Liebe des gleichen Geschlechts


#1

Hallo zusammen, ich hatte mich umgeschaut nach einer WG und bin dann bei einer WG gelandet, die sehr interessant war. Problem war, das es alles Single-Frauen waren und nunja, die liebten alle Frauen. Das ganze aber polygam. Ist ja nicht so meins, deswegen habe ich erstmal Nein gesagt. Aber der Gedanke hat mich schon etwas angeregt. Ich meine, was treibt solche Menschen dazu? Würde das gerne besser kennen lernen, aber lieber dann über das Internet mit solchen Menschen schreiben. Ich will nicht unmittelbar den Charme einiger Personen verfallen.


#2

Also wenn du dich wirklich daran ausprobieren wolltest oder solltest, würde ich dir eher eine kostenlose Singlebörse ans Herz legen. Da ist die Erwartungshaltung nicht so hoch und du kannst aus der Ferne mit denen schreiben. Ohne ihrem Charme unterlegen sein. Ich würde dir dazu http://singleboersen-ueberblick.de/girlflirt/ raten. Das ganze ist kostenlos und naja, den Rest kannst du selbst durchlesen. Ich frage mich persönlich, wie Menschen das mit einer polygamen Beziehung alles regeln? Ich meine da ist der Chaos gleich vorprogrammiert?


#3

Hallo greingrothlilly,

Du hast aber schon mal gegoogelt : singlebörse controller moderator rollenspiel ?

Über die “irdische” Liebe + “überirdische” LIEBE sah ich mal diesen interessanten Beitrag : youtube.com/watch?v=YhMqMTtTCFE

Freundlich grüßt Dich, Anette

PS: oder mal lesen > l-mag.de/heftinhalt/maerz-april-2018.html


#4

Nichts erwarten, nichts befürchten…


#5

Na dann schreib doch mit “solchen” Menschen über das Internet!
Ob das hier die rechte Plattform ist, mag ich bezweifeln.
Wobei Kennenlernen doch noch was ganz Anderes ist!
LG


#6

Hallo greingrothlilly,
naja- es ist so, das Menschen sich maximal die Hände schütteln, sich umarmen und plaudern oder gleich miteinander “ins Bett gehen”.
Dazwischen ist nicht viel.
Wir alle wissen mehr von den sexuellen Gepflogenheiten unserer Nachbarn und Freunden, als von unseren Eltern und Kindern.
Das ist hier natürlich nicht das richtige Forum dafür, aber ich denke, dass es viele Vorstellungen von einem Zusammenleben in einer WG hier nicht zur Sprache kommen, weil es sich um die eigene Sexualität handelt, die auch in einer WG mit Anderen ausgelebt werden möchte.
Vielleicht wäre da eine besondere Seite hilfreich, z. B.: Wir probieren Alles aus was Allen gefällt.
Oder so ähnlich.
Das Leben ist zu kurz, um Sehnsüchte zu unterdrücken, Leidenschaft nicht auszuleben und Gefühle zu verstecken.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#7

Das Sexualleben Anderer geht mich nichts, aber auch gar nichts an! Punkt!
Und Meines hat auch Niemanden zu interessieren.
Ist ne Sache zwischen den Partnern.

Also lass das “Wir” in dem Zusammenhang!

Sieht ja fast so aus, als wenn Dich das Sexualleben Deiner Eltern und Kinder interessiert.
Wo Du doch nun über Deine Nachbarn und Freunde informiert bist, was ihre “Geflogenheiten” betrifft.

Dem ist aber leicht abzuhelfen, frage sie!

Dein Leben scheint recht arm zu sein, nach Deiner Behauptung:

Jetzt würde ich sehr gerne “Deine liebe Frau” dazu anhören wollen.
Oder Deine Feriengäste, die ja immer gleich Eure Freunde werden.
Zumindest die Meisten, wie Du ja oft schilderst. (Ironie aus)


#8

Ja- richtig, ich bin nun gerade nicht Derjenige, der aus praktische Erfahrungen heraus gute Ratschläge geben kann, wenn es um mehr als um eine erfüllende Zweierbeziehung geht.
Ich habe nur ein paar Grundsätzlichkeit benennen wollen.
Meine liebe Frau (meine erste Liebe) und ich sind zusammen, als sie 15 war und ich 17, also 50 Jahre.
In 50 Jahren passiert viel.
Andere Menschen machen es anders und wenn sie damit zufrieden sind, und glücklich sind, dann ist es doch gut.
Nicht ein Feriengast der hier war ist ein Freund geworden, aber die besten Kontakte haben meine liebe Frau und ich zu einem schwulen Paar, das jedes Jahr 2 x zu uns kommt.
Es sind zwei Menschen, die offen gegen den Strom der Gesellschaft Ihre Liebe zueinander ausleben.
Und wenn sie dann berichten, dass sie in Hamburg von moslemischen Jugendlichen bedroht werden, wenn sie Hand in Hand durch die Stadt gehen, aber in Málaga das können und uns und unseren spanischen Nachbarn stolz Fotos von ihrer nun möglichen Heirat zeigen, dann bin ich stolz darauf, dass ich in einem Land wohne und Nachbarn habe, wo das möglich ist, ohne Angst zu haben.
Natürlich kann man an Allem etwas negatives finden.
Meistens aber von Menschen, die nun nicht gerade damit prahlen können, in ihrem Leben stabile Beziehungen gehabt zu haben.
Da ich wie ein Walross schnarche, schlafen meine leibe Frau und ich getrennt.
Aber jeden Morgen sehe ich in den Augen meiner ersten Liebe, dass sie sich genau so freut mich “wiederzusehen” wie ich.
Jeder kennt noch den Name seiner erste Liebe, denn die erste Liebe vergisst man nie.
Ich habe meine erste Liebe in Spanien und ich trage sie auf Händen.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#9

“Hallo” HelmutJodefWeber,

Ich freue mich fuer Dich / Euch, weil mir dieser Beitrag
aus dem Herzen spricht …
Beste Gruesse,
:grinning:


#10

Hallo Bau-Planer-CAD,
ich bin nicht der Gesündeste, denn ich habe seit 12 Jahren Leukämie, und nach menschlichem Ermessen wird meine liebe Frau mich daher überleben.
Überlebt sie mich nicht, wissen unsere Kinder, dass wir in einer Urne beigesetz werden wollen.
Ich bin Gas- Wasser- und Zentralheizungs- und Lüftungsbauer-Meister und ich kenne “den süßen Tod” bzw. ich weiß wie es geht, dafür brauche ich nicht meine 38ger.
Irgendwann tritt ein Mensch in Dein Leben und immer wo dieser Mensch ist, ist dein zu Hause.
Ohne meine liebe Frau habe ich kein zu Hause mehr.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#11

Hey Helmut, mich hat die Klarheit Deines Plans B erschrocken … ja, ich kann das aber nachvollziehen. Trotzdem: Ich wünsche Euch beiden von Herzen noch viele, viele glückliche Jahre !!!


#12

Hallo Helmut,

Bruno Gröning soll mal gesagt haben, dass er hilfesuchender Person die Krankheit nicht nehmen könne, solange sie auf ihrer Krankheit sitze ( daran festhalte ).

Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross habe u.a. geäußert Richtig leben heißt im eigentlichen Sinne lieben lernen. so stehe es im Buch Über den Tod und das Leben danach siehe kristallbewusstsein.de/koerper-seele-geist/ueber-den-tod-und-das-leben-danach-elisabeth-kuebler-ross-buchbesprechung-buchempfehlung/

Bevor Du wählst guck zuerst mal http://www.sterben.ch/Zitate.72.0.html

Freundlich grüßt Dich & Brigitte, Anette


#13

Hallo Anette,
es ist nichts aktuelles.
Meine liebe Frau hat vor etwa 4 Wochen noch ein “großes Blutbild” machen lassen und alle Werte sind sehr gut.
Ich muss alle 6 Monate zur Blutuntersuchung und es ist alles im “grünen Bereich”.
Ich denke meine Leukämie wird nicht verschwinden wenn ich nicht mehr “darauf sitze”.
Ich lebe nur noch, weil 2003 ein Quantensprung dadurch geschehen ist, dass bahnbrechende Medikamente entwickelt wurden, die gegen meine Leukämie eingesetzt werden können, die zwar nicht heilen, aber die Blutwerte normalisieren.
Nach 5 Jahren leben noch 98% (In Worten achtundneunzig)
Bei einer Knochenmarktransplantation sterben etwa 50%.
Alles könnte nun ewig so weiter gehen.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#14

“Hallo” HelmutJosefWeber,

Mitte Mai verfolgte meine Huendin “Ayka” Mittags ca. 12:°° Uhr einen Hasen durch ein dichtes Raps-Feld,
hinter sich herziehend den Handgriff und die “Automatik-Leine” (die sie mir kurzentschlossen entrissen hatte).
Diese Leine mit Handgriff haette sich bei jeder Richtungsaenderung des Hasen / des Hundes im dichten, beinahe undurchdringlichen Raps verfangen koennen, sodass Hund fest.
Wildschwein-Bachen fuehrten um diese Zeit Junge mit sich, was zusaetzliche Gefahr fuer einen Hund in einer derartig verfangenen Situation darstellte.
Nach nahezu pausenloser Suche in unerbitterlicher Hitze und auch fortgesetzte Suche die gesamte,
etwas kuehlere Nacht ueber bis zum fruehen Abend des naechsten Tages konnte der Hund
nicht gesichtet werden. Kein Laut oder Bewegung zu erkennen.
Drei Flug-Einsaetze mit “Drohnen” und Waermebild-Kamera blieben erfolglos.
An den beiden Tagen war es in/auf den Feldern dermassen heiss, sodass Kontrast als Waermebild nicht gegeben war. - Letzter Versuch mit Waermebild-Kamera sollte zu Beginn des zweiten Tages ab 06:°° Uhr sein …
30 Stunden nach Verschwinden wurde “sie” von zwei Jungen, die u.a. ebenfalls oftmals bei der Suche halfen, ca. 1,5 km weit entfernt vom Ausgangspunkt ihrer Tour mit der Leine verfangen an einem Stacheldraht-Zaun gesichtet, keine 10 Meter weiter (aber unerreichbar) verlief ein noch etwas Wasser fuehrender Bach…

In den Augen konnte man sehen, wie erleichtert auch sie war.
Ja, ich haette sie vermisst.
Und es ist das Gefuehl von “zuHause” sein / Heimat, wenn es mit ihr durch Feld und Flur geht.
Heute freue mich sehr darueber, mit ihr an meinem 65. zusammen sein zu koennen.

Liebe, aufrichtige Gruesse allen sensiblen Menschen und Tieren
“Ayka” + udo


#15


#16

Zitat: “Irgendwann tritt ein Mensch in Dein Leben und immer wo
dieser Mensch ist, ist dein zu Hause”.

Was ist aber, wenn dieser Mensch aus dem Leben tritt, oder nur aus Deinem
(allgemein gesprochen)? Also ein anderes “zu Hause” findet?
Hast Du, also hat man dann sein “zu Hause” verloren?

Ist das “zu Hause” also an Menschen (oder an Orten, Dingen) gebunden?

Tritt man also selbst aus diesem Leben, verschwindet dann auch das “zu Hause”?

Zu Hause SEIN, ist doch auch Sowas wie “zur Ruhe kommen, sich geborgen fühlen” usw.

Bei sich SELBST an zu kommen, bedeutet Unabhängigkeit vom Außen.
Also, wohl Dem, der zu sich SELBST finden kann.

Zumindest steht man dann schon vor der Tür des wahren “zu Hause”.
Vor dem Ursprung seiner Quelle.

Die Geschichte vom verlorenen Sohn will richtig gelesen werden!

Sich ab und zu mal “zu Hause” fühlen, ist nicht gleich auch “zu Hause” SEIN!

