Ubuntu Gemeinschaft contra manipuliertes Geldsystem


#1

Grüß Gott,

seit Jahren ist Michael Tellinger aktiv und findet Unterstützung bei der Aufklärung bzgl Funktionsweise GeldsystemGeldschöpfungBuchgeld etc.pp.

Bevor Geld / Geldwechsel / Schuldschein erfunden wurde, funktionierte das Zusammenleben ohne Geld.

Scheinbar ist die Bereitschaft UBUNTU ( damit ist nicht das OS für PC gemeint ) zu leben gegen Null oder doch nicht?

Freundlich grüßt, Anette


#2

Kannitverstan.
Was meinen gute Missis?
Ist das hier ein Intelligenztest?

ratlos
Simplicissimus


#3

Machen wir es mal ganz einfach.
Geld entsteht nur durch Schuld, die verzinst wird.
Schulden können, auch wegen der Verzinsung, nie zurückbezahlt werden.
Werden Schulden zurückbezahlt, wird das Guthaben in der selben Höhe vernichtet.
Jedes Geldsystem ist schon bei seiner Geburt zum Tode verurteilt.
Je nachdem wie hoch die Zinsen in den Jahren sind, in denen das Geld-System funktioniert, dauert das Leben maximal etwa 60 bis 70 Jahre, denn dann steigen die Zinskosten exponentiell, sie explodieren.
Auswege sind:
Inflation. mindestens 5 bis 7% im Jahr.
Geldentwertung wie beim Dollar, der seit 1913 etwa 97% seines Wertes verloren hat.
Oder das britische Pfund, das 99,3% seines Wertes verloren hat.
Oder der Euro, der seit 2000 etwa 50% seines Wertes verloren hat.
Usw, usw.
Oder ein Krieg.
Auswege sein Geld abzusichern bestehen vorzugsweise in Edelmetallen, die in Deutschland bis zu 10,000 Euro pro Kauf anonym gekauft werden können und deren Kapitalertrag legal nicht versteuert werden muss, denn es können auch kleine Stückelungen erworben und später wieder verkauft werden.
Kursgewinne von physischem Gold in Euro:
Seit 1986 10,6% jährlich
seit dem Jahre 2000 bis aktuell heute 367%
seit dem Jahre 2009 bis aktuell heute 75%
Von kurzfristigen Investitionen in Edelmetallen ist abzuraten.
Für die langfristige private Altersabsicherung über etwa 30 Jahre Ansparzeit und etwa 15 bis 20 Jahre Verbrauch ideal.
Das sollte nur ein Hinweis sein, wo das Geld System hingeht und wie man sein privates Geld in Sicherheit bringen kann.
Wer heute nichts hat, brauch sich keine Gedanken machen.
Das umlagengedeckte Rentensystem hat 2 Währungsreformen überstanden und wir auch die nächste Währungsreform überstehen.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#4

Wo kommt denn Euer überflüssiges, zur Anlage gedachtes Geld her?

Ich hab nur das, was ich selbst erarbeite. Wenn da was übrigbleibt, fließt es in dieses Haus, in dem wir wohnen.
So denken meine Mitbewohner auch, müssen sie aber nicht. Wenn einer nach vierzig Jahren Arbeit krank wird, hat er trotzdem nur eine ganz bescheidene Erwerbsunfähigkeitsrente - für unsere Miete reichts.
Dafür muß ich aber auch nicht mehr für dünkelhafte, arrogante Tussen arbeiten, die nie in ihrem ganzen Leben den eigenen Unterhalt verdient haben.

Einen herbstlichen Gruß

Antje


#5

Hallo Antje,
naja- ich kann sagen, dass ich mehr als 12 Stunden am Tag gearbeitet habe und keine Weihnachten unter dem Baum saß, weil ich bei Kunden war, denen z. B. die Heizung ausgefallen war.
Meine liebe Frau hat damals (Computer gab es noch nicht) Nächte damit verbracht die Rechnungen und Angebote zu schreiben, die Buchführung für den Steuerberater vorzubereiten, hat einen großen Haushalt und unsere beiden kleinen Kinder versorgt.
Erst 1986 habe ich dann erkannt, dass ich in ein kriminelles Schneeballsystem meine Rentenbeiträge einzahle.
Konnte mich aber, da selbständig, von diesem System befreien und habe nur noch privat vorgesorgt.
Genauer gesagt: Ich habe den selben Betrag, denn ich in die Rentenkasse vorher bezahlt habe, nun in kleine Goldmünzen investiert.
Man konnte sie anonym kaufen und da man als Selbständiger oft mit Finanzbeamten zu tun hatte, tauchte das Kapital nirgendwo auf.
Natürlich bekomme ich heute (als Altersrentner) nur eine Minirente, aber das war ja auch so eingeplant, hat aber auch enorme Vorteile.
Unsere Strategie hat sich gleich mehrfach bewährt.
Meine Ehefrau bekommt eine spanische Rente und die ist gigantisch.
Nicht von so sehr von der Höhe her (etwa 9.000,00 Euro im Jahr), aber sie bekommt für etwa 1/4 der Beiträge die sie in Deutschland hätte zahlen müssen, für 15 Jahre Beiträge, so viel Rente, wie sie in Deutschland bei 45 Jahren Beitragszahlungen nicht bekommen würde.
Sie hat nach unter 2 Jahren Rentenbezug, alle jemals eingezahlten Beiträge wieder heraus.
Und in Spanien müssen Rentner keinerlei Beiträge zur Krankenversicherung zahlen und keinerlei Zuzahlungen.
Zahnersatz muss allerdings selbst bezahlt werden.
Zusammenfassend:
Wir haben nichts geerbt, haben viel gearbeitet und haben die Möglichkeit gehabt aus Deutschland wegzukommen.
Ja- und als wir dann 2000 in Spanien waren, hat sich der Goldpreis vervierfacht.
Und— ausdrücklich:
Es ist alles legal, auch ist es legal, dass wir von der Vervierfachung des Kapitals keine Steuern zahlen müssen.
Das ist sogar für Deutsche, die in Spanien leben, ausdrücklich im Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Spanien und Deutschland so geregelt.

Meine liebe Frau und ich lieben die Einsamkeit in den Bergen.
10 km bis zum nächsten kleinen Dorf.
Wir haben zusammen etwa 10 Jahre an unserem Traum in Spanien auf der Baustelle gearbeitet und jeden Stein mehrfach in der Hand gehabt.
Das Hobby meiner liebe Frau sind unsere beiden Ferienwohnungen.
Wir haben großartige Leute über diese Seiten kennengelernt.
Heute und kommenden Montag reisen wieder neue Gäste an und das nächste Jahr ist so gut wie ausgebucht.
Ein WGler hat eine Wohnung für das ganze Jahr angemietet.

Wir fahren einen 14 Jahre alten Geländewagen, fahren einmal in der Woche ins Dorf einkaufen und einmal im Monat nach Málaga zu LIDL, ALDI usw.
Meine Frau führt ein Haushaltsbuch und dem können wir entnehmen, dass wir weniger Geld in Spanien benötigen (Weinrechnung ausgenommen) als einem Hartz IV Empfänger zur Verfügung steht.
Wir rauchen nicht und Haschisch dürfen wir legal in unserem Garten anbauen, wie auch alle anderen Leute in Spanien.
Jetzt fehlt uns nur noch das ewige Leben.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#6

Lieber Helmut,

auch ich hatte noch nie eine 40-Stunden-Woche, als meine Kinder klein waren, hab ich 28 Tage im Monat gearbeitet, selten nur 8 Stunden am Tag.

Unser kriminelles Rentensystem habe ich auch schon lange durchschaut - meine zukünftige Rente wird so hoch wie meine letzte Miete vor drei Jahren im Allgäu (bisher 38 Arbeitsjahre). Meine Lehrlingszeit, als ich auch einzahlte - weg. Kindererziehungszeiten - kriegt nur, wer nicht arbeitet, selber schuld, wenn doch. Aber in jeden Jahr die Arbeitsausfälle wegen Krankheit der Kinder (geschieden und alleinerziehend) großzügig auf einen Monat aufgerundet und abgezogen.
Nun finanzieren wir Arbeitende die Mütterrente der Vollzeitgattinen. Großzügig wird uns versprochen, in den nächsten Jahren das Rentenniveau nicht unter 48 % vom letzten Einkommen abzusenken. Als ob das von Belang ist. Mein Gehalt der letzten Monate für 35 Wochenstunden betrug 1019 € netto, eine Rente von 70 % würde auch nicht zum Leben reichen.

Deshalb habe ich schon seit vielen Jahren mehr als einen Job, selbständig bin ich aber nur nebenberuflich.
Die gesetzliche Krankenversicherung will sonst knapp 400 € pro Monat, außerdem ist man ab einem Umsatz von knapp 38.000 € mehrwertsteuerpflichtig - natürlich im Voraus. Beides habe ich immer umgangen - auch die Dienste eines Steuerberaters. Anfangs hatte ich mir dessen Kosten mal in aufzuziehende und zu schlachtende Gänse umgerechnet - mein Aufwand kam mir gegen den seinen ungerecht hoch vor.

Trotzdem gibt es bei mir schon lange kein Sparpotential mehr, außer dem Luxus meiner “taz” seit 25 Jahren, ab und an einem Konzertbesuch und gelegentlichen Anfällen von Kaufrausch bei " Verberghe Blumenbollen".
Alle anderen Dinge zu meiner Freude kosten kein oder sehr wenig Geld, auch meine seltenen Urlaube nicht.

Lösen wollte ich meine “Rentenlücke” durch den Erwerb eines Eigenheimes, aber keiner Immobilie - sprich: ich wollte meinen Lebensabend im selbst ausgebauten Zirkuswagen verbringen.

Das nun alles anders gekommen ist und ich Besitzer eines großen Hauses geworden bin, hat mit Glück, Mut, Familienzusammenhalt und unendlich viel Arbeit zu tun. Inzwischen habe ich festgestellt, daß das Herstellen von Mörtel auch nicht schwieriger ist, als das von Hefeteig (man sollte aber vermeiden, die Zutaten von beiden durcheinanderzubringen).

Schon beim Kauf meiner ersten Uhr als Kind, die ich mir mit Kartoffelllesen verdiente, kam ich zu der Erkenntnis, daß man sich am teuersten Geschenk nie so freuen kann, wie an Dingen, die man selbst erarbeitet oder gemacht hat. (Dabei meine ich nicht das sich inflationär vermehrende sinnfreie Dekogerümpel.)
Man wächst mit seinen Aufgaben, früher hab ich mir ein Hochbett mit Kleiderschränken darunter gebaut, weil die Wohnung klein war, nun ist es eine Haussanierung. Mein Grundsatz: Alles, was ich mit vertretbarem Aufwand selber machen kann, muß ich nicht teuer an andere bezahlen. Man lernt immer wieder dazu und jeder Fortschritt befriedigt ungemein.
Inzwischen habe ich zwei Mitbewohner und unseres gemeinsame Leben kann man als Symbiose bezeichnen, jeder hat andere Fähigkeiten.

Ich denke, ich bin im Fichtelgebirge genauso glücklich wie Du in Andalusien. Ich beneide Dich vielleicht ein bisschen im kommenden herbsttrüben Schlammwetter und Du mich um meinen grünen Sommer bei Temperaturen unter 30 Grad.

Wirklicher Reichtum ist die Gesundheit, die man erst dann zu schätzen weiß, wenn man das Gegenteil kennt.

Liebe Grüße aus dem Altweibersommer

Antje


#7

Hallo Antje,
warum sollte ich auch in Andalusien glücklicher sein, als Du im Fichtelgebirge?
Das “Beneiden” hört oft schnell auf, wenn die Leute erfahren, dass hier nicht eine Pflanze oder ein Baum wachsen, die nicht künstlich bewässert werden, aber gleichzeitig tagelange Wassersperren sind und wir für frische Brötchen 20 km fahren müssen.
In dem nächsten Dorf (Casabermeja) war lange nur an 6 Stunden pro Woche Wasser auf der städtischen Wasserleitung.
Von wegen 30 Grad.
21 Grad um 8:30 und gerade sagt mir mein Frau, dass unsere Gäste schon im Pool sind.
Brrrrrrr.
Meine liebe Frau und ich haben etwa 12 Jahre an unserem Häuschen gearbeitet.
Achte mal bitte auf meine ausführlichen Erklärungen die ich zu dem WBS-Schein und Wohngeld gemacht habe.
Wohngeld bekommt auch eine Person die Eigentum hat, aber ein zu geringes Einkommen.
Im Rentenalter steht man sich mit einem WBS-Schein und mit dem Bezug von Wohngeld dann oft besser, wenn man vorher sein Eigentum verkauft, denn man darf dann noch bis zu 60.000 Euro an Vermögen haben.
Mit der Gewerbeanmeldung hat man in Deutschland auch mehr Gestaltungsfreiraum, denn die Kleinbetriebsregelung (ohne MWST) gibt es hier nicht.
Ich denke, Du hast hart an Deinem Traum gearbeitet und ihn verwirklicht, weil Du keine oder nur wenige Illusionen hattest.
Enzo Ferrari (der große Autobauer) sagte einmal: Wenn ich aufhöre zu kämpfen, werde ich sterben; er wurde 86.
Und lass Dich nur nicht von den ewigen Nörglern irritieren, die auch an dem Positivsten noch immer etwas zu meckern haben.
Selbst wenn Du über Wasser gehen könntest würde sie sagen:
“Noch nicht einmal Schwimmen kann sie”.
Damit meine ich aber fundamentale Kritik, die sehr segensreich sein kann und mich schon oft vor Fehlern bewahrt hat,

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut