Wasserfilter im Haus


#1

Hallo Leute,
Ich habe gehört das in jedem Haus ein Wasserfilter sein sollte. Aber weiß jemand warum? Ich war immer in der Annahme, das Leitungswasser, das von den Kläranlagen kommt, würde gereinigt genug sein. Oder irre ich mich da? Weil alle Freunde, die über einen eigenes Gebäude verfügen, die haben so ein Wasserfilter. Ist das nochmals eine eigene Absicherung? Wo wird die dann in der Regel angebracht? Weil in der Wohngemeinschaft wird überlegt, einiges zu restaurieren.


#2

Hallo greingrothlilly,
erst einmal denke ich nicht, dass Euer Trinkwasser aus den “Kläranlagen” kommt.
Ich persönlich (Gas- Wasser- und Zentralheizungs- und Lüftungsbauer-Meister) halte jegliches private filtern von Trinkwasser aus den öffentlichen Versorgungsleitungen für Geldverschwendung.
Dazu ein ausführlicher Bericht unter:

Viele Grüße
Helmut


#3

Ja klar “Der Stern” war schon immer ne Quelle der Wahrheit! Prust, lach…
Schöne heile Welt! Von der Couch aus betrachtet.
Ach ja, impfen ist auch gesund! Hätte ich beinahe vergessen anzumerken.
Stand gestern auch im"Stern".


#4

Naja- wer sich mit zusätzlich gefiltertem Wasser wohler fühlt die Toiletten-Spülung zu betätigen, ein Voll-oder Duschbad gefiltert als angenehmer empfindet, und auch dem Rasen und der Autowäsche lieber zusätzlich gefiltertes Wasser anbieten möchte, der weiß sicher auch nicht, dass selbst die Pocken nur mit Impfungen ausgerottet werden konnten.
Ebenso der grausame Tod durch Diphterie, Kinderlähmung und Tetanus sind ganz, ganz seltene Ausnahmen geworden.
Aber- wir leben in einer Demokratie und da darf jeder das tun und sagen, wenn es einem anderen nicht schadet, selbst wenn Er/Sie das Gehirn nicht dafür einschaltet.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#5

… zunaechst eimal gruebel … (ob des Thema´s)…
Ich selbst habe Erfahrungen gemacht, die konkret darauf hindeuteten,
dass zustaendige “Wasser-Wirtschafts-Aemter” letztlich KEINE Uebersicht
darueber haben (koennen / od. wollen), tatsaechliche Trinkwasser-Qualitaet
zu gewaehrleisten. - Sogenannte “Hoechst-Schadstoff-Belastungs-Werte”
koennen immer mal wieder “angeglichen” werde, so denn angebracht …
Insofern: Kohle- und aehnliche (Osmose-, etc.) -Filter erscheinen da durch-
aus sinnvoll …
Letztlich jedoch: der “Glaube” …
In diesem Sinne: weitermachen …
Fazit: weiter glauben / hoffen dass …
Gruss,
CAD … \ U.H. :wink:


#6

Hallo Bau-Planer-CAD,
das ist alles richtig, nur---- in einem normalen Haushalt werden dann etwa pro Person 150 Liter am Tag aufwendig gefiltert, obwohl diese Person nur etwa 3 bis 5 Liter am Tag als Trinkwasser/Kochwasser benötigt.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#7

“Hallo” HelmutJosefWeber,
das ist u.a. oekonomisch “richtig erkannt” …
Lediglich die Tatsache, dass "Quantitaet / Statistik / Commerz “aussen vor” gelassen werden sollten,
(- wenn es um eigenverantwortliche, gesundheitliche Praevention zu gehen hat), machen
“den kleinen Unterschied” aus, der dann auf (eigenverantwortlicher Entscheidung)
von Zusatz- Investitionen beruhen sollte …
–> In diesem Sinne …
Beste Gruesse Allerseits …
Ayka + Udo


#8

Hallo Ayka + Udo
Das berichtet die Stiftung Warentest über Wasserfilter.
https://www.test.de/Wasserfilter-im-Test-Gut-filtert-keiner-4840828-0/

Wer dann ganz sichergehen will, kann doch besser für seinen persönlichen Verzehr destilliertes Wasser kaufen.
Ein Liter kosten bei DM 38 Cent.
Das ist doch noch günstiger, als teure Filter und derer Filterpatronen zu kaufen, die dann doch nicht richtig funktionieren.
Destilliertes Wasser hat dann NULL Zusätze gleich welcher Art (eben nur Wasserstoff und Sauerstoff) und wird in vielen asiatischen Ländern als Trinkwasser verwendet.
Tee soll damit angeblich besonders gut schmecken.
Zu hundert Prozent kein Nitrat, Medikamentenrückstände, Keime usw. usw. eben NULL.
Es ist übrigens ein Mythos, das destilliertes Wasser gesundheitsschädlich ist; reiner kann Wasser nicht sein.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#9

Da scheint ja jemand einen Nerv getroffen zu haben. Ich habe mal mit einer Krankenschwester geredet. Ein bisschen destilliertes Wasser ist nicht schlimm, aber wenn man nur das trinkt, entzieht man wichtige Nährstoffe, da es dann irgend ein Effekt bei den Zellen gibt, womit die Nährstoffe als Ausgleich entzogen werden. Meines Wissens nach wird jedes Wasser das man in die Rohre bekommt, durch eine Kläranlage gereinigt. Dadurch soll das Wasser ja eine gute Qualität bekommen. Da sehe ich aber auch nicht das Problem, sondern eher den Weg von dort zu mir. Da wird eben nicht gereinigt, da kann Schmutz reinkommen. Die nächste Kläranlage ist von mir etwa 5 Kilometer weg, Luftlinie. Nehmen wir einfach mal an, das Wasser läuft 7,5 Kilometer durch Rohre zu mir. Genug Zeit um alles mögliche einzusammeln. Deswegen habe ich mir ein Hauswasserfilter auf https://www.alfiltra.de/zubehoer/wasserfilter-vorfilter/hauswasserfilter gekauft und eine gute Reinigung zu bekommen. Mir reicht es, aber man kann auch das ganze bestimmt noch sauberer bekommen.


#10

Grüßt Gott,

zum sensiblen Thema Wasser & Salz kann ich nur die interessanten Vorträge von Biophysiker Peter Ferreira empfehlen.

Freundlich grüßt, Anette


#11

Hallo Greingrothlily,

warum denkst Du denn, dass DU einen solchen Filter brauchst? Das Wasser wird in Deutschland regelmässig von den lokalen Wasserwerken geprüft. Unser Münchner Leitungswasser kommt z.B. auch nicht aus einem Klärwerk (Klärwerke sind für ABWASSER und nicht für Zulaufwasser!), sondern ist hier Quellwasser(!) aus dem Landschaftsschutzgebiet des Mangfalltals südlich von München…Die Qualität ist BESSER als jedes gekaufte Mineralwasser europaweit, wurde festgestellt. :slight_smile:

In anderen Städten, vor allem in NRW, kommt das Trinkwasser meist aus Flüssen und wird schon vom Wasserwerk aufbereitet und wird ebenfalls regelmässig auf Schadstoffrückstände geprüft…

Zudem filterst Du mit Filtern dann ja auch wertvolle Mineralstoffe raus, zu, Beispiel Calcium…

Für mich gibts echt für Privathaushalte null Grund für solche Hausfilter…


#12

Hallo Haustaube,
gut erklärt, aber es nutzt nichts, die Leute glauben einfach daran, und wollen ihren Glauben nicht verlieren.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#13

Besser kein ungefiltertes Wasser trinken

Hallo Leute,

da muss ich doch auch gleich einmal “meinen Senf” dazugeben :slight_smile:

Im Wasser sind über 3.000 Stoffe (und viele sind nicht gut für uns), denn z.B. Medikamentenrückstände (Anti-Babypille, Krebsmedikamente, etc.) kann kein Wasserwerk herausfiltern.

Was irgendwelche Zeitschriften (Stern, Spiegel, etc.) schreiben ist meistens Humbuck und hat mit der Wahrheit i.d.R. nichts zu tun. Stiftung Warentest ist genau so ein “Verein”, dem man nicht vertrauen sollte, denn auch die haben sich schon schmieren lassen.

Kauft eine Osmose-Anlage, denn die kostet nicht so viel und bringt wirklich etwas, wenn es nicht die Billigste ist.

Und Helmut, das was Du schreibst, ist leider Unsinn und hört sich fast so an, wie der Zahnarzt, der Flouride in Zahncremes für empfehlenswert und wichtig hält. Flouride sind Abfallprodukte aus der Keramik- und Aluminiumindustrie und so etwas sollte man nicht in den Mund nehmen. Übrigens, dahinter steht mal wieder einer der üblichen Verdächtigen und der hieß John D. Rockefeller.

Bleibt gesund, aber tut etwas dafür.

Viele Grüße
Ulli


#14

Ja Ulli,
dann überlege doch mal, dass es Menschen gibt, die über Monate und Jahre nur geschmolzenen Schnee trinken.
Und woraus besteht geschmolzener Schnee?
Ich habe immer Probleme mit Menschen, die Ahnung haben, nur nicht genug und davon viel, und bevor diese Menschen anfangen logisch zu denken, verteilen sie liebe alle möglichen Verschwörungstheorien.

Nun was zu Osmoseanlagen:
Die wohl sauberste Wasseraufbereitung erreicht man tatsächlich mittels Osmosefilter.
Eine Umkehrosmoseanlage besteht einfach gesagt aus einem Behälter mit einer halb durchlässigen Membran. Durch unterschiedlichen Druck auf beiden Seiten der Membran wandern nur die Wassermoleküle durch die Membran hindurch. Es entsteht also auf der einen Seite reines Osmosewasser, auf der anderen Seite unreines “Abfallwasser”.
Der Energieaufwand liegt pro Kubikmeter Wasser bei 3 – 10 kWh. Bei den Deutschen Strompreisen heißt das im schlimmsten Fall ca. 2,30 EUR für 1000 Liter reines Trinkwasser. Allerdings sollte man die Gesamtkosten einer solchen Anlage nicht unterschätzen. Einerseits wird je nach System einiges an Abwasser erzeugt. Manche Umkehrosmoseanlagen produzieren sogar 3 mal mehr Abwasser als frisches Osmosewasser. Darüber hinaus muss der Filter je nach System alle 4 – 8 Wochen desinfiziert werden, da sich ansonsten an der Membran Keime vermehren.
Man sollte also genau überlegen, welches System im eigenen Haushalt wirklich sinnvoll einsetzbar ist. Viele Käufer verwendeten es in den vergangenen Jahren ausschließlich zur Herstellung von Reinwasser (Anwendung in der Industrie, z.B. für Autobatterien), oder zum reinigen von Aquarienwasser.

Die Tatsache, dass neben den Schadstoffen dem Osmosewasser auch die lebenswichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente entzogen werden, ließ lange Zeit den Schluss zu, dass Umkehrosmoseanlagen als Trinkwasserfilter nur bedingt geeignet sind. Dem kann man aber dank aktueller Technik Abhilfe schaffen. Einige Hersteller bieten inzwischen spezielle Kartuschen an, um das Trinkwasser wieder mit den gewünschten Mineralien und Inhaltsstoffen anzureichern, oder auch um das Trinkwasser energetisch zu verbessern, was auch wieder Kosten erzeugt, denn dann muss eine Dosieranlage nachgeschaltet werden und die Mineralstoffe dafür gekauft werden.
Darüber hinaus ist der Osmose Filter das einzige System, welches in der Lage ist, komplett kalkfreies Trinkwasser zu erzeugen, was bei Kochen wieder Problem schafft und für die Ernährung schlecht ist.
Aber wenn dann doch diese ganzen Anlagen eingebaut werden, dann werden die etwa 5 Liter Wasser, die wir zum Trinken und zum Kochen benötigen, dadurch erzeugt, dass die Anlagen für die anderen etwa 150 Liter Pro Person und Tag, nochmals etwa 450 Liter als Schmutzwasser verbrauchen und noch Strom.
Und dann kommen noch die Kosten für die Nachdosierung.
Man Ulli, merkst Du denn überhaupt nicht, was Du da so zusammenschreibst.
Ich weiß, nur Du hast Ahnung und die Welt um Dich herum besteht nur aus Dummköpfen.

Grüße an Alle
Helmut


#15

Hi Helmut,

ich denke, dass ich den “Nagel schon auf den Punkt” gebracht habe, Du “Dummkopf, Du” :slight_smile: - breit gegrinst! Es geht in erste Linie darum, dass man kein Wasser trinkt, dass mit chemischen Rückstände “verseucht” ist, z.B. die angesprochenen Krebsmedikamente, die nicht helfen und die Pille, etc. Tausende Stoffe sind im Wasser enthalten und nur max. 30 werden herausgefiltert. Also fokussiere Dich auf Trinkwasser, denn Trinkwasser waren früher die Auslöser von Seuchen, daher müssen wir da schon aufpassen, insbesondere im Rahmen der geplanten Vernichtung von Millionen bzw. Milliarden Menschen. Schaue mal auf www.deagel.com und schauen Dir die Populationswerte der Länder an. Und schaue Dir an, wer Deagel ist.

Ich habe sicher nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen und werde andere, die ich gar nicht kenne, nicht als Dummköpfe bezeichnen. Außer Dich natürlich :-). Ok, der Onkel hat nur Spass gemacht, also nicht weinen Helmut :slight_smile:


#16

Dann lebe mal in Deiner Welt so weiter.


#17

Hallo, FEPAS-Varna,

wir warten alle auf Dich, den neuen James Bond, der die Welt vor den Außerirdischen und sonstigen Bösewichtern rettet!


#18

Ich bin immer fasziniert, wie Menschen, die ohne komplexes Grundwissen über Dinge fabulieren, und dann, wenn die Nagelprobe kommt, in Aggressivität verfallen und Verschwörungstheorien aufbauen, anstatt logische nachrechenbare Argumente dagegen zu halten oder zumindest eine eigene Theorien aufbauen.
Ein ganz eklatanter Hinweis auf Schwäche in allen Richtungen.
Volker Pisperst sagte einmal, als er eine Satire über Menschen vortrug, die trotz ihrer mangelnden
Fähigkeiten meinen, über komplexe Zusammenhänge zu fabulieren:
Eunuchen, sie wissen zwar wie es geht, aber…
Diese Leute sollten sich einmal hier im Forum unter:
Welchen Leuten ist es gelungen nachlesen, was Menschen wie Albert und Feldlerche mit viel Einsatz auf die Beine gestellt haben.
Natürlich stürzt man in seinem Vorhaben oft gerade über Dinge, die aus einer Ecke kommen, aus der man sie nicht erwartet hätte.
Hinfallen ist keine Schande, aber liegenbleiben ist Eine.
Und die Steigerung dazu ist, wegen der eigenen Schwäche, die Schuld nur bei Andere zu suchen, Verschwörungstheorie aufzubauen und fehlendes Wissen durch Aggressivität zu ersetzen.
Und dann wundern sich diese Menschen, dass ihnen im Leben nichts gelungen ist und fallen in Altersverbitterung, die diese ganzen Symptome noch verstärkt.
Sehr gut beschrieben unter:
https://diepsyche.de/verbitterung/

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#19

Ach- hatte ich noch vergessen
Destilliertes Wasser (also das Wasser was bei Osmosefiltern hinten herauskommt) kostet bei DM
pro 5 Liter 1,11 Euro.
Also mehr als der Tagesbedarf pro Person für Trinken, Kochen und sonst noch für notwendige Wasseraufnahmen in den menschlichen Körper.
In vielen Ländern der Welt werden hunderte von Millionen Haushalten mit per Umkehrosmose entsalztem Meerwasser versorgt.
Spanien besitzt über 900 Entsalzungsanlagen; allein auf den Kanarischen Inseln sind es 319.
Alle diese Menschen trinken also praktisch destilliertes Wasser.
Natürlich auch mit den Umweltproblemen, die dadurch entstehen, dass auch bei diesen Großanlagen (wie bei dem Hausanlage) etwa 3 x so viel Brackwasser (Wasser mir sehr hohem Salzgehalt) wieder ins Meer gespült werden muss.
Die hochtechnisierten Osmose-Großanlagen schaffen es aber, mit einem Energieaufwand von nur etwa
20 Cent/tausend Liter zu arbeiten.
Was aber wiederum für die Bewässerung von Kulturen (z. B. in Treibhäusern) noch viel zu teuer ist.
Zusammenfassend:
Umkehrosmose ist die beste und preisgünstigste Möglichkeit, Wasser komplett von allen Zusatzstoffen (gleich welcher Art) zu befreien, aber für meine Begriffe für den Haushalt in Deutschland (auch im Betrieb)zu teuer, weil preisgünstiger durch Flaschenwasser zu ersetzen.
Denn alleine der durchschnittliche Wasserverbrauch eines Deutschen liegt bei etwa 150 Liter + 450 Liter für das Abwasser der Osmose-Anlage.
Was kostet in Eurer Gemeinde etwa 0,6 qm Leitungswasser plus Abwassergebühren?
Ich denke im Schnitt um die 2,22 Euro.
Also doppelt so teuer, als das Trinkwasser von DM.
Und dann kommen noch die Anschaffungskoste, Betriebskosten und Wartungskosten hinzu, ggf. eine Nachdosierungsanlage, die bei dem Wasser von DM leicht mit einer Mineraltablett ins Wasser ersetzt werden kann, wenn der Nutzer es meint.
So-Ulli (FEPAS-Varna)
Jetzt mal bitte Deine logisch für Jeden nachvollziehbaren Gegenargumente, aber bitte ohne Verschwörungstheorien, und sonstigen Bösewichten.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#20

Wasser ist niemals da, um uns mit Mineralien zu versorgen. Auch die Pflanzen ziehen ihre Mineralien ja nicht aus dem Gießwasser. Wasser ist und bleibt ein Lösungsmittel und hat besonders seine Aufgabe im Ausleiten von Stoffen. Wasser ist ein Transportmittel.
Und sollte möglichst “leer” sein. Wenn es in den Körper kommt.

Selbst Regenwasser ist nicht mehr leer.