Gruß an Alle…


#17

Hallo Ostara,
ich fühle mich seit 50 Jahren dort zu Hause, wo meine liebe Frau ist.
Das ist nicht an Orte gebunden.
Das hört sich alle so wunderbar und einfach an, aber das ist es nicht.
Es bedeutet unendliche Bemühungen.
Man muss Menschen die einem etwas bedeuten, “an die Hand nehmen” und sich um sie bemühen, jede Stunde und jeden Tag, 24 Stunden.
Meine liebe Frau kann mich alleine schon mit ihren Augen an die Hand nehmen.
Man muss Menschen, die man an sich binden möchte die Freiheit lassen.
Macht ohne Liebe ist Gewalt.
Alleine die Meinung des Anderen nicht zulassen ist schon Gewalt.
Jemanden anschreien ist Hilflosigkeit, genauso wie zuschlagen.
Ich habe 130 kg, und ein Kreuz wie 2 Kleiderschränke.
Meine Frau hat 55 kg und hat noch nie gezuckt wenn ich ausgeholt habe.
Mein Sohn hat die Augen von meiner Frau und ich konnte ihn schon als er Kind war nicht ansehen, wenn ich als Vater Sanktionen verhängen musste; daran hat sich bis heute nichts geändert.
Es ist alles nicht einfach.
Ich habe den Vorteil, dass ich mit 23 Jahren eine psychologische Ausbildung durchlaufen konnte, die (wenn auch nur ansatzweise) diese ganzen Probleme behandelt haben.
Als meine liebe Frau vor einigen Jahren psychische Probleme hatte (die fasst immer aus der Kindheit her kommen) konnte ich ihr aber auch nicht helfen, denn dazu reicht es bei mir nicht.
Da müssen Spezialisten ran.
Ich bin stolz darauf, dass meine Frau mir geglaubt hat, das es wichtig ist, das sie mit einem Spezialisten spricht, es wurden 60 Stunden.
Sie hat es mir geglaubt, weil sie weiß, das ich sie unendlich liebe.
Es ist nicht einfach, Menschen dazu zu bringen.
Der Erfolg war/ist gigantisch.
Man wird “die Macke” nie ganz los, aber man lernt damit umzugehen.
Ja- und es war die Kindheit.
Wenn ich es bestimmen könnte, dann würden Menschen die Heiraten wollen, 10 Jahre lang 30% ihrer Steuern erspart bleiben, wenn sie vor der Heirat mind. 100 Stunden psychologisches Tranig nachweisen können.
Mit Prüfung.
Nicht wegen der Menschen die heiraten wollen, aber wegen der Kinder, die einen Knacks fürs Leben bekommen, wenn sie erfahren müssen, das es selbst bei Mama und Papa mit der Liebe auch nicht weit her ist.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#18

Hallo Helmut,

Wer noch immer meint, „Liebe“ sei eine Tätigkeit, der befindet sich ständig in der Beschäftigung.
Fühlt sich genötigt was zu tun. Um geliebt zu werden. Oder um zu lieben.

Liebe ist jedoch ganz EINFACH. Liebe ist!

Zitat: „…
Es bedeutet unendliche Bemühungen. Man muss Menschen die einem etwas bedeuten, “an die Hand nehmen” und sich um sie bemühen, jede Stunde und jeden Tag, 24 Stunden“.

Formulierungen wie: Bemühungen, muss, an die Hand nehmen, Menschen die einem was bedeuten,

Dein ganzer Satz, Deine gesamte Behauptung zeigt mir, wie weit weg Du von der Liebe bist!

Trotz Deiner „psychologischen-Ausbildung“ läuft bei Dir nämlich immer noch das Programm: „Wenn Du Dein Zimmer nicht aufräumst oder schlechte Schulnoten nach Hause bringst, dann haben Papa und Mama Dich nicht lieb!

Ergo: „Du musst was tun, um geliebt zu werden“!

Und auch der Andere muss sich „gnädig“ erweisen, um von Dir geliebt zu werden.
Sich um Dich be-mühen, Dich an die Hand nehmen, Dir damit zeigen, dass Du für ihn eine Bedeutung hast.

Mit Liebe hat das in meinen Augen nichts zu tun. Für mich ist das reine Co-Abhängigkeit,
wie sie im Buche steht.

Zitat: „Man muss Menschen, die man an sich binden möchte die Freiheit lassen.
Macht ohne Liebe ist Gewalt“.

Nö, muss man nicht! Weshalb sprichst Du „man“ und sagst nicht ich?

„Ich muss die Menschen, die ich an mich binden möchte…“.

Das alleine ist ja schon der Widerspruch an sich!

Helmut, Deine Wortwahl kommt ja nicht durch Zufall zustande.
Jedes Wort, wird durch seinen Inhalt, durch seine Information getragen.
Ich könnte auch sagen, durch Energie und Schwingung.
Deine Wortwahl zeigt mir, wie Du schwingst.

Da ist kein AUF, also hoch in die Liebe rein, zu erkennen.

Für mich ist das reines Geschäftsgebaren einer Person.
Die mit einem oder mehreren Geschäftspartnern, Geschäfte machen will.

„Gibst du mir, gebe ich dir und umgekehrt“.

„Was muss ich tun, um Jemanden an mich zu binden“?
„Ich muss ihm das Gefühl vermitteln, frei zu sein“!

Das lernt z.B. jeder „freie“ Mitarbeiter, Handelsvertreter auf seinen Seminaren so.

