Ich bin auf der Suche bzw auf dem Weg mein Traum verwirklichen


#1

… Nun, ich plädiere für gemischt Siedlungen. Sprich alt und jung- (e Familien) zusammen. D. H. Eine jede Familie und Einzelperson (Alleinerziehend mit Kind Glut ebebenso als Familie) hat ihren abgeschlossenen Bereich idealerweise mit Balkonen und oder (Gemeinschafts-) Gärten… Oder halt das Anwesen umgebende Natur…
Bestenfalls Behindertengerecht bzw zumindest tws.
Da es auf dem Land kaum ärztliche Versorgung gibt… Raum für Gemeinschaftliche Treffen und pflegerische medizinische Versorgung… Evtl ambulanter Hilfsdienst angesiedelt um nötigen falls eine 24h Pflege zu gewährleisten…
Sprich im eigenen Zuhause würdig und liebevoll zufrieden lebenslang bleiben zu können…


#2

Entschuldigung für die Rechtschreibung ich bin mit dem Smartphone unterwegs habe gerade eine geschwollene Hand und Brille von dem her momentan keine Geduld das falsch geschriebene um zu ändern…
Bei Gelegenheit mit dem richtigen Equipment am PC hole ich das nach liebe Grüße


#3

AndreaMariaS

Auf deinen anderen Beitrag habe ich bereits geantwortet.

Würde sagen, dass wir ländlich wohnen aber trotzdem eine gute Infrastruktur haben. Zu den Ärzten sind es ca. 1000m, die Sozialstation ist in 700m erreichbar und für den Fall der Fälle haben wir eine Wohnung für eine „Polin“ oder „Kümmerin“ frei.

Vielleicht noch einen anderen Gedanken, Wie lange wollt ihr warten um endlich etwas anzupacken??? Hatte gerade ein Gespräch mit meiner Tochter die bei der Caritas angestellt ist. Die durchschnittliche Mietszeit im Altersheim beträgt 1 Jahr. Es liegt nicht daran, dass dort die Leute schlecht behandelt werden, vielmehr wartet wohl Jeder solange bis nichts mehr geht und dann muss kurzfristig ein Heimplatz für eine wirklich nur kurze Zeit gefunden werden.

Lieben Gruß
Heinz-Josef Burhorst


#4

Hallo Heinz-Josef,

kein Wunder, daß der Bezug des Altenheimes - das nur noch Pflegeheim ist - so lange wie möglich herausgezögert wird.

Man gibt seine komplette Privatsphäre auf (ein Einzelzimmer ist nicht selbstverständlich), lebt fremdbestimmt in einer völlig anderen Umgebung, in der höchstens ein paar kleine Bilder an das frühere Zuhause erinnern - wenn das Aufhängen erlaubt ist. Auf den persönlichen Lebensrythmus wird keine Rücksicht genommen - Waschen ab 5.30 Uhr, Abendessen um 17 Uhr, danach Nachtruhe. Alle notwendigen Handreichungen in großer Eile und das Ganze für eine Summe Geldes, die das eventuell noch vorhandene Vermögen binnen kürzester Zeit auffrißt.
Bei uns auf dem Dorf in einer strukturschwachen Gegend kostet der Platz knapp 4000 €/Monat, die Pflegekasse übernimmt die Hälfte.
Der Begriff “Altenheim” hat für Viele etwas Bedrohliches.

Also - sich rechtzeitig! Gedanken machen, wo und wie man den Rest seinen Lebens verbringen möchte, gesundheitliche Einschränkungen für sich selbst nicht ausschließen, aktiv werden und selbstbestimmt handeln, bevor einem das Ruder aus der Hand genommen werden muß.

Gruß

Antje


#5

Hallo Antje,

ich kann deinen Sätzen voll zustimmen.

Möchte einfach alle hier ermutigen, etwas anzupacken und nicht so lange zu warten bis Andere die Entscheidungen fallen.

Nach deinen Erzählungen hast du etwas sehr Wertvolles, menschliches realisiert. In meinen Augen ist es ideal bei dir zu wohnen und die Zusage zu haben, wenn der Bedarf an Hilfe größer wird, bleiben zu können.

„Man kann die Zukunft nicht vorhersagen, aber man kann auf die Zukunft vorbereitet sein!!“ hat lange als letzter Satz auf meinem „Ideenpapier“ gestanden.

Dazu stehe ich heute auch noch. Ein Bedarf hat sich bei mir noch nicht ergeben. Als Person kann ich auch keine Hilfe in Richtung Pflege leisten. Ich kann aber organisieren, dass es geleistet wird. Dafür habe ich jetzt schon eine Wohnung für die dann erforderliche Person freigehalten.

Lieben Gruß
Heinz-Josef


#6

Guten Morgen ihr Lieben,
ich erlaube mir, mich mal ein in eure Unterhaltung ein zu klinken.
Nach 6 Jahren Tätigkeit in 5 verschiedenen Altenheimen in der Pflege
und seit 1 Jahr in der ambulanten Krankenpflege (als Arzthelferin) möchte ich bemerken, daß
der Lebensabend im Heim für manche Bewohner sogar besser sein kann als alleine
zuhause “verkümmern”. Wohlbemerkt “kann!”
Und daß die Einrichtungen sehr verschieden sind.
Meine Großmutter war in einem anthroposophischen Haus und konnte in Würde altern.
Das heißt nicht, daß ich ein solches Altern anstrebe.
Mein Traum ist es, mit Gleichgesinnten aktiv ein natürlich und kreativ gestaltetes
Leben zu verwirklichen.
Ich bin 58 Jahre alt, habe noch einen der zwei Söhne zuhause, bin hier am Rand einer
kleinen Gemeinde beruflich verankert, alleinstehend, habe zwei Hauskatzen, Pflege ein Pferd,
lebe in einer Mietwohnung im vierten Stock, ohne Balkon, ohne Garten. Habe kein Auto, bin fit.
Im Moment hab ich leider noch keine Ahnung, wie ich von hier zu meiner Vision gelangen soll,
die da auch bedeutet, daß ich meine Pflege-Erfahrungen gerne in ein Gemeinschafts-Projekt einbringen
möchte. Aber wo ist der Ort, wo die Menschen, wo das Projekt, das Objekt?
Hier jedenfalls wohl nicht, es ist ein eng besiedeltes Einzugsgebiet von Stuttgart, in dem man nicht mal eine
Mietwohnung findet, geschweigedenn ein Anwesen auf dem Land.
Naja, vielleicht sollte ich meine Fühler intensiver ausstrecken, vorbereitend.
Ich wünsche mir viel Glück dabei.
Herzlichst.


#7

Hallo Pia,

falls Du interessiert bist deine Fühler intensiver nach Irland auszustrecken,
dann schau doch mal hier:

               https://www.facebook.com/groups/434745983543278/

Gruss aus Irland

Thomas Becht


#8

Hallo Heinz-Josef ich kann gerade nicht ersehen, da ich ja mit dem Smartphone nur unterwegs bin, wo du mir auf dem Beitrag bereits geantwortet hast!?
wie gesagt ich bin nach wie vor auf der Suche und genau du hast vollkommen recht eben das ist ja das, dass ich JETZT eigentlich schon gestern was finden will wo ich mein Leben ja meinen Lebensabend verbringen möchte das Problem ist gerade eben dass ich nur meine Erwerbsunfähigkeitsrente habe allerdings mir das System gerade arg im Genick sitzt sprich das Finanzamt wegen der Rentenbesteuerung et cetera pp und andere finanzielle kleine Sorgen so wie eben auch die Dialyse Pflicht… bin diesbezüglich etwas eingeschränkt in der Wahl des Platzes… so wie du schreibst das ist 1000 Meter zu den Ärzten sind das wäre ja ein Wunschtraum wenn ich nur einen Kilometer von der Dialyse weg wäre​:pray::heart_eyes: ja ich suche weiterhin eigentlich entweder ein bestehendes Projekt wo ich mich quasi in ein Zimmer bzw eine kleine Wohnung dass ich meine Rückzug habe einkaufen kann … es heißt allerdings für mich auch dass ich noch so viel tun kann und will, trotz meiner Handicaps und gesundheitliche Einschränkungen:
vom Baby- und Kinder betreuen mal ganz abgesehen über, ja ich habe ehemals Schreiner gelernt sprich Handwerken, Kochen (Hobby) ich bin Hauswirtschafterin und ich habe ebenso eine Altenpflegeausbildung allerdings ohne Examen weil ich die alten Leute sozusagen wieder aufgebaut habe und nicht ganz mit der damals die letzte Praktikumsstelle mit der Heimleitung konform ging… Das hätte ich nicht tun sollen…

Wie könnte ich denn nun weiter verfahren, um mein gesetzte Ziel zu erreichen?

LG erst mal aus der grauen und anonymen Großstadt und herzlichsten Dank an Alle für Eure rege Kommunikation :pray::heart:

PS Die Wohnung wo ich dzt lebe ist mein Eigentum und quasi mein Vermögen, welches ich somit zur Verwirklichung meines Traumes zur Verfügung habe…


#9

Hallo Andrea,

wir sind hier in Dinklage mit drei großen Arztpraxen und über 10 Ärzten gut versorgt. Die Entfernung beträgt bei allen Praxen um die 1000m.

Meines Wissen ist die nächste Dialyse im 17 km entfernten Krankenhaus in Vechta. Ich kenne deinen Bedarf nicht. Will aber wohl hier vor Ort recherchieren.

Für persönliche Nachrichten und zu Austausch weiterer Informationen erreichst du mich unter:

heinz.burhorst@ewetel.net