Inflation und Enteignung entgehen


#1

Dieser Beitrag ist besonders für die Menschen gedacht, die ihre Eltern beerben werden.
Besteht das Erbe aus erheblichem Barvermögen, sollten die Erben sich einmal Gedanken darüber machen, in welcher Form sie dann selber dieses ererbte Vermögen für ihre eigene private Altersversorgung absichern, bzw. anlegen und ob als Rentner dann von dem Vermögen Krankenkassenbeiträge und Steuern bezahlt werden sollen oder nicht.
Wer dann den Banken traut und davon überzeugt ist, dass es den Euro noch solange gibt wie ihre eigene Lebenserwartung ist, hat ja dann keine Probleme.
Freiwillig KK-Beiträge und Steuern zahlen und dafür sorgen, dass der Bankberater und die Bank auch gut über die Runden kommen, ist ja sicherlich auch ein sehr soziales Verhalten.
Wer das aber alles nicht zahlen will, sollte sich einmal Gedanken darüber machen, ob nicht der Teil des Erbes, dass später einmal für die eigene Altersabsicherung verwendet werden soll, nicht doch besser in Gold angelegt wird.
Als wir 2000 nach Spanien ausgewandert sind, haben wir alles Geld was wir nicht benötigten, in Goldmünzen umgetauscht.
Seit dem Jahre 2000 hat sich der Goldpreis mehr als vervierfacht.
Als ich 2009 ein Haus geerbt habe, habe ich es sofort verkauft und wieder Goldmünzen gekauft.
Seit 2009 ist der Goldpreis fasst 90% gestiegen.
2014 haben wir noch einmal einige Unzen gekauft.
Seit 2014 ist der Goldpreis um über 40% gestiegen.
Und der ganze Kapitalertrag durch die Wertsteigerung des Goldes ist ganz legal steuer- und abgabenfrei.
Nur eines beachten.
Nie das Gold in dem Land aufbewahren in dem man lebt, denn diese Währung gilt auf der ganzen Welt; und würde ich z.B. Spanien aus irgendwelchen Gründen verlassen müssen, möchte ich dann nicht einige Kilo Gold mitschleppen.
Einfach mal Gedanken machen.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#2

Edit:
Wenn ich hier keine Möglichkeit habe, meine persönlichen Daten der Anmeldung
zurück zu nehmen. Also mein Profil nicht selber löschen kann.
Kann ich jedoch meine Beiträge wieder an mich nehmen.
Somit zumindest meine Energie zurück ziehen.


#3

Es werden wohl auch schon vermehrt Gold gekauft haben. Die Zentralbanken kaufen jedenfalls reichlich.


#4

Kleiner Zwischenbericht.
Gold in Euro gerechnet hat alleine in diesem Jahr über 25% Rendite gebracht.
Gut- ich freue mich darüber natürlich.
Bin aber gleichzeitig entsetzt darüber, dass es mit dem Verfall der Währungen doch schneller geht als gedacht.
Denn in Wirklichkeit kann der Wert des Goldes gar nicht steigen, denn es hat seit Jahrtausenden immer nur den selben Wert.
Nur— der Wert der Baumwolllappen mit denen man es kaufen kann, wird immer weniger.
Oder anders rum gesagt, wenn ich heute Gold verkaufe, bekomme ich 25% mehr Baumwolllappen, als im Januar.
Aber es zeigt, dass eine unserer Vorsorgemaßnahmen schon gegriffen hat, nämlich die langfristige Absicherung.
Mal sehen wann die anderen Vorsorgemaßnahmen greifen, bzw. greifen müssen.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#5

Ja, und was willst Du machen mit dem Gold wenn die Krise da ist? Gold kannst Du nicht essen. Da ist ein Denkfehler in der Geschichte. Wenn es richtig losgeht hier, dann hilft gar nichts mehr. Kein Gold, kein Bunker mit Essen für ein paar Monate, nichts.
Das ist alles Augenwischerei, genau wie Religion. Der eine glaubt dass Gott ihm hilft, der andere glaubt an die Sicherheit die ihm das Gold verschafft, am Ende gehen alle drauf wenn es knallt.
Mir egal, ich lebe heute::grin:
Was ich damit sagen will: Dein “Gold Mantra” kommt mir vor wie ein ewiges Gebet aus der selben Angst heraus wie andere das Vaterunser beten…Du meinst Du bist rational und handelst auch so, das ist aber nicht der Fall.

Denke ich jedenfalls.


