Geschirr für eine Gaststätte


#1

Hallo zusammen,
ich habe mal eine Frage an euch.
Ich würde gerne für meinen Schwager einen Gefallen tun. Der arbeitet an einer Gaststätte und ist dabei, gerade alles neu auszurichten. Weil die Kunden meinten, das würde alles voll altbacken aussehen. Deswegen soll alles modern aussehen. So auch das Geschirr. Es gibt ja so viele Formen und Farben dafür. Aber was ist so wirklich modern? Oder besser gesagt, welche Form und Farbe wirkt auf einen frisch?


#2

Hallo zurück, ich würde zeitloses weißes Geschirr nehmen .Dann würde ich eher die Unterlagen ändern, z.B. Schieferuntersetzer…alles eine Frage des Geschmacks.
LG


#3

Guten Mittag zusammen,
dazu möchte ich auch meine Meinung dazugeben. Also wenn du deinem Schwager einen Gefallen tun möchtest, dann solltest du ihm folgende Webseite als Tipp geben https://www.gastrodax.de/porzellan. Da findet er ohne Zweifel, alles was er möchte. Ich würde jedoch bei der schlichten, runden Form und weißen Farbe bleiben, damit das Restaurant auch edel bleibt. Also ich finde, das macht schon einen Unterschied. Aber, wie schon erwähnt wurde, das ist alles Geschmackssache.
Viel Spaß euch beim Aussuchen!


#4

GreingrothLilly, ich würde, wenn ich eine Gaststätte optisch so ausbauen, dass die Atmosphäre die Gäste eine Urlaubsatmosphäre hat, d.h. Wände mit Kellenputz und weiß getüncht, Palmen (echt oder gute künstliche), Tische und Stühle angepäßt. Die Gäste schauen zuerst, wie die Atmosphäre ist (erster Eindruck) und wenn das Essen auch noch lecker ist, dann kommen sie und vor allem sprechen sie mit Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen, die den “stylischen Laden” dann auch sehen wollen.

Allerdings muss es von außen auch stimmen, denn bei einer Gaststätte ist nicht nur die Tür die Visitenkarten, sondern die ganze Hausfront.

Geschirr weiß, Messer, etc. Edelstahl und keine Holzgriffe.

Ich würde sagen, der Erfolg ist garantiert, obwohl Gaststätte immer schwieriger wird.

Mal sehen, was Schlaumeier Spanien-Helmut dazu zu sagen hat :slight_smile:


#5

Menschen, die Ihre Mahlzeiten einnehmen, benehmen sich wie alle Lebewesen; sie nehmen “einige Happen” und blicken dann in die Umgebung.
Das ist uns noch aus der Urzeit angeboren.
Gegenprobe:
Setzt Euch mal an den Tisch (egal wo) esst Eure Suppe und nehmt Euch ganz, ganz fest vor, "ich blicke jetzt nicht auf, ich halte nur den Teller im Auge.
Das kostet eine sehr hohe Konzentration und ich möchte behaupten, es gelingt Niemandem.
Wenn wir also durch unsere Urinstinke diese Veranlagung haben, sollten wir beim Essen so sitzen, dass wir beim Essen nicht gegen die Wand blicken, sondern in den freien Raum, denn unser Urinstinkt will sicher stellen, dass wir nicht von Feinden bedroht werden, bzw. sich kein Feind anschleicht.
Sehen wir keine Bedrohung, schmeckt es dann noch besser.
Deshalb: keine Vierertische in der Nähe von Wänden, sondern nur Dreiertische.
Seht Euch mal bei Eurem nächsten Besuch im Restorant die Menschen an, die gerade ihre Mahlzeit zu sich nehmen und zählt mal mit, wie oft sie in einer Minute in die Umgebung sehen, obwohl sich nichts an der Umgebung geändert hat.
Jede Wette, genauso so oft wie Euer Hund, der seinen Napf leer frisst.
Bei Menschen die ohne vom Teller hochzublicken diesen leer essen, liegt meistes eine psychische Erkrankung vor.
Ja- usw., da gibt es noch weitere Dinge die beachtet werden müsse, weil in unserem Hirn noch die Routinen abgespeichert sind, die uns in der Wildnis unser Überleben sichern sollen und zu einem nicht erklärbaren Unwohlsein führen, wenn wir diese Handlungen nicht durchführen können.
Schon mal darauf geachtet, was passiert wenn eine Familie durch die Tür im Restorant kommt?
Oder: Warum vergisst man so oft etwas, nur weil man einen neuen Raum betreten hat?
Man will etwas holen, geht in einen anderen Raum und hat es vergessen.
Gut- schöne Teller und Besteck ist natürlich auch wichtig.

Viele Grüße aus Andalusien
Helmut


#6

Modern ist immer toll und zum Glück gibt es Leute wie Deinen Schwager, der die wirklich wichtigen Aspekte zumindest erkennt. Das ist großartig und total selten. Die allermeisten verheddern sich in ihren Planungen in irgendwelchem völlig sekundärem Scheiß. Wie zum Beispiel - was ist auf der Karte, wer ist die Zielgruppe und wie spreche ich die an, welches Speise- und Getränkeangebot passt, wie ist die Preisgestaltung, wie die Personalplanung, kocht ein Hobbykoch oder einer mit Sternen und so ein total dämliches Zeug.

Geschirr ist aber tatsächlich immens wichtig und wird regelmäßig unterschätzt, weshalb auch 42,753 Prozent aller Neugründungen komplett in die Hose gehen.

Alle aktuellen internationalen Studien sagen - entgegen der hier vorgetragenen Empfehlungen - das weißes Geschirr out ist und zwar sowas von out …

Richtig gut kommt aber zur Zeit - und das ist ein echter Insidertipp, sozusagen fast eine Erfolgsgarantie - orientiert am aktuellen kanadischen Vorbild, ein Hanfdesign, und das geht dann so richtig ab. Die Leute essen und essen und essen - oft die Karte rauf und runter - und trinken natürlich auch und das bringt ja auch jede Menge Kohle …