Ihr seid bestimmt ein „nettes“ Paar. Total aufeinander eingespielt. Versteht Euch auch oft ohne Worte. Habt Euch arrangiert. Ihr nennt das Liebe.

Was ist jedoch wenn Einer mal von Euch so frei ist, die gegenseitigen, eingespielten Erwartungen nicht zu erfüllen? Sich auf Dauer verweigert? Nicht weil eine Krankheit das bedingt. Sondern aus freien Stücken.Sich also mal nicht „gnädig“ erweist.
Die Beispiele zu benennen, erspare ich mir mal.
Wobei mir da Eines ganz besonders und auch sofort ein fallen würde.

Liebe stellt keine Bedingungen, Liebe ist! Sie kennt auch keine Unterscheidung.
Wenn Du nämlich „IN der Liebe“ bist. Dann gibt es da keine Bevorzugung zu “Deiner” Frau.
Wärst also auch genau so in der Liebe zu mir.
Was ja nicht heißt, dass Du mit mir zusammen wohnen willst. :wink:

Liebe Grüße an Alle.


#19

Hallo Ostara,
so Argumentationen höre ich von Menschen, die erklären müssen, warum sie gleich mehrere Ehen in den Teich gesetzt haben, und ganz besonders ihre Kinder darunter gelitten haben.
Aber bei einer Sache liegst Du nicht ganz falsch.
Jetzt werden einige Leute sage:
Man-- weiß seine Frau überhaupt was der da schreibt, über ihre Therapie usw.
Ja- sie weiß es, weil ich sie schon vor langer Zeit darum gebeten habe, darüber sprechen zu dürfen,
denn ich bin stolz darauf, dass meine liebe Frau soviel Vertrauen zu mir hatte, mir zu glauben, dass da etwas in ihrer Psyche falsch läuft.
Sie hat sich in Spanien einen deutschen Psychologen ausgesucht, mit dem sie viele Monate hart gearbeitet hat.
Als meine liebe Frau ihre Therapie beendet hatte, hatten wir ein Schlussgespräch und da hat uns der
Diplompsychologe erklärt:
Sie haben eine Symbiose.
Ihre Frau lehnt sich an ihre Stärke an, lebt so ihr Gefühlsleben ungehindert aus und hält ihnen damit den Weg zur Welt offen.
Zusammen sind sie erfolgreich in Allem, alleine nicht.
Ja- der Mann hat Recht und Du damit auch.
Wir habe zusammen seit 50 Jahren eine beispiellose Erfolgsbilanz hingelegt.
Meine Frau hatte mehrere Firmen, auch in Spanien, ist hier in Spanien alleinige Besitzerin von Allem und ich habe mein Geld im Ausland.
Er sagte uns auch, dass etwa jede zweite Ehe geschieden wird, wenn unterdrückte Frauen bei einer Therapie aus einem Trauma befreit werden (an dem sie in der Ehe gelitten haben) und sich dann aus der Ehe befreien können.
Da das Trauma meiner lieben Frau aber aus der Kindheit komme und er in unserer Beziehung keinerlei belastende Tendenzen sehe, würde sich die Therapie wahrscheinlich positiv auf unsere Ehe auswirken.
Ja- hat es auch.
Meine Frau spricht mit mir nun schon mal über ihre Erlebnisse, die dieses Trauma verursacht haben.
Und sie hat gelernt sich selbst abzufangen, wenn mal wieder eine kritische Situation auftritt.
Jetzt ist die Frage, warum hat sie es vorher nicht getan?
Ich bin nach ihrer Therapie immer noch der Selbe.
Ja-das ist das Problem.
Man muss lernen darüber spreche zu können.
Ganz am Anfang der Therapie musste sie einen Brief an den schon verstorbenen Verursacher schreiben.
Ich weiß natürlich nicht was darin stand, denn er wurde beim Psychologen vorgelesen.
Aber meine Frau sagte mir noch am selben Abend, das ihr das Schreiben dieses Briefes sehr geholfen habe.
Ich arbeite weiter an unserer Liebe und nehme meine erste Liebe jeden Tag in den Arm und sag es ihr.
Ja- natürlich kann man an Allem etwas schlechtes finden.
Wer einen Hund werfen will. findet einen Stein.
Und die Menschen die einen anderen Weg gegangen sind, sehen ja wenn sie auf 50 Jahre Beziehung zurückblicken, was daraus geworden ist.
Da kann jeder für sich selbst mal eine Bilanz ziehen.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#20

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