#6

Ja- schwarzesSchaf, da irrst Du Dich aber gewaltig.
Gold ist als Lebensmittel zugelassen, es hat die E-Nummer 175.
Gold ist eine Absicherung für nach der Kriese, wenn man es wieder in die dann neue Währung zurücktauschen kann.
Gold hat tausende von Jahren seine Wert nicht verloren.
Das ist daher die langfristige Absicherung.
Die mittelfristige Absicherung sind u. a. Lebensmittel für 2 Jahre, Land zum Anbau von Lebensmittel, 2 eigene Brunnen und einige tausend Liter Diesel und einen Notstromdiesel, eine gut ausgerüstete Werkstatt, gutes handwerkliches Wissen und Schusswaffen.
Die kurzfristige Absicherung ist z. B. Bargeld, damit wir bei dem deflationären Schock noch einmal einen LKW voll einkaufen können.
Für 1 Jahr alle notwendigen Medikamente.
Ja- und dann noch einige andere Kleinigkeiten.
Und es macht sich sogar bezahlt, denn wie Du z. B.an Gold siehst, haben wir alleine in diesem Jahr eine gute Eigentumswohnung verdient.
Und----- es wurde Niemandem weggenommen.
Kein Mensch auf der Welt hat deshalb einen Cent weniger.
Ich bin verantwortlich für meine Familie, nicht nur für meinen Frau und die schon erwachsenen Kinder, sondern auch für meine Ekelkinder.
Wir haben sogar den ausreichenden und sehr komfortablen Wohnraum um Alle bei einem großen Knall nach Spanien zu holen.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#7

Na dann guten Appetit: :grinning:

Ich gebe zu, Dein Gesamtkonzept macht Sinn.


#8

Hallo schwarzesSchaf,
nein- wir haben natürlich noch nie Gold gegessen.
Aber Dein Argument benutzen viele Menschen.
Ob die denn meinen dass sie ungültige Banknoten essen können?
Die haben jedenfalls keine E-Nummer.
Gut- man kann mit heizen.
Es ist schon seltsam, tausende von Papierwährungen sind im Laufe der Menschheitsgeschichte wertlos geworden oder bis zur Wertlosigkeit Inflationiert worden.
Nur diese 1001 x glauben die Menschen (wie immer) “aber dieses mal wird das Papiergeld nicht wertlos”.
Rechnet man die Einzelstaaten mit, erlebten die Deutschen in den vergangenen 200 Jahren siebenmal einen Staatsbankrott. Vor allem die Hyperinflation von 1923, bei der es zu Preissteigerungsraten von mehr als 30 000 Prozent pro Monat kam.
Ich hoffe aber, die Menschen die an das Papiergeldsystem glauben haben Recht und ich habe Unrecht, dann bekommen wir unsere Renten weiter, müssen alles nach und nach aufessen, den Diesel langsam mit dem Auto verfahren und unsere langfristige Absicherung und die Immobilie bekommen unsere Kinderchen.
Dann war unsere ganze Absicherung nicht notwendig, hat aber viel eingebracht, aber trotzdem werde ich mit lachen, wenn man mich dann wegen meiner Absicherungsmaßnahmen “auf den Arm nimmt”.
Aber wehe ich haben doch Recht und wir wären nicht abgesichert.
Wir werden es 2020 sehen.
Achtung es knirscht gewaltig, alleine heute bis 15 Uhr ist der Goldpreis um über 1% gestiegen.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#9

Gold ist vielleicht nicht ganz so wertlos wie Geld, aber am Ende nützt beides nicht viel.
Dennoch muss ich jetzt arbeiten um Geld zu verdienen.

Irgendwie dreht sich das Ganze hier im Kreis. Die meisten Menschen haben auch nicht den Luxus (oder die Sorge?) dass sie viel Kapital in irgendeiner Form übrig haben welches sie anlegen wollen/müssen.


#10

Ja und wenn die Menschen doch etwas Geld haben, dann suchen sich die Meißten eine Bank aus, bei der sie in Produkte investieren, von denen Alle gut leben können, nur sie selbst nicht.


#11

Hallo schwarzesSchaf,
das war der Eingangstext zu dieser Seite.

Dieser Beitrag ist besonders für die Menschen gedacht, die ihre Eltern beerben werden.
Besteht das Erbe aus erheblichem Barvermögen, sollten die Erben sich einmal Gedanken darüber machen, in welcher Form sie dann selber dieses ererbte Vermögen für ihre eigene private Altersversorgung absichern, bzw. anlegen und ob als Rentner dann von dem Vermögen Krankenkassenbeiträge und Steuern bezahlt werden sollen oder nicht.

Wer nichts abzusichern hat, brauch sich natürlich keine Gedanken machen.
Nur- wer sein Geld genau zu den Stellen bringt, wo es mit einem Federstrich und einer Gesetzesänderung wertlos gemacht werden kann, hat doch irgendetwas nicht verstanden.
Selbst im Grundgesetz ist schon geregelt, wie die Menschen enteignet werden dürfen.
1952 gab es das Lastenausgleichsgesetz, es war eine Enteignung der Hausbesitzer und der Sparer.
Jetzt werden die Sparer dadurch enteignet, dass es keine Zinsen mehr gibt.
Man muss in Lebensversicherungen schon mehr einzahlen als man auch nur nominell rausbekommt, und dann nach 20 oder 30 Jahren Ansparphase sowieso nur noch 1/2 Kaufkraft hat.
Das kann man doch alles sogar ohne Taschenrechner ausrechnen.
Wie kann man sich nur so melken lassen?

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut