Smart Haus - Mini Haus


#1

Im Internet habe ich von der Idee gelesen, auf einen Hof mehre Minihäuser zu bauen, um dann gemeinsam auf dem Hof zu wohnen.

Wie ist hier die Meinung dazu??

Wie klein darf ein Haus sein um darin als Einzelperson zu leben??

Wäre das eine Idee, die öfter umgesetzt werden sollte.

Wer kennt solche Objekte, die man sich mal ansehen könnte??


#2

Hallo Heinz-Josef,
kannst Du mal die Internet-Seite einstellen?
Wir haben was ähnliches vor und würden uns gerne informieren.
DANKE.
Gruß
Helmut


#3

Hallo Helmut,

es geht wohl um deine Anzeige, die ich gelesen habe.

Ich hab mich gewundert, wie klein die Häuser sein sollen und wie eng sie auf dem Grundstück dann stehen.

In Bayer habe ich mir als Idee, mal ein 24m² kleines Apartment angesehen. Es war mir zu klein und nicht praktikabel. Das müsste man besser machen können und so habe ich ein kleines Haus von 31m² geplant und gebaut. Alles was ein Haus braucht ist dort untergebracht. Seit einem Jahr ist es vermietet. Die Mieterin ist zufrieden. Aber es sammelt sich immer was an und so habe ich schon einen Schuppen für Mülltonne, Gartengeräte und Fahrrad dazugestellt.

Ich kann leider die Seite nicht wieder finden wo Jemand ein „Rundlinghaus“ als Gruppenraum und Versorgungseinheit bauen möchte, an dem dann “Tiny House” auf Zeit andocken können.

Vorstellbar ist in meinen Augen dann eher ein Mobilheimplatz. Aber an die Ver- und Entsorgung denken.

In einem anderen Beitrag habe ich schon kritisch über Genossenschaften geschrieben. Ich bevorzuge klare Verhältnisse: Eigentum oder Miete.


#4

Hallo Heinz,
danke für die ausführliche Rückmeldung.
Die Häuschen sind ja nur zum Schlafen und als Rückzugsraum gedacht.
Auf dem Hof gibt es ja noch ca. 300 qm Gemeinschaftsräume und Freiflächen.
Auch dachte ich an eine Genossenschaft, also Gemeinsames Eigentum.
Gruß
Helmut
Ps. Kannst Du Deine Wohnraumidee hier mal veröffentlichen?


#5

Hallo Helmut,

ich war 30 Jahr aktiver Landwirt.

Unsere 3 Mädchen wollten den kleinen Hof mit Schweinemast nicht weiter führen.

Ich habe umgeschwenkt, einige Flächen als Bauland verkauft und auf der Hofstelle ein Fachwerkdorf aufgebaut.

In 22 Jahren sind 23 Häuschen und Mietswohnungen von 31bis 141m² Größe entstanden.

Viele Ideen des Zusammenlebens habe ich diskutiert und geprüft. Entstanden ist eine Siedlung mit 58 Bewohnern, wo Jeder so lebt wie er möchte, aber schon Kontakt zu seinen Nachbarn hält. Wenn es etwas zu feiern gibt, geht man eben rüber oder wenn Jemand auf der Terrasse sitzt, setzt man sich dazu und trinkt einen Kaffee mit.

Die Werkstatt, die Scheune, das Café oder die Teichhütte werden kaum für gemeinsame Aktionen genutzt. Ich will da auch keine Zwangsbespassung vornehmen und die Bewohner zu etwas motivieren was sie nicht wollen.

Für den Fall, das im Alter Hilfe gebraucht wird, hatte ich eine Wohnung für eine „Kümmerin“ oder „Polin“ reserviert. Der Bedarf dafür ist noch nicht da.

Wegen der Finanzierung hatte ich mal die Idee, Wohnrechte an Mietern zu verkaufen. Hab das durchdiskutiert und wieder verworfen.

Man plant so, dass es sich rechnet und leiht sich das Geld bei der Bank. So gibt es klare Verhältnisse.

Auch mit Mietern kann es Probleme geben, aber es ist einfacher zu handhaben als wenn ich mich mit allen Genossenschaftsmitgliedern auseinander setzen muss. Wenn ich Eigentum vergebe (z.B. einen Bauplatz verkaufe) muss alles rechtlich abgesichert sein. Als Eigentümer kann der neue Besitzer alles auf seinem Grundstück machen was er will, auch wenn es mir nicht gefällt.

Wenn Interesse besteht sende ich gerne Unterlagen und „Gedanken über Gemeinschaftsbildung im Alter“ per Mail. Meine Mailadresse: heinz.burhorst@ewetel.net

Sollte sich eine Gruppe zusammen finden, können sie gerne das Café als Tagungsraum nutzen und eine Führung auf dem Hof bekommen.

Gruß
Heinz-Josef


#6

Hallo Heinz-Josef,

was Du schreibst entspricht vom äußeren Rahmen dem, was ich mir wünsche.
Schon vor 10 Jahren begann ich mir Gedanken über einen anderen Aspekt des Alterns zu machen: was ist mit unseren Bedürfnissen nach Nähe, Zärlichkeit, Geborgenheit und Körperkontakt, wenn wir alt werden und vlt alleine sind, Freunde nicht mehr gut reisen können, und unsere Familie nur besuchsweise oder gar nicht mehr verobeikommt?
Das Miteinander in einer Nachbarschaft möchte ich deshalb mit herzoffenen Menschen um diesen Aspekt bereichet wissen. Ohne das kann ich mich auch in jedem Seniorenheim einer von mir bevorzugten Gegend als letzte Wohnstätte niederlassen.

Kennt jemand Menschen, die das Miteinander in Nachbarschaft etwas anders gestalten möchten, als das trotz der 68er-Generation gesellschaftsüblich ist?

Herzlich
Tom


#7

Hallo Tom,

leider gibt es erst wenig passende Rubrik die besonders geeignet sind um Interessenten für alternative Wohnformen zu finden.
Wir möchten eine Begegnungsstätte gründen im ehemaligen Gaststätten-Saal und ein Café/Bistro um miteinander ins Gespräch zu kommen.
Unser Ziel - eine lebendige Gemeinschaft zwischen den Generationen. Gründung eines Vereins/oder mit der Rechtsform einer Genossenschaft - selbstbestimmtes Wohnen im eigenen Projekt mit diversen Angeboten.
Nur - wie können wir die richtigen Interessenten finden. Auf diversen Plattformen wie z.B. plus WGs haben wir mehrmals Personen kontaktiert. Einige waren auch schon hier aber, es stellte sich dann heraus kleine Rente, Hartz 4 –Empfänger, die meisten suchen günstige Wohnung gegen Hilfe im Garten etc…
Unsere Projektvorstellung soll finanzierbar zwischen Wohnparkangeboten und einem Zimmer im Pflegeheim sein.
Wir würden gerne Netzwerken - bei uns ist viel Ruhe und Landschaft, das muss man wollen.
Uns geht es um die Idee mit anderen gemeinsam alt werden zu können. Eine Begegnungsstätte schaffen.
Ansprache haben, wer die Natur liebt kann diese gemeinsam erleben, wer Kultur und Kunstliebhaber ist könnte in Kassel oder Göttingen idealerweise auch mit Gemeinschaftsmitgliedern fündig werden. All diese jeweiligen Träume leben zu können. Manche werden schwer krank werden und sind hoffentlich trotzdem in der Gemeinschaft liebgewonnener Mitglieder. Haushaltshilfe, med. Dienstleistungen usw. ggf. auch 1-2- Kfz. gemeinsam finanzieren, halt nicht nur träumen, sondern tun…….Ich denke, in 20 Jahren wird diese Wohnform aufgrund des demographischen Wandel durchaus in den Köpfen der nächsten Generationen sein. Einen finanzierbaren Lebensabend zwischen Altersheim und privaten Seniorenstift. Wir haben die richtige Plattform für unsere Ideen noch nicht gefunden, wir träumen und suchen weiter.

„Die Ideen - man macht etwas mit mehreren, betreibt z.B. ein Café od. ähnliches, deshalb sind durchaus auch Jüngere, die sich mit einem solchen Projekt anfreunden können willkommen - wo einem die Menschen quasi zulaufen. Ob aber die Menschen, mit denen man da gemeinsam aktiv wird, genug Unterhaltung sind.
Das müsste man ergründen und das geht wohl nur vor Ort.“ Deshalb sollen und müssen Treffen sein.
LG
mona


