WG-Angebote sind ab und zu auch Fallen


#1

Wohl dem, der sie rechtzeitig entdeckt!

Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder auf ein Angebot gemeldet.
Es klang verlockend und viel versprechend. Schöne Lage, separate Wohnung.
Von gemeinsamer Lebensgestaltung war die Rede.

Und, dass spirituell entwickelte und geistig inspirierte Menschen bevorzugt werden, die sich um kreative Lebensgestaltung bemühen.

Schön und gut. Ja, es könnte passen. Dachte ich.

Auf meine Frage, ob ich mir die Miete leisten könnte, wie hoch sie also wäre.
Bekam ich statt einer Antwort, den Vorschlag, dass wir uns doch an einem Ort (wurde vorgeschlagen) treffen könnten. (Fotos wurden bereits ausgetauscht)
Oder ich solle was Anderes vor schlagen, betr. des Treffpunktes.

Darauf hin schlug ich vor, dass ein Treffen außerhalb der Wohnräume für mich nicht infrage kommt.

Zeit ist für mich auch immer gleich Lebenszeit. Für mich sei es wichtig, so viele Informationen wie nur möglich einzuholen. Um zu schauen, ob Jemand “nur” wohnt oder bereits auch “schon” lebt. Und jetzt zu mir passt.

Um einen Menschen so gut wie möglich im Ganzen zu erfassen, macht es einen großen Unterschied für mich. Ob ich ihn in einem Restaurant treffe, oder in seinen Wohnräumen, in seinem Umfeld. Und bin davon ausgegangen, dass das der andere Mensch eben so sieht.

Da ich z.Z. über kein Auto verfüge, machte ich den Vorschlag, ihn bei mir zu empfangen. Ein Blick in meinen Bücherschrank, in meine Küche, sagt mehr als tausend Worte in einer Kneipe. So ähnlich und ausführlich schilderte ich das.

Und brachte auch meine Verwunderung zum Ausdruck, weshalb ich keine Info über die Höhe der Miete bekomme. Was für mich darauf schließen lässt, dass es womöglich auf “Was auch immer” an kommt.

Der Begriff “Fleischbeschauun” fiel mir sofort ein. Und ich hielt nicht hinter dem Berg damit.

Dem beugte ich vor, indem ich verlautbarte, dass ich weder vordergründig noch hintergründig Interesse an Sexualität habe. Bzw. ein Kennenlernen nicht mit der Horizontale beginnen wird. Einlenkend schrieb ich aber auch noch dazu, dass dies keine Unterstellung sei. Sondern nur eine vorbeugende Information. Zur Klarstellung.

Darauf hin bekam ich dann eine Absage.

Hm!!!

Noch Fragen offen? Nein, für mich nicht!

Ich wollte das mit Euch teilen.
Liebe Grüße an Alle, besonders an die Frauen hier.


#2

Hallo Ostara,
da ich den Sachverhalt nicht kenne, kann ich ihn nicht abschließend beurteilen. Ich habe aber selbst auf komische Emails (Wohnungsnanfragen) sehr schnell Absagen ausgesprochen.
Man sollte die Dinge immer versuchen aus allen Perspektiven zu betrachten.
Zugegeben ist es immer verdächtig keine genaue Höhe der Miete zu nennen. Wir bei uns haben sehr unterschiedliche Wohnungen und daher auch unterschiedliche Preise.
Sich an einem neutralen Ort zu treffen habe ich auch schon mehrfach praktiziert, weil es mir um den Menschen geht und ich diesen kennenlernen will. Wenn er aber zu einer Wohnungsbesichtigung kommt, dann geht es bei 99,9999999% der Menschen ausschließlich um die Wohnung. Wenn diese schön ist, kommt der innere Anspruch will ich um jeden Preis haben zum Vorschein.
Ein Treffen in den privaten Räumen des Mieters ist sehr ungewöhnlich und würde ich erst nach einem Kennenlernen machen und immer zu zweit.
So gibt es also zwei Interpretationsmöglichkeiten:
Entweder es war tatsächlich ein unsauberes Angebot, oder aber es war eine Angebot von einem etwas vorsichtigen Menschen, der durch deine Antwort so schockiert war, dass er sofort den Kontakt abgebrochen hat.
Wir haben bei uns schon so viel erlebt, dass man mehrere Bücher füllen könnte. Unsere vorsichtige Vorgehensweise hat sich bewährt. Jetzt gibt es endlich eine Gemeinschaft mit gemeinsamen Aktivitäten.
Der Aufbau einer Gemeinschaft ist jedoch extrem aufwändig, weshalb ich vollstes Verständnis für alle Projekte habe, dass neue Bewerber intensiv geprüft werden bevor man sich auf diese Menschen einlässt.

Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Finden.

Gruß

Ralph


#3

Hi Ralph,
Ich hatte bereits eine Zusage vor der Absage. Wollte hier nicht den ganzen Vorfall schildern. Auch wusste der Mensch, dass ich nicht “Holter die Polter” dringend nach einer Bleibe suche, da ich hier gut aufgehoben bin und keine Eile geboten ist.

Ich kann sehr wohl den Sachverhalt beurteilen.

Einen eventuell zukünftigen Mieter in seinen Wohnräumen zu besuchen, ist zwar recht ungewöhnlich, aber könnte für den Vermieter von hohem Wert sein. s.o.

“Zeige mir wie Du wohnst und womit du dich umgibst und ich sage Dir, wer du bist”!
Der Spruch ist vielleicht von mir, oder nicht. Ich weiß es nicht mehr.
Aber mir hat er bis jetzt immer genutzt. Vielleicht mal ein Tipp für Vermieter!

Es könnte noch mehr Gründe geben, weshalb ich die Absage erhielt.
Du nanntest Zwei.
Liebe Grüße


#4

Hallo Ostara,
nenne mich wenn Du magst eine Erbsenzählerin; teilweise liegst Du damit nicht ganz verkehrt (im Vorfeld) und für mich ist das auch gut so und ich stehe dazu. Niemals würde ich eine unbekannte Person zu einem ersten Treffen in meiner Privatwohnung empfangen, schon gar nicht als Frau, auch nicht als ältere Frau, hihi. So viel Zeit muss schon sein, dass man sich beim ersten Mal an einem neutralen Platz trifft; wo es m.E. auch nicht zu einsam sein sollte. Ob mit Auto oder Bahn, egal, wenn ich nicht in der Lage bin, dorthin zu gelangen, wo sich die angebotene Wohnung befindet, würde ich den Fall abhaken.

Du hast ganz sicher Recht mit Deiner Devise, dass man an der Wohnung eines Menschen viel über dessen Charakter, über seine Art zu leben und vordergründig natürlich auch über seinen Wohnstil erkennen kann. Ich bin bei einem erfolgreichen ersten Treffen auf neutralem Boden gerne zu einem zweiten Treffen in privaten Räumen bereit, unter Umständen sogar direkt im Anschluß… Ja klar, ist etwas aufwändiger, aber man sucht ja nicht eine WG für eine Nacht, sondern in der Regel eine längerfristige wenn nicht sogar dauerhafte Lösung. Da macht es schon Sinn, den ersten Eindruck zu überdenken und auch auf das Baugefühl zu achten.

Was mich an Deinem Bericht auch ein wenig irritiert hat, ist das Fehlen genauerer Angaben zum Objekt der Begierde, also der Wohnung und zu dem Menschen, den Du Vermieter nennst. Es klingt so, als würde es sich um eine Einzelperson handeln, die in einer bereits vorhandenen Wohnung an eine andere Einzelperson ein Zimmer vermieten möchte. Das ist eine Variante von WG, es gibt jedoch zig andere Varianten. Eine andere könnte sein (das ist die von mir bevorzugte) dass man versucht, Personen zu treffen, die sich bei entsprechender Sympathie und einigen anderen eher harten Fakten zusammentun, um gemeinsam ein Objekt zu suchen. In diesem Fall könnte es sein, dass noch gar nicht feststeht, wie viele Menschen an einem noch näher zu definierendem Objekt gemeinsam wohnen könnten. Darin könnte dann auch der Grund dafür liegen, dass kein Preis genannt wird. Kann so sein, muss nicht so sein.

Meine persönliche Überzeugung ist: man sollte sich nicht scheuen, so viele Fragen wie nötig zu stellen und sich nicht damit zufrieden geben, wenn ausweichend geantwortet wird oder keine Antwort kommt. Zeit ist wertvoll, klar. Fataler ist es Zeit zu vergeuden indem man sich nicht die Zeit nimmt, die man braucht, um klar zu sehen. Auch durch Telefonate oder Mails können zunächst die erwünschten Informationen erfragt werden. Es muss nicht sofort ein Treffen sein. Fotos auszutauschen kann hilfreich sein, aber nicht immer sagt ein Foto alles aus, was wichtig zu wissen wäre. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste - und besser etwas mehr Zement ins Fundament gegossen als auf Sand zu bauen. Soll heißen mit Zeit zu geizen kann zu fatalen Fehlentscheidungen führen.
Wer glaubt, Zeit und Kohle und Grundvertrauen ohne Ende zu haben, kann evtl. anders an die Sache herangehen. Aber wer hat das schon alles…?

Jeder muss für sich selbst entscheiden, zu welchem Zeitpunkt er sich eine realistische Einschätzung des bzw. der jeweiligen Menschen und des jeweiligen geschilderten Sachverhalts zutraut. Meine Devise lautet: Alles hat seine Zeit. Natürlich gibt es nie eine Garantie, aber Kontrolle ist - zunächst - besser als blindes Vertrauen, das ich selbstverständlich niemandem unterstellen möchte, den ich nicht kenne.
Alles was ich schreibe, ist lediglich meine Meinung und graue Theorie, und es ist selten einfach, theoretische Erkenntnisse in realisierbare und lebenswerte Konzepte umzuwandeln. Am falschen Ende zu sparen, egal ob Zeit oder Geld, ist selten zielführend und birgt allerlei Risiken.

Trotzdem wünsche ich viel Erfolg auch allen, die anders denken!


#5

Hi Rena, ich liebe Deine Erbsenzählerei. Bin da voll in Resonanz. Will auch immer in die Tiefe oder in die Höhe. Will über den Tellerrand hinaus schauen. Um mehr von der Welt zu erkennen.

Einzelperson mit einem Haus. 2 Wohnungen in seinem Haus. Die Untere will vermietet werden. Also eher Hausgemeinschaft, als WG.

Treffpunkt auf “neutralem” Boden. Auf einer Insel fern ab vom Haus des Vermieters.

Hier mal Original-Auszüge vom Angebot:
“…suche ich eine liebevolle Partnerin, oder einen ruhigen Partner zur bewußten gemeinsamen Lebensgestaltung.
Spirituell entwickelte und geistig inspirierte Menschen werden bevorzugt, die sich um kreative Lebensgestaltung bemühen. …Das Haus hat zwei getrennte Wohnungen, eine auf jeder Etage.
So ist eine individuelle Lebensgestaltung möglich, …Die ebenerdige Wohnung kann gekauft werden, oder steht zur Dauermiete zur Verfügung. Auch Mietkauf ist möglich”.

Als ich mein Interesse per mail bekundete, schickte er mir einen Link zu seiner Homepage. Um ihn schon mal etwas kennen zu lernen. Auch schrieb er, dass ich die Wohnung haben kann.

Seine Homepage ist gewerblich, er bietet dort seine Dienstleistungen an. Stellt sich dort auch mit seinem Foto vor und gibt seinen abgespeckten Lebenslauf preis.

Gleiches für Gleiches, dachte ich und gab auch von mir was preis.
Ebenso mein Foto.

Zum Abschluss meiner mail, fragte ich nach der Höhe der Miete.
Weil sich dann entscheidet, ob ein weiterer Kontakt sinnvoll ist.

Statt einer Antwort kam dann der Vorschlag zum Treffen.
(weiter im Eingangspost)

Klar liebe Rena, alles hat seine Zeit. Aber wenn Jemand auf eine für mich entscheidene Frage keine Antwort gibt. Sich da bedeckt hält. Dafür aber meine Zeit “fressen” will.
Und ich Irrtümer vermeide, in dem ich anschließend verkünde, keine sexuellen Interessen zu haben. Darauf hin dann eine Absage bekomme. Ist der Fall für mich klar.

Nun gibt es ja auch “Mimosen”, die beim Wort Sexualität gleich in Ohnmacht fallen, oder total erschrocken sind. Sich brüskiert fühlen, oder gar ertappt. Aber das ist wohl dann nicht meine Sache.

“Liebevolle Partnerin” schreibt er. Was er darunter versteht, hätte ich ihn noch gefragt.
Aber dazu kam es nicht.

Gruß an Dich und an Alle.


#6

Ja, dem stimme ich zu! Genau so und nicht anders. Es sei denn, Jemand wohnt um die Ecke und ist schnell erreichbar. Für einen Kaffee in der Kneipe oder ein Glas Wasser im Restaurant. Auf neutralem Boden.

Kann auch ne Parkbank sein.


#7

Ich hatte mal auf die Anzeige
“Genossenschaftliches Mehrgenerationen-Wohnprojekt Teneriffa”
die hier am 17.09.2018 erschienen ist, geantwortet und die Anfrage gestellt, ob ich einmal den Genossenschaftsvertrag einsehen kann.
Ergebnis:
Keine Antwort
Die der 2. Nachfrage:
Keine Antwort
2 befreundete Ehepaare hatten mich gebeten, die Anzeige mal “abzuklopfen” und den Rechtsrahmen zu erkunden.
Als sie selbst hingeschrieben haben, sind sie mit buntem Informationsmaterial zugeschüttet worden.
Allerdings keinerlei Hinweise darauf, wie der Genossenschaftsvertrag “das Herz vom Ganzen” aussieht.
Ich habe den beiden Ehepaaren dingend davon abgeraten, irgendwelche Zahlungen zu leisten, bzw. noch besser “die Finger davon zu lassen”
Wenn nach “dem Herz vom Ganzen” gefragt wird, und nur Schweigen die Antwort ist, dann wird es Gründe dafür geben, die für den Interessenten oder ggf. Käufer sicherlich nicht von Vorteil sind.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#8

Das kann ich total nach vollziehen! Deswegen ist es ja auch für Eure Gemeinschaft sooo wichtig, dass Jemand zur Probe wohnt! Eben weil Ihr ja nicht nur Vermieter sein wollt!

Seit dem ich mich gedanklich mit dem Thema WG befasse. Mache ich einen intensiven Prozess durch. Und stelle mit großem Erstaunen fest, wie leicht und schön, jetzt der Umgang mit meinen Nachbarn ist. Die Resonanz hat sich verändert. Die Akzeptanz zum Anders-Sein zeigt sich im Umgang. Auch mir gegenüber. Man sagt ja: “Verändert sich Einer, verändert sich das ganze Feld”! Annehmen was IST, ohne (inneren und äußeren) Widerstand. Sich auf das Verbindende fokussieren und nicht auf das Trennende. Plötzlich wird alles viel leichter. Ich will das jetzt nicht weiter thematisieren. Aber ich erkenne mit großem Erstaunen, dass alles auf die selben Bedürfnisse der Menschen, die wohl bei allen gleich sind, herunter gebrochen werden kann. (Akzeptanz des Anders-Seins, Zuneigung, Anerkennung usw.)

Und da ist der “Ort” wo man sich finden kann. Und plötzlich, wie über Nacht, stelle ich fest, dass ich sogar mit der notorischen Mecker-Nachbarin, die in Allem nur das Schlechte sieht, eine WG gründen könnte.

Weil ich kein Bedürfnis mehr verspüre, sie umzuerziehen. Sie anders “haben” will, als sie sich gibt. Und was sie zu geben, in der Lage ist, mich nicht mehr runter zieht.

Ich sie so, wie sie erscheint," liebenswert" empfinden kann. Und dabei wieder einmal feststelle, dass die wahre Liebe immer bedingungslos ist.

Großes Thema… ich weiß!

Besagte Nachbarin, hat sich hier mit Allen verkracht. Als ich hier vor 11 Jahren her zog. War ich die einzige Ansprechpartnerin. Wurde sogar von einigen Anderen gemieden, weil ich zu ihr Kontakt hatte. War in ein Vespennest gestoßen.

Als ich jetzt meine Einstellung zu ihr wandelte. s.o. ich tat das nicht bewusst.
Es passierte einfach.

Bekam sie plötzlich von einer Nachbarsfamilie Pflaumen geschenkt.
Auch keilte jener Nachbar ihr Auto nicht mehr ein.
Ja, Wunder passieren unerwartet! --lach–

Gruß an Dich, Gruß an Alle.


#9

Hi Helmut, ist ja wie bei dem Rundfunk-Staatsvertrag. (GEZ) Wobei man den ja einsehen “darf” sich aber dennoch fragt: “Welche Staaten schließen mit welchem Staat diesen Vertrag”?
Für den, am Ende der Kette ich bezahlen soll.
Gruß


#10

Hallo Ostara,
ein Staatsvertrag ist ein Vertrag, bei dem mindestens einer der Vertragspartner ein staatliches Organ ist.
Aber hier ging es ja um eine spanische Genossenschaftsvertrag.
Und wenn die Leute schon die Grundlage ihrer Investitionen, ihrer Absicherung und die Behandlung der Eigentumsverhältnisse usw. nicht preisgeben, dann sollte man die Finger davon weglassen.
Man sollte gerade in Spanien vorsichtig sein, denn hier kann auch das, was in Deutschland nur vor einem Notar geregelt werden kann, unter Privatleuten sogar mündlich geregelt werden.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#12

Ich kann den Menschen, der das Treffen abgesagt hat verstehen. Wenn jemand darauf besteht, dass das erste Treffen in seiner (oder meiner Wohung) stattfinden soll und mir dann schreibt, dass “weder vordergründig noch hintergründig Interesse an Sexualität habe. Bzw. ein Kennenlernen nicht mit der Horizontale beginnen wird.”, dann würde ich mir denken: "Brauche ich nicht mehr kennenlernen, ist mir jetzt schon zu kompliziert


#13

Wer hat hier auf das erste Treffen in einer Wohnung bestanden?
Bzw. wurde darauf bestanden?
Nicht das Treffen wurde abgesagt, sondern das Wohnangebot!

Aber ansonsten magste recht haben. Gibt bestimmt einige “Unkomplizierte”, die gegen “Gefälligkeiten” Mieterlass entgegen nehmen. :wink:


#14

Tja, Ragazzen, das Böse ist immer und überall.
Bleibt stark
Simplicissimus


#15

hm, ich weiss nicht so recht, was ich davon halten soll. Für das ALLERERSTE Treffen mit einem völlig FREMDEN als Frau einen neutralen Ort zu wählen, anstatt meine oder seine eigene Wohnung, finde ich im Gegensatz zur Dir wirklich völlig NORMAL und sogar ratsam, und würde ich aus Vorsichtsgründen - zumindest bei männlichen Vermietern - IMMER so wählen! Finde da nichts “komisch” dran. NMALS würde ich mich jemandem, den ich nicht kenne, mutterseelenalleine in meiner oder seiner Wohnung treffen! Sowas zu tun wäre für mich höchst NAIV und RISKANT…es laufen viele Psychos rum…

Die Höhe der Miete so überhaupt nicht zu umreissen finde ich aber etwas seltsam, wenigstens müsste genannt werden, wie hoch sie UNGEFÄHR sein soll und ob eventuell angedacht ist, davon einen Teil (welchen?) abzuarbeiten durch Hilfe in Haus/Garten, etc…sowas würde ich allerdings telefonisch dann auch erwähnen. Also den GRUND, warum ich keine genaue Miete angeben will.


#16

Gutes Heute für Dich,
Wenn Dir Jemand eine Wohnung anbietet, triffst Du Dich dann mit dem Vermieter außerhalb des Objektes? Gerade weil er mit der Miete hinter dem Berg hielt, bin ich darauf nicht eingegangen.
Außerdem, wer spricht davon, dass ich alleine in “meinem” Haus, den fremden Mann empfangen hätte?
Und, wann ist der Zeitpunkt gekommen, wo man meint, Jemanden zu kennen?
Nach dem ersten Treffen im Park?

Gruß an Alle