Wg gründen mit Mobilheimen


#21

So eine Initiative gab es schonmal auf PlusWgs, das war in Lauenbrück, Niedersachsen. Dort ist ein bestehender Mobilheimplatz und dieser wurde erweitert, so dass mehrere nebeneinanderliegenden, aber getrennt zu verpachtende Grundstücke frei waren. Ich hatte mir das angeschaut, aber davon Abstand genommen. Man kann jederzeit auf so einen Platz ziehen und sich mit seinen Nachbarn anfreunden, wozu dann im Vorfeld reden? In einem Wohnprojekt würde ich mehr Verbindlichkeit und vor allem auch gemeinsame Räume/Infrastruktur haben wollen. Die Energiekosten sind auf solchen Plätzten auch oft sehr hoch da der Verpächter an ALLEM verdienen will.
Oder wollt ihr einen eigenen neuen Platz gründen und dafür ein Grundstück kaufen? Und wer soll das dann kaufen und die Infrastruktur bezahlen…auf jeden Fall ist es so bei so einer “WG” dass jeder seine 40m2 hat aber keine Gemeinschaftsfläche da ist.
Ist sehr unklar alles was ihr schreibt.


#22

Ich fände es schade, wenn solch eine Idee, WG gründen mit Mobilheimen verworfen werden würde.
Es geht um WG Gründung, und da sollte auch WG in Mobilheimen zulässig sein.
Ich wäre da jedenfalls dabei, und hätte sogar auch ein Grundstück an zu bieten.

Von daher kann ich nur alle ermuntern am Ball zu bleiben, es ist ohnehin total schwer, gleich ein Haus zu kaufen und mit mehreren ein zu ziehen. Wer soll solche hohe Summen denn überhaupt aufbringen.
In einem Mobilheim kann man erst mal auch mit weniger Geld beginnen, und mit der Zeit kann sich so viel ergeben, hoffentlich nur positives. Ich wäre auch optional dabei, wenn nur erstmal ein Grundstück gekauft werden soll. Vielleicht haben ja schon welche eine kleine Behausung, wie auch immer.


#23

Hallo Klaus,
hast Du überhaupt eine Vorstellung, was alleine eine Entsorgungsstelle für die chemischen Toiletten kostet?
Was der Stromanbieter an Bereitstellungskosten selbst für nicht abgenommenen Strom berechnet?
Erhebt die Gemeinde eine Zweitwohnungssteuer?
Kann man sich dort polizeilich anmelden?
Wie hoch ist die Grundsteuer?
Was kostet ein Kanalanschluss?
Was kostet ein Wasseranschluss?
Was kostet ein Stromanschluss?
Sollen ein Gasflaschenlager errichtet werden?
Was kostet ein Umweltverträglichkeitsgutachten?
Für einen Campingplatz ist eine Baugenehmigung notwendig.
Mobilheime (auch mit Rädern) gelten als feste Bauwerke, also kommt z. B. auch der Schornsteinfeger regelmäßig.
Wie sind Mitgründer abgesichert, wenn sie sich finanziell an dem Ausbau des Platzes beteiligen?
Welche Rechtsform soll das Vorhaben haben?
Verein, GBR, GmbH, Genossenschaft, oder, oder?
Usw., usw.
Zusammenfassend:
Wie hoch wäre Deine Kostenkalkulation ?
Einmal bis der Platz von der Gemeinde als Stellplatz zugelassen ist,
und einmal die monatlichen Kosten pro Mobilheim.
Ich denke, das Alles würde hier sicherlich einige Leser interessieren.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#24

Hallo Helmut,
mit Deinen Bedenken und Einwänden, mit denen Du richtig liegen könntest, hast Du das Thema WG gründen in Mobilheimen erfolgreich zerschlagen.
Natürlich habe ich die Vielzahl der Bestimmungen und Auflagen noch gar nicht im Auge gehabt. Aber Du könntest richtig liegen mit dem was Du beschreibst. So danke ich dir zunächst mal für Deine Hinweise.
Da der Aufwand doch sehr hoch und unübersichtlich scheint, und ich dazu auch keine Lust habe mir ein Bein aus zu reisen, und mich derart zu verausgaben für alles was in Betracht gezogen werden müßte, gebe ich das ganz einfach wieder auf.

Das Leben sollte ja nicht bis in alle Ewigkeit nur Probleme machen, sondern mit zunehmenden Alter wollen wir auch mal etwas die Unbeschwertheit und Leichtigkeit des Seins etwas genießen, deshalb überlege ich, ob ich Dich nicht mal besuche in den Bergen, wenn mein Weg vielleicht im Winter nach Spanien führt?

Im Camper ist man da recht unabhängig, wenn ich sehe wie viele Deutsche im Winter in den Süden reisen und auf Campingplätzen im Winter verweilen.

Vielleicht wäre das ja eine beschwerdelosere Alternative, für alle die ein rollendes Heim ihr Eigen nennen, denn man ist flexibel und beweglich zugleich.
Vielleicht könnte sich sogar der eine oder andere Leser, auch dafür begeistern anstatt im Mobilheim auf festem Platz zu leben, und man könnte sich zusammen tun, und gemeinsam reisen.
Wer weiß schon welche rollende Gemeinschaft sich da finden könnte.

Erste Anlaufstelle, Treffpunkt in den Bergen, mit einer kleinen Festlichkeit bei Dir. Wäre das eine bessere Idee?
Nur ist mir nicht bekannt, ob Du evtl. auch eine Stellmöglichkeit hättest für Camper und ob Dir das recht wäre.
Viele Grüße auch Rheinland Pfalz
Klaus


#25

Hallo Klaus,
die günstigsten Preise für einen Stellplatz in Andalusien kosten im Winter 10 Euro pro Tag.
Und dann sind die Sozialräume irgendwo, die Stromkosten gigantisch, wenn Internet dann lahm, und eine Klimaanlage wirst Du wohl auch nicht im Wohnmobil haben.
Unser Apartment kostet in den Monaten November bis einschließlich März 310,00 Euro, plus Nebenkosten; also auch 10 Euro/Tag.
Für Stromkostet berechnen wir über einen geeichten Zwischenzähler
30 Cent/KW.
Mit der Klimaanlage heizen ist besonders günstig, denn sie wandelt 1 KW Strom in über 3 KW Wärme um.
Schau mal nach unter: www.ferienwohnungen-andalusien.eu
Menü Langzeitvermietung
Es ist auch eine Grundrisszeichnung vorhanden.
Mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen hier in dem Landschaftsschutzgebiet gibt es sofort Ärger mit der Polizei.
Wir mussten selbst für auf unserem eigenen Grundstück geparktes eigenes Wohnmobil Strafe zahlen, weil darin übernachtet wurde.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#26

Ich nehme wahr, das ich Dir wohl Angst gemacht haben muß, wenn Du dich nun mit Händen und Füßen wehrst, das nur keiner zu Dir kommt.

Eine einfache Antwort, ich möchte keinen Besuch hätte genügt.

Ich glaube nicht, das jemand wie Du, der sich in allem sehr gut auskennt, in ein Landschaftsschutzschutzgebiet fährt und dann noch, weil er auf dem eigenen Grundstück steht mit seinem Fahrzeug, eine Strafe bezahlt, da wie Du schreibst, jemand drinnen übernachtet hat.

Dazu weißt Du dich m.E. sicher gut zu wehren um keine Strafe zu bezahlen, wenn dem so gewesen sein sollte.

Wer kontrolliert das in den Bergen? Andererseits bin ich überzeugt, das bei dir keiner im Wohnmobil übernachten muß, bei Deinem Angebot an Ferienwohnungen.

Als langjährig in Spanien wohnender, müßten Dir alle Verbotsschilder vertraut sein, falls ein Landschaftsschutzgebiet als solches durch Schilder gekennzeichnet ist.

Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht in die Predulie gebracht.

Wenn ich Bedarf habe, bzgl. Deines Angebotes melde ich mich. Im übrigen “Danke” für Antworten auf nicht gestellte Fragen.

Viele Grüße aus Rheinland Pfalz
Klaus


#27

Hallo Klaus,
leider muss ich Dir schreiben, dass Du nicht nur wenig Ahnung hast, sondern auch noch viel von dem Wenigen.
Wir wohnen an der direkten Verbindungsstraße von Casabermeja nach Almogia.
Hier fährt 4 x am Tag die Guardia Civil vorbei, 6 x am Tag der Schulbus und 2 x die Woche die Umweltpolizei.
Kannst Du mir eine E-Mail Adresse nennen, dann kann ich Dir gerne die Multas (Bußgeldbescheide) über 300 € und 600 € zusenden.
Natürlich kann man dagegen klagen, nur:
Erst einmal bestehen die Gesetze so wie sie angewandt wurden.
Zweitens muss Jeder in Spanien seinen Rechtsanwalt selbst bezahlen, auch wenn er den Prozess gewinnt.
Jedes Jahr erhöht sich die Strafe um 20% an Zinsen, wenn sie nicht bezahlt wird.
Zahlt man sie sofort, kosten sie die Hälfte.
Z.B. herrscht seit 2003 hier absolutes Bauverbot, selbst ein Hühnerstall aus Draht kostet eine Strafe.
Ebenso nur ein Fenster erneuern ohne Genehmigung.
Wir könnten auch die chemischen Toiletten nicht entsorgen, denn unser 4 Kammersystem muss mit einer Art Hefebakterien versehen sein, die praktisch das Klopapier und die Exkremente in CO2 und Alkohol umwandeln, sonst verstopft unsere Verrieselungsanlage.
Und die chemischen Zusätze in den Caravan-Toiletten würden die Bakterien zerstören.
Wenn Du Dir die Luftbilder ansiehst, dann steht auf der einen Seite des Grundstückes ein weißer Anhänger, dort könnten leicht 4 Wohnmobile stehen.
Gerne würden wir den Platz vermieten, aber es geht nicht.
Also bitte- bevor Du weiter so einen Blödsinn schreibst, informiere Dich bitte.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#28

Wozu diese Anschuldigungen? Er hat geschrieben, dass man dort im Landschaftsschutzgebiet nicht im Fahrzeug wohnen bzw. nächtigen darf, weil es dann Ärger gibt. Er hat auch geschrieben, dass bei ihm ein Tag in der Wohnung soviel kostet wie in Spanien üblicherweise ein Stellplatz. Er hat nichts davon geschrieben dass er keinen Besuch möchte ganz im Gegenteil.
Aber wer möchte schon Flachdenker zu Besuch haben die meckern wenn man ihnen freundlich ein gutes Angebot macht? Das macht niemandem Spass.

Ich kenne Leute, die haben wegen Übernachten im Fahrzeug 500 Euro Strafe gezahlt. In Spanien sind die echt hart, die haben keinen Bock mehr auf die ganzen Hippies die sich irgendwo niederlassen. Zum Teil kann ich es auch verstehen. Es gibt viele (besonders Deutsche) die sich da sehr respektlos benommen haben.


#29

Hallo schwarzesSchaf,
ja- so ist das.
Es war so vor 20 bis 30 Jahren im Mode gekommen, dass sich Leute in Spanien ein Grundstück kaufen und ein Mobilheim darauf stellen oder einen großen Wohnwagen.
Jeder der ein Grundstück hatte, konnte damals einen Wasseranschluss und einen Stromanschluss beantragen.
An jeder Ecke stand dann so eine Blechkiste und verschandelte nicht nur die Natur, sondern die Fäkalien wurden auch nicht entsorgt, sondern mit der dazu notwendigen Chemie in die Natur gekippt.
2003 wurden dann die Gesetzte in Andalusien für Landschaftsschutzgebiete drastisch verschärft.
Alle Blechkisten mussten weg und Niemand (außer Landwirte) bekam noch eine Baugenehmigung.
In Málaga stehen einige Wohnmobile sogar am Strand, aber das ist dort, wo die offene Kanalisation ins Meer geht.
Die Polizei sagt dort nichts, wundert sich aber, dass die Leute dort quasi in dem Abwasser baden.
Wir haben während der Bauphase (von 2001 bis 2012) auf unseren eigenen Grundstück mit unserem Wohnmobil gestanden und haben 2003 zwei Geldstrafen bekommen.
Als wir sie bezahlt hatten, haben wir dann eine Sondergenehmigung bekommen, bis das Haus fertig war.
Wir haben praktisch den Fehler gemacht, die Sondergenehmigung nicht sofort zu beantragen.
Übrigens ist das Abstellen von Wohnmobilen nicht strafbar, sondern das Übernachten darin.
Wenn wir 5 Gäste hätten und die alle mit dem Wohnmobil kämen, könnten diese Womos alle legal auf einem anderen Teil unseres Grundstückes abgestellt/geparkt werden.
Wir hatten schon mehrere Gäste die mit Wohnmobilen und Campingbussen angereist sind.
Kleine Campingbusse können auf unserem Eingezäunten Grundstück geparkt werden.
Und da kann natürlich nachts niemand anklopfen von der Polizei.
So haben sich z. B. 4 junge Leute unser Apartment gemietet und 2 schliefen im Campingbus.
So hatte sie das Apartment für 2,50 € am Tag pro Person.
Aber das waren auch pragmatisch denkende Menschen.
Seit 2016 müssen wir bei der Vermietung Gesetze einhalten wie Hotels und auch alle Gäste innerhalb von 24 Stunden per E-Mail bei der Polizei melden.
Natürlich wird das auch kontrolliert und es kann bis zu 18.000 € Geldstrafe kosten, wenn ein Gast nicht gemeldet ist.
Angeblich natürlich wegen der Terroristen.
Da nun Schwarzvermietungen komplett unmöglich sind, hat man die Steuern für die Vermietung auch gleich um 60% erhöht.
Ja- und hundert Seiten weiter.
Aber- das begreifen einige Menschen eben nicht oder sie wollen es nicht.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#30

Wollen die nicht begreifen.

Ich wohne hier auch im Landschaftsschutzgebiet. Es ist Pachtland und die Hütte gehört mir, die darf nicht vergrößert werden und man darf auch keinen Bauwagen/Mobilheim usw. hier aufstellen, das Grundstück hat 4000m2…Zäune sind auch nicht erlaubt (ist im Wald und der soll nicht verändert werden). Ansonsten lebe ich hier ganz normal mit Anmeldung, Strom, Post, usw. Mein Nachbar hat eine Genehmigung beantragt dafür, dass er wegen seiner Sanierung während der Zeit einen Bauwagen dort haben darf, das Bauamt hat diese erteilt. Hinterher muss der Bauwagen aber weg. Ein anderer Nachbar har Ärger vom Bauamt bekommen, weil er eine Kinderspielhütte aus Holz aufgestellt hat, das ist übertrieben aber so sind die Gesetze. Die überdachte Fläche ist begrenzt. Ich darf auch kein Carport haben. Aber egal, so günstig und schön kann man nirgends mit HVV Anbindung nach Hamburg leben, ich will nicht meckern. Und für mein olles Autos ist das auch egal. Einen Wohnwagen der angemeldet ist und mit dem man auch auf Reisen geht (bzw. gehen kann) könnte ich haben, meine Auto hat ja auch eine Anhängerkupplung. Also theoretisch, wenn der Wagen groß genug wäre, könnte da auch jemand wohnen. Mit Anmeldung.
Aber Chemieklo geht gar nicht, denn ich verwende nur biologisch abbaubare Mittel, wegen der Abwasserentsorgung. Hier im Wald ist ja keine Kanalisation, sondern man hat eine eigene Grube, ich habe jedenfalls eine. Die wird auch jährlich kontrolliert.
Wenn es diese Gesetze nicht gäbe, wäre das hier alles Bauland und nix mehr mit Wald und Ruhe und Naturschutz. Denn es ist nah an Hamburg.

Zurück zum Thema…
Wer eine Mobilheim Initiative gründen möchte, muss sich mit vielem auseinandersetzen. Es ist kompliziert. Man kann nicht einfach eine Wiese kaufen und sich da draufstellen und wohnen. Was ich für eine gute Idee halte ist, wenn Leute sich zusammentun, einen Verein gründen, der ein kleines Haus mit einem großen Grundstück kauft. Gibt es auf dem Land, auch in SH, Niedersachsen. In dem Haus ist die Infrastruktur für alle und ein Gemeinschaftsraum, und dann können auf dem Grundstück ein paar Mobilheime stehen, ich kenne Leute die sowas mit Bauwagen machen, schon seit 20 Jahren. Im Außenbereich, wo keine Nachbarn meckern.
ich habe dazu aber keine Lust.


#31

Ja schwarzesSchaf,
so geht das, wenn man die Gesetze beachtet und sich auskennt.
Wir kannten uns 2003 noch nicht so aus in Spanien und mussten mit 900 Euro, geteilt durch 2, “bluten”.
Es war Lehrgeld.
Aber seitdem läuft alles (auch mit den Behörden) super.
Übrigens kostet es eine Polizisten in Spanien fotografieren bis zu 300.000 Euro, ebenso Vermietung ohne Lizenz und nur den Führerschein vergessen oder den Helm nicht aufhaben 400 Euro.
Die letzten 400 Euro habe ich übrigens auch schon einmal bezahlt.
Wer meint, das hier Wilder Westen ist, wird sein blaues Wunder erleben.
Ein Wohnmobil ist ganz schnell als Sicherheit beschlagnahmt.
Und dann kann man geschätzte 10 Jahre sich mit den Gerichten in Spanien herumschlagen und Rechtsanwaltskosten zahlen, die den Wert des Womos übersteigen.
Aber- wer mein das es doch geht…
Versuch macht klug.
Viel Spaß.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut

Viele Grüße aus Andalusien
Hemut


#32

Gegen ein paar grundsätzliche das Zusammenleben regelnde Gesetze hat ja niemand etwas,
aber Deine letzten Informationen über Andalusien/Spanien klingen stark nach Tyrannei und Polizeistaat.


#33

Oh Xanti,
ich habe mich vertan, es sind bis zu 600.000 Euro.


Damit sollte verhindert werden, dass bei Zwangsräumungen von Wohnungen die Presse Fotos macht, denn dann ist immer die Polizei dabei.
Übrigens ist das keine Straftat sondern eine Ordnungswidrigkeit.
Gut- bis zu…
Die Realität hat gezeigt, dass es sich dann um so etwa 1.000 Euro gedreht hat.
Aber ein Häuschen könnte da schnell weg sein.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#34

Ja, ist ziemlich hart


#35

Spanien scheidet definitiv aus als neue Heimat.
Danke, HelmutJosefWeber!


#36

Hallo Helmut,

es dürfte Dich sicher erfreuen, wenn Du einen Unterstützer gefunden hast, der sich Dir anschließt, auf dem anderen herum zu hacken, der mich einen Flachdenker nennt, und auch von Dir kam ja, das ich Blödsinn rede, und ich keine Ahnung hätte. Aber das sollte mich nicht umhauen. Lediglich wird mir bewußt, mit welchen Menschen ich es zu tun habe. Und ob das eine gute Werbung ist für Deine Wohnungsvermietung, wage ich mal zu bezweifeln.

Agression ist in der heutigen stark verbreitet, und Worte bieten eine Mögklichkeit diese aus zu drücken und stellen ein Ventil dar, im zweiten Schritt, wenn Worte nichts mehr nutzen, schlagen Menschen zu, werden gewalttätig, oder töten sogar. Ein Delikt in der heutigen Zeit, das wir mehr und mehr erfahren müssen.

Da ich ein friedliebender Mensch bin, hab ich das nicht nötig und muß auch nicht ausfällig werden. Die Ausddrucksweise ist zugleich ein Indiz dafür, wie Menschen gestrickt sind, und ob gebildet oder ungebildet, und sie stellen sich durch ihre Ausdrucksweise ihr eigenes Zeugnis aus.

Nun zum Inhalt selbst, ich habe nie geprahlt damit, das ich Ahnung habe, was die spanischen Gesetzmäßigkeiten und Bestimmungen angeht und mit keinem Wort erwähnt. Weil, dafür gibt es dich ja. Ich gehe da lediglich immer von meinem logischen Menschenverstand und den eigenen Erfahrungswerten aus. Und das sollte doch wohl erlaubt sein. Natürlich lasse ich ebenso auch die Erfahrungswerte von anderen zu.

Aber dieser ganze Rattenschwanz über Spanien, was Du da alles aufgeführt hast, und gar nicht gefragt war, hättest Du dir ersparen können.

Im ersten Schritt habe ich lediglich gefragt, ob Du eine erste Anlaufstelle sein würdest, sein könntest, wenn etwas zustande kommt, das der eine oder andere mitfahren würde nach Spanien um sich um zu schauen um nach einer dauerhaften günstigen Bleibe für eine WG zu suchen.

Klar wird mir nun auch, das Du als Anbieter von Wohnungen diese als erstes an den Mann bringen willst.

Es ist leider nicht jeder reich wie Du, der die Möglichkeit hat, sich dauerhaft an anderen zu bereichern und ständig Geld auf die Seite schaffen kann. Du hast doch schon eine gute Rente, wieviel Geld brauchst Du noch zum leben? Nun ja, einmal damit angefangen kann es nie genug sein, es ist wie eine Sucht.

Habt ihr, Du und das schwarzeSchaf, schon mal drüber nach gedacht, das es auch Menschen gibt, die unter der unteren Einkommensgrenze liegen mit ihrem Einkommen oder nur den Sozialsatz erhalten, und schauen müssen, wie sie monaltich rum kommen. Klar ist auch, das Du deshalb Hartz IV oder Sozialhilfeempfänger nicht haben willst, weil sie dir kein Geld bringen. Menschen bräuchstest Du ohnehin nicht, auf Deinem Grundstück sondern lediglich ihr Geld, so spüre ich inzwischen, aus Deinem Verhalten.

Schlechteste Vorraussetzungen sind das ohnehin für eine WG, unter deren Deckmäntelchen Du ja Deine Wohnungen anbietest und Werbung machst um Menschen an zu locken, des Geldes wegen.

Ich mache Dir ja keine Vorwurf deswegen, weil es ja fast alle tun, die eine Wohnung an den Mann bringen wollen, d.h. unter falschen Vorraussetzungen anbieten, und täuschen. Von WG meist keine Spur.

Vielleicht spreche ich nun mal ein bißchen im Namen aller finanziell schwachen Menschen, die sich keine 300 Euro, und mehr leisten können, für eine monatliche Unterkunft und gezwungen sind nach günstigeren Alternativen zu suchen, wie auf einem Campingplatz zu leben im Wohnwagen, Bauwagen, Tinyhouse oder Mobilhome, Zelt oder was es da alles gibt. Und warum sollte man sich da nicht auch im Süden mal umsehen dürfen.

Nun hast Du im Vorfeld, ungefragt schon hinreichend preis gegeben, mit welchen Tücken man in Spanien rechnen muß, und was einem alles blühen kann. Das man in Spanien genauso abgezockt werden kann wie in Deutschland wird dadurch recht klar. Von daher ist das Thema für mich auf der Plattform hier, erstmal erledigt.

Interessenten, die eine günstigere Alternative suchen, als das Wohnen in einem festen Haus bzw. Deinen Wohnangeboten, sind aber weiterhin angesprochen, mit mir nach günstigeren Alternativen evtl. Mobilheim, Campingplatz zu suchen und können sich gerne mit mir zusammen schließen.

Gruß Klaus


#37

Ja- die Medaille hat wie immer zwei Seiten.
In Spanien darf z. B. ein illegal besetztes Haus nach 24 Stunde nicht mehr von der Polizei geräumt werden.
Besetzt z. B. eine obdachlose Familie ein Ferienhaus, hat der Besitzer nur 24 Stunden Zeit die Polizei aufzufordern das Haus zu räumen. Nach de 24 Stunden muss der Besitzer eine ganz normale Räumungsklage durchlaufen, die Monate dauert und viel Geld kostet.
Da solche Räumungen (ob innerhalb der 24 Stunden oder nach einer Räumungsklage) in Spanien immer mit großem “Getöse” ablaufen und die Polizisten dann oft als die “Buhmänner” hingestellt wurden, wurden die unangemeldeten Demonstrationen z. B. gegen diese Zwangsräumungen verboten und die Berichterstattungen soweit erschwert, dass keine Polizisten auf Bild-oder Filmmaterial zu sehen sein dürfen.
Im Großen und Ganzen hat der spanische Bürger einen besseren Stand, wenn er rechtlich gegen die Polizei vorgehen will.
Zwei Polizisten die in Marbella einen Rentner verhaftet haben, und auch wohl geschlagen haben, bekamen beide 7 Jahre Haft.
Und- der Rentner war nicht etwa krankenhausreif und musste auch nicht am nächsten Tag die Polizisten bei den Berufskollegen anzeigen, sondern bei der Nationalpolizei.
Bei Razzien gegen Drogenhändler steht die Nationalpolizei mit Maschinenpistolen im Kreisverkehr und winkt auch Polizeiautos raus und kontrolliert diese.
Ich denke, in Deutschland wäre der Rentner wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte vor Gericht gelandet und selbst wenn er angekettet auf einen feuerhemmenden Matratze in der Zelle verbrennt, die nur mit Brandbeschleuniger entzündbar ist, und in der 1 Jahr vorher (natürlich nicht aufklärbar) ein Mensch erschlagen wurde, würde ihm Selbstmord unterstellt.
Das kann eben nur dabei herauskommen, wenn in Deutschland die selbe Behörde, die Ermittlungen wegen Straftaten von Polizisten aufklären soll, die selbe Behörde ist, dessen Hilfsbeamte die Polizisten sind, gegen die ermittelt wird.
Der Arbeitgeber muss also untersuchen, ob seine Mitarbeiter, die er beaufsichtigen und kontrollieren muss, etwas falsch gemacht haben.
In welche Lachkrämpfe würden wir verfallen, wenn aus China. Russland N-Korea oder selbst aus den USA gemeldet würde, dass sich zwei rechtskräftig verurteilte Terroristen, zur selben Minute , in verschiedenen Zellen, mit einer Polizeipistole selbst durch Genickschuss das Leben genommen haben.
Und das in einem Hochsicherheitstrakt, in den keine Büroklammer unentdeckt reinkommen kann.
In Deutschland kann die Staatsanwaltschaft das so ermitteln und auch erklären und der Deutsche glaubt das.
Ich könnte nun hundert Seiten weiter schreiben.
Aber–die Menschen sind eben so (mich eingenommen) dass sie gerne auf Missstände in anderen Ländern hinweisen und selbst nicht sehen, was sich wirklich um sie selbst abspielt.
Was passiert wohl in Deutschland, wenn eine Frau einen Polizisten anzeigt, sie bei einer Verhaftung unsittlich gegrapscht zu haben.
Ich denke, sie bekommt eine Anzeige und auch eine Verurteilung wegen Vortäuschung einer Straftat.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#38

Hallo Klaus,
ich kann Dir leider nicht konkret auf alle Deine Anschuldigen antworten.
Denn ein gefrusteter Mensch kann in wenigen Minuten mehr Blödsinn behaupten, als der Angeschuldigte in seinem ganzen Leben widerlegen kann.
Aber nur ein Punkt.
Ja- ich habe Hunderttausende damit verdient, dass ich Gold im Jahre 2000 gekauft habe und der Preis sich mehr als vervierfacht hat.
Jetzt erkläre doch mal den Menschen hier, wem jetzt nur ein Cent fehlt, weil ich ein Vermögen verdient habe.
Ich bin mal gespannt.

Auf unserem Buchungskalender kannst Du einsehen wie sehr unsere Ferienwohnungen gefragt sind und belegt sind.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#39

Hallo Helmut,
ich habe Dich nicht angeschuldigt, warum auch. Es ist Deine falsche Interpretation.
Auf Deinen, mir vorgeworfenen Blödsinn gehe ich gar nicht mehr ein.

Ich will lediglich Menschen suchen, die mit mir nach günstigeren Wohn-Alternativen suchen, mehr nicht, Nun lass mich in Ruhe.
Klaus


#40

Stimmt!
Und das Gebildetsein muss sich nicht unbedingt nur auf die Schulbildung beziehen.
Es gibt z.B. Schulverweigerer auf einem hohen Niveau
und Professoren und Doktoren mit Tunnelblick und emotionalem IQ auf unterster Ebene
Und dann gibt’s natürlich noch alles dazwischen und darüber hinaus.
Am angenehmsten sind natürlich die Menschen, die auf allen Ebenen (intellektuell, geistig, emotional, spirituell…) gebildet sind bzw. sich diesbezüglich auf einem überdurchschnittlichen Niveau befinden.

Schriftlich und rhetorisch kann man Menschen auch lange Zeit täuschen.
Beim direkten Kontakt, beim direkten Austausch und natürlich beim unmittelbaren Zusammenleben kommt die Wahrheit aber ziemlich schnell auf den Tisch.
Hier im Forum geht es mit manchen Schreibern auch blitzschnell :blush:
Wo es an grundlegender Selbstreflexion und Selbsterkenntnis fehlt, kann nichts “Gscheites” dabei herauskommen.

Deshalb: “Prüfe, wer sich ewig bindet!”

Sorry, jetzt haben wir uns ziemlich weit von “WG gründen mit Mobilheimen” entfernt.
Andererseits wäre mir auch im Mobilheim wichtig, in welcher Art Nachbarschaft ich mich befinde.