Ein schönes Anwesen mit viel Raum zum Sein und Zusammenfinden


#1

Hallo,

mir hat Google grad eine Anzeige auf den Schirm gelenkt, die mich spontan anspricht. Und spontan frage ich jetzt auch mal hier in die Runde:

Was haltet Ihr von dem Hof, könnte sich jemand von Euch vorstellen, so etwas mit einer kleinen Gruppe zu erwerben?

Hier erstmal der Link:

https://www.immowelt.de/expose/48168112?utm_id=dis_lf_produkt_dt_criteo_de

Welche Aspekte kommen Euch in den Sinn, wenn Ihr so etwas seht?


#2

Hallo,
sieht echt gut aus.
Allerdings würde ich vorher fragen, ob dieses Objekt jeder nutzen kann.
Denn außerhalb könnte auch bedeuten, dass nur Landwirte das Objekt nutzen und baulich verändern dürfen. ( Bevorrechtigen Bauen im Außenbereich )
Gruß
Helmut


#3

Baujahr 1923 ! Sieht nach Arbeit aus.


#4

Ich hab es mir im Internet auch angeschaut.

Das ist viel Potential um etwas auf die Beine zu stellen.

Bei dem Preis sieht es so aus, als wenn nur der Boden bezahlt wird und die Gebäude keinen nennenswerten Wert da stellen. Es liegt nicht zu weit von meinem Wohnort entfernt. Um es aber zu bewerten, müsste man die Bodenrichtwerte dort kennen. Es geht auch wohl vorrangig um Grünland. Dies ist immer billiger als Ackerland. Wenn es dann noch moorig ist und schwierig in der Bearbeitung, dann sinkt der Bodenpreis natürlich.

Gebäude sind viele vorhanden und darin könnte man was machen.

Nur…es liegt im Außenbereich und man ist verstärkt auf ein Auto angewiesen was bei Problemen im hohen Alter ein Nachteil sein könnte. Was gibt das Baurecht her? Ein landwirtschaftliche Nutzung immer. Aber eine Aufteilung und Erweiterung mit mehreren Wohnungen könnte schwierig sein. Gebäude im Außenbereich müssen in der Regel eine eigene Kläranlage haben. Wenn jetzt die Personenzahl erheblich erhöht wird, macht der Landkreis diese Erweiterung als erstes zur Auflage.

Interessenten würde ich nicht abraten, sondern hinfahren, ansehen und auf alles einen kritischen Blick werfen. Mit der Kommune und dem Landkreis Rücksprache halten ob die angedachte Nutzung möglich ist.

Wenn dann die Finanzierung steht und Mitstreiter für die Wohnideen gefunden sind, Verträge abschließen, an die sich jeder halten sollte.

Wenn es was wird------------bitte berichten!!!

Viel Erfolg
Heinz-Josef


#5

Hallo Albert,
wenn ich richtig informiert bin, müssen laut EU-Verordnung alle Wohnhäuser, an denen Umbauarbeiten vorgenommen werden, den Bauverordnungen von 2012 entsprechen und wenn nicht, nachgerüstet werden.
Das kann z. B. bedeuten, dass ein vorhandenes Dreikammersystem eine weitere biologische Reinigungsstufe erhalten muss, die Fenster, das Dach und die Wände der aktuellen technisch machbaren Wärmeschutzverordnung entsprechen muss, ebenso eine eventuell vorhandene Heizung.
Das kann praktisch einer Komplettsanierung gleichkommen.
Ggf. muss geklärt werden, ob Lagerräume oder andere Räumlichkeiten in Wohnraum umgewandelt werden dürfen.
Ich würde mit dem Verkäufer einen Vertrag machen, dem zu entnehmen ist, dass Du erst dann das Gebäude kaufen würdest, wenn ein Sachverständige Dir darüber ein Gutachten angefertigt hat, was alles gemacht werden muss.
Das Gutachen wird zwar einige hundert Euro kosten, aber es gibt dann 2 Möglichkeiten.
Entweder war es umsonst, weil des Haus schon den aktuellen Vorschriften entspricht, dann hast Du ein Gutachten, das Du den Behörden vorlegen kannst, wenn Du Umbauarbeiten vornimmst.
Oder das Gutachten zeigt die Umbauarbeiten auf, die vorgenommen werden müssen, dann hast Du eine Grundlage, vielleicht noch einmal mit dem Verkäufer zu verhandeln.
Auf jeden Fall bewahrt Dich so ein Gutachten vor bösen Überraschungen.

Viele Grüße aus Andalusien
H. J. Weber


#6

Hallo Herr Weber,

nicht die EU-Gesetze mobilisieren….

Auf dem Lande geht manchmal auch was, was sonst nicht geht.

Es hängt natürlich viel von Landkreis und vom jeweiligen Landrat ab.

Einige Bauämter fungieren als „Baubehinderungsbehörde“, andere stehen neuen Ideen grundsätzlich offen gegenüber.

Bei der Größe des Hauses können schon mal mehre Personen einziehen. Wenn man als Eigentümer dort 2 Jahre wohnt kann man einen Bauantrag stellen. (Einige Versuche sind hier danebengegangen, weil sie sich auf dem neuen Objekt angemeldet hatten, aber die Behörde nachweißen konnte, dass die betreffenden Leute dort nicht gewohnt haben).

Es haben dort anscheinend noch Menschen gelebt. Also so einsteigen und langsam die Wohnsituation verändern ohne große Genehmigungen auszulösen.

Wenn das Heuerhaus auch noch bewohnt wurde, ist ja praktisch schon ein zweites rechtlich abtrennbares Objekt da, was man einem Mitstreiter verkaufen kann.

Berücksichtigen sollte man, dass das Objekt eine eigene Zuwegung hat, die in der Unterhaltung teuer werden kann. Sie muss unterhalten werden und bei Baumaßnahmen auch mit großen LKW nutzbar sein.

Sehe gerade das der Link 4 Exposé enthält. Ich hatte meinen Kommentar nur auf dem ersten Exposé bezogen.

Wenn ich mir jetzt das vierte Exposé ansehe, was 330m² Wohnfläche hat und wozu noch zwei Bauplätze von je 850m² gehören, sehe ich dort Potenzial. Es wird nach dem Kauf aber auch noch zusätzliches Geld gebraucht. Aber es wird nicht so teuer wie in umliegenden größeren Städten. Dafür muss man aber das ländlich mögen und die etwas längeren Wege ohne öffentliche Verkehrsmittel im Kauf nehmen.

Viele Leute haben Ideen…………….hier könnte man etwas umsetzen. Also ran an den Speck

Heinz-Josef


#7

Ja- dann mal los und hinterher überlegen und beantragen.

Viele Grüße aus Andalusien
H. J. Weber


#8

Hallo,

wir sind in Schleswig Holstein und suchen noch Männer / Paare, die bei unserer Suche mitmachen. Wollen ein Objekt mit viel Platz kaufen, so ca 10 Menschen insgesamt, gern Tiere, gern renovieren. Ihr könnt mich dazu gern anrufen. 0179-2276994. Derzeit wohnen wir in Kappeln.

Julie


#9

Hallo @chiara,
gerne kannst dazu eine Anzeige unter https://www.pluswgs.de/gesuch-aufgeben erstellen.