weltweit. Zudem haben sie eine hohe Lebenserwartung. Eine Hauptrolle spielt dabei die “mediterrane Diät”. Was machen die Spanier besser als die Deutschen, die nur Platz 23 belegen?
Deutsches Essen? Pachi rümpft die Nase. “Zu fett, zu vitaminarm! Und … darf ich ehrlich sein? Oft auch ungenießbar”, sagt die 70 Jahre alte Madrilenin. Das Essen sei vor einigen Jahren einziger Negativpunkt eines einmonatigen Aufenthaltes bei Freunden in Berlin und Hamburg gewesen, erzählt die frühere Journalistin und Hobbymalerin. “Wir Spanier essen und leben unterdessen so gesund und ausgeglichen wie in kaum einem anderen Teil der Welt.”
Stimmt das? Eine Bloomberg-Studie gibt der Frau recht. Sie wirkt jugendlich und macht “Powerwalking”. Ihr Vater starb erst jüngst im hohen Alter von 94 Jahren. Der Studie zufolge lebt es sich derzeit nirgendwo so gesund wie in Spanien.
“Vielleicht ist es irgendwas im Gazpacho oder in der Paella, aber Spanien hat gerade Italien als gesündestes Land der Welt überholt”, heißt es in dem Bloomberg-Bericht augenzwinkernd. Tatsächlich hat das Land einen ordentlichen Sprung gemacht: Bei der letzten Erhebung 2017 lag es noch auf dem sechsten Rang. Deutschland belegt nur Platz 23.
Lebensgewohnheiten in 169 Nationen untersucht
Für die Auswertung wurden für 169 Nationen die Lebensgewohnheiten der Bevölkerung untersucht: Neben Daten für Übergewicht, Zigarettenkonsum, Gesundheitssystem und Lebenserwartung wurde auch die Ernährungsweise der Menschen verglichen. Und da haben die Spanier - ebenso wie die auf Rang 2 liegenden Italiener - dank ihrer “mediterranen Diät” scheinbar tatsächlich das Geheimrezept für ein langes Leben entdeckt.
Wie etwa durch den Verzehr des bereits erwähnten Gazpacho. Die kalte Gemüsesuppe, eines der Meisterwerke iberischer Kochkunst, wird unter anderem aus Tomaten, Gurken, Paprika, Zwiebeln und Knoblauch zusammengemixt und ist nicht nur reich an Vitamin C, sondern soll auch entzündungshemmend wirken.
Empfehlung: fünf Löffel Olivenöl pro Tag

Die in Spanien seit 1996 existierende Stiftung Fundación Dieta Mediterranea, die auf ihrer Homepage unzählige Rezepte und Menüvorschläge veröffentlicht und unter anderem auch den regelmäßigen, aber gemäßigten Konsum von Rotwein empfiehlt, sieht vor allem Olivenöl als den Hauptdarsteller der Mittelmeerdiät schlechthin. Stiftungsexperte Ramón Estruch versichert unter Berufung auf mehrere Studien, dass fünf Suppenlöffel Olivenöl pro Tag das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen merklich minderten.
Für die Spanier handelt es sich allerdings um keine “echte Diät, die man sich aufzwingt, weil man abnehmen oder gesünder leben möchte”, wie Pachi betont. “Wir haben unser Essen sozusagen im Blut, in den Genen, es gehört zu unseren Traditionen.” Sie liebe zum Beispiel unter anderem Mangold, Paella “mit viel Olivenöl, natürlich extra vergine” und den Cocido Madrileño, einen traditionellen Kichererbseneintopf aus der spanischen Hauptstadt.
Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte
“In Spanien werden deutlich mehr Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte verzehrt als etwa in Deutschland. Und als Fettquelle steht Pflanzenöl im Vordergrund”, bringt es Matthias Schulze vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung auf den Punkt. Es gebe mittlerweile gute Belege, dass eine pflanzenbetonte Kost günstig sei. “Dagegen sollte der Verzehr von rotem Fleisch und von verarbeiteten Fleischprodukten und der Konsum zucker-gesüßter Getränke eingeschränkt werden”, so der Experte.
Die Mittelmeerdiät wirke sich vor allem bei der Vermeidung sogenannter kardiometabolischer Krankheiten positiv aus: “Dies umfasst sowohl den Typ-2-Diabetes als auch Herz-Kreislauferkrankungen”, erklärt Schulze. Um den südländischen Ernährungsstil mit seinen frischen, vitaminreichen Zutaten auch im Norden populär zu machen, hat die Deutsche Herzstiftung ein Buch mit dem Titel “Mediterrane Küche - Genuss und Chance für Ihr Herz” publiziert.
Spanien hat höchste Lebenserwartung in EU
Bereits heute leben die Spanier internationalen Studien zufolge länger als ihre Mitbürger in der Europäischen Union. Weltweit lag das Land 2016 auf dem vierten Platz, nur in Japan, der Schweiz und Singapur war die Lebenserwartung bei Geburt noch höher.
Das Institut für Gesundheitsmetriken und Evaluation (IHME) an der Universität Washington rechnete zuletzt vor, dass Spanien wohl bis 2040 auch hier die Führung übernehmen wird: Die Bürger von Sevilla bis Santander haben dann Schätzungen zufolge bei Geburt eine durchschnittliche Lebenserwartung von 85,8 Jahren. Die Deutschen wären nur 25. in der Weltrangliste, mit einem durchschnittlichen Sterbealter von 83,2 Jahren. Wichtigste Faktoren sind dabei hoher Blutdruck, Übergewicht, hohe Blutzuckerwerte, Tabak- und Alkoholkonsum sowie Luftverschmutzung.
Pachi kann die Statistiken von Bloomberg, IHME und anderen Organisationen nachvollziehen: “Einige junge Leute kaufen zwar heutzutage bei uns sehr viel Mist. Fertiggerichte und so. Aber das sind längst nicht alle.” Sie sitzt mit einem Bekanntenpärchen - 90 und 92 Jahre alt - auf der Straßenbank, schaut zum dunkelblauen Vormittagshimmel der Hauptstadt und fügt an: “Nicht nur das Essen ist wichtig. Sonne, Siesta, Spaziergänge, Sprechen, soziale Kontakte pflegen, Spaß am Leben haben … das ist unser Rezept.”

Naja- bei den Negativmenschen hier im Forum, sind das natürlich alles nur Falschmeldungen.

Trotzdem---- es ist herrlich hier und nur halb so teuer wie in Deutschland.

Viele Grüße als Andalusien
Helmut


#2

Dies schrieb der überaus positive deutsche Einwanderer, der so gesund ist, dass er der Gemeinschaft der Krankenkassenbeitragszahler Jahr für Jahr und Monat für Monat zigtausende Euros kostet.


#3

Er betont doch ständig, wie clever er sei und alle Anderen sind blöde und haben es zu Nichts gebracht.
Oh, hab ich doch seine liebe Frau vergessen. Na klar, auch sie ist nicht blöde.
Hat ihn ja ausgewählt.

Das Forum ist eine Mogelpackung. Sollte umbenannt werden.
In: “Webers Nabelschau”.


#4

Hier mal wieder eine Buchempfehlung:

Vordergründig geht es darum, wie man seine Brille wieder los wird,
aber der geniale Verfasser hat viel mehr zu sagen.
Hochinteressant und aufschlussreich ist u.a. seine Meinung über den Charakter chronisch Kranker…

  • Lesen!

#5

Steht da etwa, dass Jeder Zombi “seine Krankheiten” konserviert? :wink:


#6

Hahahahahaha. Ich komm nur kurz vorbei zum lachen.

Lest ihr das tatsächlich noch alles, was der Weber in alter NLP Manier so von sich gibt ?!?
Ich vermute sogar, dass der Herr bezahlt wird, dass er so viele Klicks generiert !


#7

Ebenso wohl auch alle Trolle hier.
Ich komme deshalb noch her, um zu schauen, ob das Programm in mir:
“Fremdschämen” noch am Laufen ist.


#8

Klaro, er zahlt 10 im Monat und bekommt 20 zurück!


#9

Habt ihr außer diesem substanzlosen Geplärre denn nicht wenigsten mal eine andere Information darüber, wo man denn dann doch gesünder leben kann.
Dan könnte der Leser einmal meine Bericht, Eurer Geplärre und die Berichte die Ihr einstellt vergleichen.

Z.B.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut