Neue Wohnung mit Kredit


#1

Hallo Zusammen,

aus persönlichen Gründen möchte ich aus meiner WG ausziehen. Die allgemeine Wohnungssituation ist aber wirklich schlecht. Es gibt zwar WG’s und Wohnungen, die sind aber echt richtig teuer. Mein Bafög reicht da nicht wirklich aus…
Deshalb spiele ich mit dem Gedanken einen Kredit aufzunehmen. Was haltet ihr von dieser Idee? Ich bin mir nicht ganz sicher, da ich noch nie einen Kredit hatte und auch nicht wirklich weiß, wie das genau funktioniert. Würde mich über eure Hilfe freuen!


#2

Hallo greingrothlilly,

beantrage doch erst einmal einen WBS, dann kostet die Mieten, auch in ganz normalen Mietwohnungen
(z. B. auch in 2 Familienhäusern) nur etwa die Hälfte.

Mit der Antragstellung müssen Studienbescheinigung und Einkommensnachweise vorgelegt werden. Dazu gehört auch der BAföG-Bescheid und ein Zweizeiler Deiner Eltern, wie viel Geld sie Dir an Unterhalt zahlen. Wichtig für den Erhalt des WBS ist es, dass Du im Zweifel glaubhaft versichern kannst, dass Dein Lebensmittelpunkt in der Wohnung am Studienort sein wird und nicht bei Deinen Eltern.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#3

@HelmutJosefWeber ist das aber nicht mir unheimlich viel Bürokratie verbunden? Und ist es sicher WBS dann auch wirklich zu bekommen? Ein Kumpel von mir hat das alles über einen Kredit geregelt. Das ging auch alles wirklich schnell. Schau mal hier vorbei:
https://www.afinu.de/
Ich wette, da ist auch etwas für dich dabei. Ich konnte damals zum Glück zu meiner Uni pendeln. Die Wohnungssituation hat sich seit den letzten Jahren nicht wirklich verbessert. Da sollte mal dringend was geändert werden…


#4

Hallo igor04,
ja- wenn Du mit einem Kredit Deine finanziellen Engpässe lieber in die Zukunft verschiebst, als ohne Kredit etwa die Hälfte zu bezahlen, dann ist das Deine Lebensplanung.
Und das Geld, bzw. die Zinsen für den Kredit landen dann dort bei den Leuten, die als “Superreiche” von den angefeindet werden, die lieber einen Kredit aufnehmen, als die bürokratischen Hürden zu nehmen.
Man muss den Menschen eben die Freiheit lassen.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#5

Also ich weiss ja nicht wie Angebot und Nachfrage bei Euch in der Stadt ist, aber: In München bekommt man definitiv NUR dann eine Wohnung oder wG-Zimmer, wenn man ein zur Miethöhe adäquates monatliches Einkommen nachweisen kann. Und auch bei WGs wird definitiv gefordert nachzuweisen, dass man sich die Wohnung/das Zimmer finanziell leisten kann. Auf Kredit liese sich hier 100 % kein einziger Vermieter ein…Wäre denn ein “fester Nebenjob” eine Lösung? Das wäre dann zum Bafög noch zusätzliches regelmässiges Einkommen quasi, das Du bei der WG-Suche angeben könntest…


#6

Bei uns sieht das ja ähnlich aus, dabei sind wir ja noch gerade im ländlichen Raum/ Kleinstadt.
Zum Beispiel habe ich den Fall, das einer eine Wohnung nur nehmen kann 700 kalt (70 qm), wenn er die Küche für 3,5k übernimmt. Das schreckt sehr viele Bewerbungswillige ab. Wenn die dann einen Kredit dafür aufnehmen, das meinte ich eher. Aber ich kenne auch viele Studenten, die einen Kredit aufnehmen nur zum Wohnen. Das ist gar nicht mal so unüblich.


#7

Das mit den horrenden Ablösen gibts in München schon seit 1978, seit ich hier wohne und ist hier komplett normal, Ein Makler verriet mir mal, dass seine Auftraggeber generell(!) 3x die Bruttomiete als Nettoeeinkommen erwarten, sonst keine Chance. Das ist ja der Grund,warum ich bisher hier nicht udn wohl auch nie mehr in München und Umgebung umziehen kann (2019 kommt angekündigte Wärme-Sanierung von Dach, Neueeindeckung, zusätzliche Dachgauben, egal ob ich dies will oder nicht, dann werden meine bisher 701 Euro Miete (und rund 120 Euro Heizung/Strom zusättlich, also 820 Euro) für 43 qm wohl auf mind. 800-900 steigen, und das bei 1.250 Euro Netto-Frührente…Kein Anrecht auf Wohnzuschuss/Wohngeld, kein Anreht auf Grundsicherung (wegen 5stelligen Lebensersparnissen), keine GEZ-Befreiung, keine verbuilligten Fhrkarten wie Hartzer, usw usw…Ich hab viel weniger Geld im Monat als jeder Pseudo-“Flüchtling”, der nie einzahlte und auch nie was einzahlen wird und mit 1000-Euro-Handy in der Strassenbahn tagsüber grinsend einen anstiert und belästigt (passiert hier, und mir auch schon Schlimmeres), bin verärgert. Ich fühle mich hier GEFANGEN in meiner Wohnung, da mir HEUTE nemand mehr hier in München eine vermieten würde, völlig aussichtslos.


#8

Hallo Haustaube,
nicht nur zu unseren Kindern haben wir natürlich Kontakt nach Deutschland, sondern zu einer großen Zahl von Verwandten und Bekannten.
Ich fasse es nicht, dass die Bürger sich in Deutschland so an die Wand drücken lassen.
Über den Daumen:
Wenn unsere Immobilie, meine liebe Frau und ich, morgen, aus den Bergen über Malaga (landschaftlich geschützte Zone) in den Schwarzwald katapultiert werden würden, hätten wir etwa 1.200,00 Euro Mehrkosten im Monat dadurch, dass uns Leistungen des Staates fehlen würden und wir für unsere Lebenshaltungskosten mehr aufwenden müssten.
Alleine das asphaltieren der Straße um unsere Eckgrundstück hätte in Deutschland eine kleinere Eigentumswohnung gekostet, hier NULL Euro.
Hinzu käme noch das Wetter.
Wir sind beide Altersrentner und wenn ich dann sehe, wie das deutsche Regierungsfernsehen in Deutschland über „die armen“ spanischen Rentner berichtet, muss ich immer in Gelächter ausbrechen.
Aber ich denke, wenn sie einmal die Wahrheit senden würden, dann würden die Leute es auch nicht glauben.
Damit nun Niemand meint, wir hätten dicke deutsche Renten.
Mit unseren deutschen Renten müssten wir in Deutschland die Grundsicherung beantragen.
Die Schwester meiner Frau war bei uns zu Besuch und hatte mittbekommen, dass mein Dauerrezept verlängert werden muss und dafür müsste ich eigentlich selbst zum Arzt, aber bei meiner Frau geht es auch.
Meine Frau zückte ihr Smarti, rief die Ap des Gesundheitsdienstes auf und konnte sich für den nächsten Tag einen Termin wählen.
Und das war kein Zufall, sondern ist die Regel.
Wartezeit am nächsten Tag, keine 5 Minuten.
Natürlich zahlen Rentner auch keine KK-Beiträge oder sonst irgendwelche Zuzahlungen.
Und was zeigen sie im deutschen Regierungsfernsehen?
Gut- bei manch anderen Behörden stehen mir auch schon mal die Haare zu Berge.
Unsere private Altersversorgung haben wir legal und anonym in Sachwerte investiert, für die wir auch in Deutschland keine Kapitalertragsteuer zahlen müssten.
Genauer gesagt: Von den Anlagen weis legal Niemand.
Wenn ich hier bei einer Party unter Einheimischen ungläubiges Gelächter erzeugen möchte, dann sage ich:
In Deutschland müssen Rentner KK-Beiträge zahlen und Zuzahlungen und müssen für den Personennahverkehr zahlen, jeder muss Fernsehgebühren zahlen und Hundesteuer.
Sogar im Krankenhaus Zuzahlung für den stationären Aufenthalt.
Ja- sie glauben es nicht.
So- 21Grad auf der Terrasse (bei 9 Stunde Sonne am Tag) und nun wird Siesta gemacht bis 16 Uhr.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#9

Ich bin neidisch, leider vertrage ich heisses Klima kreislaufmässig schon immer sehr schlecht. Hab übrigens mal das mit dem “Spanische Rentner zahlen in Spanien keine KK-Beiträge, Zuzahlungen, etc” schon mehrmals versucht bei FOCUS.de oder WELT.de ins Forum zu stellen, als es um die “viel zu HOHEN Erhöhungen der Renten zulasten der jüngerem Generation” oder so ähnlich ging, um von den Trilliarden an Asylkosten abzulenken - wurde jedesmal NICHT veröffentlicht und ZENSIERT…Das deutsche (Wahl-)Volk soll BLÖD gehalten werden… Grad gelesen: 2,3 % Inflation heuer in D, ab Januar 2019 wieder Erhöhung Pflegeversicherung um 0,5 %, dazu natürlich Strompreiserhöhung und Mieterhöhung…das heisst, die GESAMTE Rentenerhöhung von 3,2 % ab Juni 2019 ist jetzt schon wieder komplett WEG bzw. schon jetzt im MINUS!


#10

Ja- Haustaube,
Fokus ist auch nur so ein Regierungsblatt wie die Blödzeitung…
Übrigens Pflegeversicherung gibt es hier nicht, denn die Pflegekosten übernimmt der Staat.
Oder man pflegt zu Hause und bekommt dann 70% der Rente als Pflegegeld, für eine Pflegekraft.
Wir zahlen etwa 14 Stunden am Tag 9 Cent/KW für den Strom und 10 Stunden etwa 20 Cent.
So ein Haushalt wie wir, kommen dann auf etwa 22 Cent/KW, mit allen Gebühren und MWST usw.
Nur- hier haben sogar die Sozialwohnungen Klimaanlagen und eine Klimaanlage wandelt 1 KW Strom in über 3 KW Wärme um.
Also im Schnitt 7 Cent pro KW Wärme.
Naja- um Moment stehen die Anlagen noch auf kühlen, wir werden sie mal langsam umstellen.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut