Roboter pflegen Menschen: Eine Frage der Ethik


#1

Naja- sicherlich wird es einige Bereiche geben, wo mir eine Maschine bei Serviceleistungen bzw. Pflegeleistungen lieber wäre.
Vielleicht sollte jeder Pflegebedürftige selbst entscheiden können, ob er einen Menschen ruft oder eine Maschine.
Ich überlege gerade, was mir lieber wäre, wenn ich mit dem Rollstuhl durch einen Park geschoben würde; Mensch oder Maschine.
Sehr interessant wäre natürlich, wenn so ein Roboter mit allen Datenbanken dieser Welt verbunden wäre und ein Dialog möglich wäre.
So nach dem Motto:
Robi— wie war das noch einmal, war zuerst das Huhn da oder das Ei?
Aber wenn dann das selbst fahrende Auto des ambulanten Pflegedienstes vor dem Haus hält, sollte da besser ein Roboter aussteigen oder ein Mensch?
Vielleicht kann man es sich ja auswählen.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#2

Als Begleitung aufs Klo, so es denn sein muss, hätte ich doch lieber einen Roboter … auch, um das Bett frisch zu beziehen, falls ich mal nicht schaffen sollte - echt jetzt! :disappointed_relieved:


#3

Hi Jule,
Ich frage mich, wie es möglich sein kann, dass in Deinem heutigem Bewusstsein.
Eine Wahrnehmung davon ist, mal ein Pflegefall zu sein.

Mir ist inzwischen klar, dass Energie immer dahin fließt,
wo hin sich meine Aufmerksamkeit richtet.

Deshalb frage ich mich immer:

“Will ich mit diesen Gedanken meine Zukunft gestalten”?

Falls nicht, bekomme ich immer noch rechtzeitig die Kurve.

Gruß an Alle.


#4

Oh nein das ist ja wirklich unvernünftiges esoterisches Gerede.
Hat irgendwer von euch mal im Pflegeheim gearbeitet? Die Leute die dort leben müssen haben nicht daran gedacht dass es sie mal so erwischt. Die leben nicht dort weil sie zu Lebzeiten “ihr Bewusstsein darauf gelenkt haben”.
Es kann jeden treffen. Es kann schneller kommen als man denkt.
Es hat keinen Sinn in der Angst vor Krankheiten oder dem Alter zu leben, es hat aber genauso wenig Sinn so zu tun als ob man durch “positiv denken” oder ähnlichen Unfug davor gefeit ist.
In die Planung für ein Wohnprojekt 50+ würde ich auf jeden Fall mit einbeziehen, dass das Haus barrierefrei sein soll, oder zumindest so gebaut, dass es möglich ist relativ unkompliziert einen Lift einzubauen. Und dass auch Raum da ist um eventuell jemanden unterzubringen der Pflege übernehmen kann. Wenn mehrere Leute ihr Pflegegeld zusammenlegen können sie jemanden einstellen und damit das Heim vermeiden. Ein Leben im Heim ist der Horror. Ich habe ein paar Jahre freiberuflich in Pflegeheimen gearbeitet und mache das jetzt auch noch manchmal, und ich kriege oft mit wie die Grenzen der Menschen dort missachtet werden, sie werden zum Essen gezwungen wenn sie es nicht wollen, und vieles mehr.
Und das passiert ihnen nicht, weil sie “ihr Bewusstsein darauf gelenkt haben” oder “ihre Energie dahin geflossen ist”, sondern weil die Verhältnisse in denen wir hier leben so sind.
Das ist die Realität. Wer keine wirtschaftlich verwertbare Leistung erbringt in diesem Land, der ist nichts wert. Das Einzige, was da helfen kann ist, sich solidarisch zusammenzutun und die Lebensumstände soweit möglich selber zu gestalten. Da hilft kein esoterisches Wischiwaschi und auch kein Beten.
Ich will keinen Roboter als Pfleger, dann sterbe ich lieber.


#5

Hallo Jule,

wenn wir unser Bett nicht mehr selbstständig frisch beziehen können, dann können wir auch nicht mehr selbstständig frisch aufs WC gehen. Wenn Sie sich vorsttellen können, lieber einen Roboter zu haben, dann können sich auch eine voll-automatisierte Zelle- bzw. Wohnzelle - schöner ausgedrück: Smart-Wohnung - vorstellen. Kennen Sie den Film “Das fünfte Element” ? So ungefähr würde das ablaufen. Ich persönlich ziehe ausgiebige Saunagänge und Schwimmen vor. Ich habe große Hoffnung, bis zum meinem letzten Atemzug heir auf der Erde , beweglich zu bleiben. Das ist mein Anspruch. Und wenn ich dabei auch noch gesund bleibe: Das ist der wahre JACK-pot!


#6

Genau, das ist auch mein Anspruch. Ich werde gesund von hier weg reisen.
Ständig wird uns in den Medien vorgegaukelt, dass wir im Alter alle zu Pflegefällen werden.
Soweit ist die Gehirnwäsche bereits etabliert.
Und das kranke System tut ja auch alles dafür, dass es soweit kommt.

Dennoch ist Platz für Selbstermächtigung.
Täglich gehe ich z.B. auf Lebensmittelsuche.
Noch kann ich finden. Nicht in Apotheken und nicht in Supermärkten.
Die Nahrungsmittelindustrie sieht meine Taler nicht.

“Alternative” Alte sind auf der Suche nach Alten WG`s.
Ihre Priorität ist, dort mal von den anderen lieben Alten gepflegt und versorgt zu werden.

Eine echte Alternative ist anders.


#7

Ja- das Problem von Esoteriker ist, dass sie mit ihren wirren Gedankenströmen, hinter jeder Ecke Unheil sehen, und in ihrem Handeln auch daher negativ gepolt sind, denn wer an alle Dingen zuerst das Negative sucht, der findet auch nur Negatives, aber auch in ihrem ganzen Leben.
Aber konkret:
Ich bin auf dieses Thema gekommen, weil in meinem Bekanntenkreis ein junger Mann (der noch bei seine Eltern lebt) einen Motorradunfall hatte. Beide Arme mehrfach gebrochen und ein Bein musste genagelt werden.
Er kann nicht alleine zur Toilette, sich nicht selbst den Hintern abputzen und selbst in der Nacht kann er nicht alleine in die Urinflasche machen.
Ob der wohl gerne einen Roboter haben würde?

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#8

Ich wünsche Euch allen, die klüger sind als das Schicksal, viel Glück mit Euren hehren Zielen, gesund aus dem Leben zu scheiden.
Ich wünsche Euch bis dahin außerdem einfach mal so für zwischendurch eine richtig schöne Inkontinenz, die sich dadurch auszeichnet, dass man es erst merkt, wenn es schon warm an den Beinen herunterläuft.
Herzlichst, Jule


#9

Hallo Jule,
die richtig Durchgeknallten erklären Dir dann hier in Forum, dass Du selber daran Schuld bist überhaupt eine Krankheit zu haben, wollen mit ihrer eigenen Vorgehensweise das ewige Leben und ewige Gesundheit erlangen, und schicken Dir dann Videos von ebenfalls Durchgeknallten, die das alles beweisen sollen.
Kritik beantworten sie zumindest teilweise mit aggressiven und beleidigenden Zeile, die aber dann auch den wahren Geisteszustand des Schreibers offenbaren.
Eben Durchgeknallte.
Ist nur schade, dass sich dann viele Menschen, die es mal in diesem Forum versucht haben, entsetzt zurückziehen.
Zu dem Thema humanes Sterben schreiben mich daher nur noch Hilfesuchende privat an, weil sie das dumme Gelaber von diesen Durchgeknallten nicht ertragen können und anstatt dann bunte Videos lieber sachliche Informationen haben wollen.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#10

Habe ich nicht elend lange Beiträge von Dir hier gesehen?
Worin Du haarklein beschreibst, wie Du Dein Leben,
mit Deiner lieben Frau, eingerichtet hast?

Was Ihr zuvor unternommen habt, um da zu sitzen und zu stehen, wo und wie Ihr jetzt seid.

Und klopfst Du Dir dabei nicht ständig auf die Schulter, wie wunderbar, gut und toll Du das verursacht hast?

Da glaubst Du nun an Kausalität.
Oder weißt sogar ganz sicher, dass Du verursacht hast, was heute ist.

Wenn doch aber Gesetze/Prinzipien gelten, hier zum Beispiel “Ursache und Wirkung”.
Dann muss es doch universal sein, oder?

Weshalb sollten also Gebrechen, Krankheiten usw. davon ausgenommen sein?

Die Schuldfrage steht doch dabei gar nicht.
Wenn man Kausalität versteht.

“Passiert mir was “Gutes”, dann habe ich es verursacht.
Passiert was “Schlechtes”, hat die Ursache mit mir nichts zu tun”!

Das nenne ich kleinkariertes Tunnel-Denken.


#11

Weißte Jule, das Wünschen ist so eine Sache für sich.
Ganz besonders wenn man für Andere wünscht.
Was in jeder Hinsicht immer übergriffig ist.

Das “Schicksal” hat ein gutes Gedächtnis!
Und hat die Eigenschaften eines Bumerangs.


#12

Eine positive Lebendseinstellung, gepaart mit Intelligenz, Kenntnisse in der Wirtschaftswissenschaft, technischer Begabung und einem starken Ehepartner neben sich, kann schon sehr förderlich sein, wenn die Träume Wahrheit werden sollen. Alleine schon Pessimismus und Esoterik behindern da wohl eher.
Aber— Jeder so wie er/sie möchte.
Dem Menschen Wille ist sein Himmelreich.


#13

Tja, meine Liebe, wem die Jacke passt, der/die zieht sie sich an. Mein 2. Kommentar war an alle gerichtet, die mir einreden wollen, dass ich selber dran schuld bin, wenn ich pflegebedürftig bin. Aber bitte, lass dich gern treffen vom Bumerang.

Ich will auch nicht mehr leben, wenn ich nicht mehr allein aufs Klo gehen kann. Aber manchmal braucht es halt Übergangslösungen und da ist doch so ein Roboter eine feine Sache. :space_invader: :wheelchair:


#14

Hallo Jule,
der Erfolg in meinem leben war, dass ich mich an keinen Glauben orientiert habe und somit auch nach keinem Glauben leben musste und schon überhaupt nicht mich um diese esoterischen Spinnereien gekümmert habe.
Und ich habe seit über 50 Jahren eine Frau um mich, mit der ich alle Probleme (selbst wenn es unlösbare sind) analytisch zerlegen, bereden und behandeln kann.
Ich kann Niemanden also überzeugen, irgendeine bessere Glaubenseinstellung zu haben, da ich ja gar keine habe.
Meine liebe Frau und ich haben unser Leben seit 50 Jahren so geplant, wie wir es hinbekommen haben.
Ich denke es ist ganz gut gelaufen.
Und wenn wir so alt werden wie unsere Vorfahren, dann werden es noch einmal 20 Jahre.
Was für einen Menschen die erste Liebe bedeutet, kann man erfragen, wenn man eine Person fragt, wie ihr/sein Name war.
Die erste Liebe vergisst man nie; ich habe sie bei mir in Spanien.
Und alles ohne Esoterik, Kirche, Aberglaube und Ziele, die wir nie erreichen werden.
Träume kann man verwirklichen, Illusionen nie.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#15

Ich weiss es nicht. Denkst Du nicht, dass es angenehmer ist von einem Menschen betreut zu werden, mit dem man auch reden kann und Zuwendung bekommt?


#16

Hallo schwarzesSchaf,
genau das ist der Punkt.
Wenn ich heue Nacht zur Toilette müsste, aber es alleine nicht könnte, und die Wahl hätte zwischen meiner Frau und einem Roboter, würde ich den Roboter rufen.
Es ist jetzt 22:15 und meine liebe Frau und ich haben noch ein Fläschchen Wein auf der Terrasse getrunken.
Wie könnte ein Roboter dagegen anstinken?
Müsste ich gebadet werden, würde ich mich für den Roboter entscheiden, schon alleine deswegen um meiner Frau die körperliche Belastung zu ersparen.
Und hunderte anderer Beispiele.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#17

Ja genau so ist es!
Die “Untoten” machen es freiwillig.
Bzw. rufen schon danach.
Wird für diese Möchtegerner NWO immer leichter.
Hat ja auch gute Vorarbeit geleistet über tausende von Jahren.

Von Selbstgemachtem Terror: “Bitte, bitte mehr Schutz, mehr Polizei, mehr Wanzen und Drohnen”!
Über Pflichtimpfung: “Hilfe die Viren kommen”!
Bis hin zur Robi-Nutte oder Robi-Pflegerin, Robi-Schoßhündchen und Alexa.

Und dazwischen ist noch viel Raum, um es dem Zombi noch bequemer zu machen.

Habe gehört, dass man auch schon Robi-Kinder adoptieren kann.
Die Echten kauft man den Eltern ab oder klaut sie von der Straße weg.
Praktisch so ein “Kind”. Kann nach Bedarf eingeschaltet werden.

Weiter denken, selber denken, Hirn anstrengen Zusammenhänge erkennen…
DENKEN ist was Anderes als Gedanken haben.

Zombis-- haben nur— Gedanken. Können sie jedoch nicht selbst bewegen.
Sie glauben aber zu denken.

Der Link passt zwar nicht ganz jetzt dazu.
Aber im Großen und im Ganzen schon:

SIE LEBEN 1988 1989 - JOHN CARPENTER - FILM AUF DEUTSCH - TRAILER !


#18

Ja- das meine ich mit “durchgeknallt”


#19

Heute schon Tante Wikki befragt, Alexa wie das Wetter ist, den Schritt-Zähler am Schrit befestigt? Denke daran, 10 Tausend Schritte am Tag.
Blutdruck gemessen, Blutzucker und Puls gemessen, Deine Medikamente genommen?
( Nach gerichtete) Nach-Richten gehört, nach denen Du Dich zu richten hast und die Börse verfolgt?
Geschaut, ob Deine letzte Ruhestätte gepflegt und gegossen ist? Der Co2 Tank gefüllt ist? Oder war es Co3?
Der Strick noch stabil ist? Deine “liebe Frau” noch im Weinkeller sitzt?
Dein Computer-Spezialist die Miete auf den Tisch gelegt hat?
Deine Textbausteine geordnet?

Ordnung muss sein, also hurtig, hurtig, der Zeiger auf der Uhr dreht sich!


#20

Ja- das ist noch besser um die Definition “durchgeknallt” zu erklären.
Ist noch eine Steigerung möglich?