#8

Hallo Heinz-Josef,
wir finden die Idee gut.
Wir haben vor Jahren ein Anwesen im Werra-Meissner-Kreis gekauft und hatten damals schon vor es mit anderen zu teilen. Das hat sich leider hingezogen. Für uns alleine ist es viel zu groß. Es sind eigentlich 2 Grundstücke. Vorne ehemalige Gaststätte mit Innenhof und Nebengebäuden als Gemeinschaftsräumlichkeiten. Oben (Hanglage) noch ein großer Garten. Vielleicht könnte man hier z.B. ein Kleeblatt-Haus bauen. Das Konzept smart addy – entwickelt als barrierefreier Pflege-Anbau für 50er Jahre-Häuser ist auch ideal für alle Arten von Gebäudeerweiterungen (Wohnräume, Büros, Ateliers). Durch die komplette Ausstattung ab Werk, die kurze Bauzeit und eine einfache Aufstellung vor Ort empfiehlt sich das Konzept auch für den Bau wirtschaftlicher Häuser oder Hausgruppen als Wohngemeinschaft oder Mini-Wohnung, Senioren-Wohngemeinschaften……
LG
Mona


#9

Hallo Mona,
hallo Heinz-Josef
hallo Forum,
unter Niedersachsen Angebote habe ich unter der Textüberschrift:
"Teilhaber am Bauernhof und eigenes kleines Haus auf dem Grundstück"
einige Ideen bezüglich der Nutzung unseres Hofes angedacht.
Bezüglich der Wohnungsgröße gibt es jetzt neue Möglichkeiten.
Ich war bei der Gemeinde, auf dem Bauamt und die stellten fest, dass es in
unserem Garten ein “BAUFENSTER” gibt… das war uns bisher nicht bekannt.
Somit könnten wir dort 2 - 4 Wohnungen realisieren.
Ich melde mich, wenn ich mehr weiß.
Gruß
Helmut
Ps. Man muss auch mal Glück haben…


#10

Hallo Helmut,
weiterhin soviel Glück :blush:
LG
Mona


#11

Hallo Mona,
DANKE für Deine Teilnahme.
Allerdings war es mit dem Glück in den letzten Jahren nicht so ganz toll.
( Aber auch ein blindes Hähnchen findet mal einen Doppelkorn. )
Gruß
Helmut


#12

Hallo Helmut,

dann hast du jetzt „Bauland“ auf deinen Hof.

Wenn du da etwas planst, schaffe klare Verhältnisse.

Du kannst auf deinen Hof selbst in „Betongold“ investieren und die Wohnungen dann vermieten.

Oder du parzellierst das Grundstück verkaufst die Einzelgrundstücke. Die Gemeindeverwaltung muss aber vorher bescheinigen, dass die Erschließung gegeben ist. Dafür muss zu jedem Grundstück eine Zuwegung und die Versorgungs- und Entsorgungsleitungen gelegt werden.

Ich rate von der Idee irgendetwas auf Genossenschaftsbasis zu machen, ab.

In einem anderen Beitrag habe ich von einem Projekt geschrieben wo die Grundstücke nach WEG vergeben wurde. Da hat man ein Miteigentum an einem gemeinschaftlichen Eigentum. In dem erwähnten Fall sind jetzt alle zerstritten.

Kläre alles mit der Gemeindeverwaltung und nimm vielleicht den Bürgermeister mal zur Seite. Vielleicht hat er auch eine Idee und es könnte etwas Positives für alle Seiten dabei herauskommen.

Viel Erfolg wünscht Heinz-Josef


#13

Hallo,

ich bin die Mieterin von Heinz-Josefs 31 qm großen Haus. Habe gerade per Zufall das Forum entdeckt. Und möchte Euch ein wenig über mein Leben in diesem kleinen Haus berichten:
Als ich einzog, hatte ich schon Probleme, meine Sachen alle unterzubringen. Aber mit etwas Fantasie und mit der Hilfe meines immer hilfsbereiten Vermieters wurden diese Probleme schnell gelöst.
Nur ganz zu Beginn machte mir die “Enge” zu schaffen. Mittlerweile habe ich mich kuschelig eingerichtet und fühle mich total wohl. Wenn das Wetter es zulässt, habe ich 2 Freisitze, um die wunderschöne Umgebung zu genießen.
Ein klarer Vorteil zu größeren Wohnungen; Das Reinemachen geht recht flott und ist überschaubar. Ich kann diese Wohnform nur empfehlen. Man muss sich nur trauen.

Ein schönes Wochenende

liebe Grüße Gertrud