Grundversorgung am Standpunkt der WG


#1

Ich wohne selbst seit etwa 20 Jahren in Südspanien und wundere mich immer wieder darüber, dass einige Spanienbesucher recht blauäugig in den Süden reisen.
Nehmen wir die Stadt Casabermeja in Andalusien, ca. 20 Km von Málaga entfernt.
Ich wohne 10 km von Casabermeja entfernt.
Dort erhalten die Menschen in den Außenbezirken nur noch 6 Stunden pro Woche Wasser.
https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=es&u=http://www.diariosur.es/temas/lugares/casabermeja.html&prev=search
Und die anderen 162 Stunden?
Wer also in Spanien eine WG sucht oder vielleicht eine Ferienwohnung oder eine Langzeitmiete über den Winter, sollte vertraglich festlegen, dass z. B. nur die Zeit bezahlt wird, in denen auch Wasser aus dem Hahn kommt und somit auch die Toiletten benutzt werden können.
Wobei das Wohnen über den Winter in kleinen Dörfern an die Luftverschmutzung vor etwa
60-70 Jahre in Deutschland erinnert.
Im günstigsten Fall wird mit Holz geheizt, dass allerdings in Spanien knapp und teuer ist, aber auch eine gigantische Feinstaubbelastung mit sich bringt.
So werden in den Kanonenöfen der Häuser angefangen von alten klein gesägten Spanplatten, über alten Teppichboden, bis hin zu Altöl, alles verheizt.
Wenn wir von unserem Grundstück (625 m über NN) aus, auf das etwa 14km entfernte Málaga schauen, könnten wir eigentlich die Gebäude und das Meer sehen, ja sogar jedes Schiff; könnten, wenn da diese undurchdringliche gelbe Dunstglocke nicht wäre, die sich über Málaga hinzieht.
Gut, wer dann eine WG oder Ferienwohnung auf dem Land findet, wo die Wasserversorgung gewährleistet ist und die Wohnungen mit Klimaanlagen beheizt werden, hat das Problem mit den Verkehrsverbindungen.
Z. B. 5 Monate in einer ländlichen Umgebung über den Winter wohnen und einen Leihwagen nehmen, weil es keine öffentlichen Verkehrsverbindungen gibt, geht selbst bei den günstigen Mietwagenpreisen im Winter ins Geld.
Aber etwa 5.000 km (hin und zurück) mit dem eigenen Wagen anreisen, geht auch ins Geld.
Hat noch Jemand Fragen über Spanien?

Viele Grüße aus Andalusien
H. J. Weber


#2

Du scheinst ein sehr negativer Mensch zu sein,wenn alles so schlecht ist,
Positiv denken das Leben ist so kurz
In deiner Nähe möchte ich nicht wohnen da hängen wahrscheinlich immer graue Nebelschwaden
Wir wandern nach Gran Canaria aus weit weg von dir
Auf ein pisitives leben
Adriana


#3

Natürlich meinte ich positives


#4

Warum sagst du negativer Mensch, Adriana? Ich bin Helmut sehr dankbar und ich finde es immer gut, wenn jemand Klartext redet.
Natürlich kann man sich alles auch schönreden, aber wenn die Realität zuschlägt, ist Akzeptieren oder Ändern angesagt, gell :coffee:


#5

Hallo Adriana,

da hast Du mich wohl falsch verstanden.
Ich bin ein sehr positiv denkender Mensch, und das Leben hat es auch gut gemeint mit mir, bzw. mit meiner lieben Frau und mit mir.
Mit 33 Jahren hatte ich ausgesorgt und konnte nur noch leben.
Ich bin heute (65 und Altersrentner) mit meiner ersten Liebe verheirate, und wir leben seit vielen Jahren in Südspanien.
Unsere beiden Kinder und Enkelkinder sind gesund.
Was will man mehr?
Mein Beitrag sollte nur ein Hinweis darauf sein, wie es hier auf dem Lande so in den Dörfern zugeht.
Wir wohnen 10 km von jedem Dorf entfernt und mir ist es egal was die Leute dort machen.
Wir haben einen eigenen Tiefbrunnen und versorgen auch die engsten Nachbarn mit Wasser.
Uns fehlt nur noch das ewige Leben.
Ich wünsche Dir alles Gute, für die Zukunft auch Cran Canaria.

Viele Grüße
H. J. Weber


#6

Ich bin auch froh über jede Information. Und natürlich sind unschöne Tatsachen Negativ…aber das sind die Tatsachen und nicht die Menschen die es an- oder aussprechen.
Ich suche auch noch ein kleines Plätzchen für meine beiden Hunde und mich. Gerne ein Zimmer auf einer Fina abseits von allen gelben Wolken.

Womit muss ich da finanziell rechnen? Danke im voraus.
Rosi