Beziehungs- / Gemeinschafts- / Projekt-Killer sind


#1

Grüß Gott,

Vier langjährige Freundinnen begründen eine WohnGemeinschaft.
Innert weniger Monate zerfällt die WG.
Siehe : Der Traum von der WG im Alter ( youtube.com/watch?v=qJUgqmRSzV4 )

Was lehrten die Erfahrungen - Was sind Beziehungs- / Gemeinschafts- / Projekt-Killer ?

Freundlich grüßt, Anette
*


#2

Liebe Anette,
danke für den Hinweis auf den Film. Wir sind immer noch auf der Suche nach neuen Bewohnern und stellen sehr häufig fest, dass die Menschen sehr idealistische Vorstellungen vom gemeinschaftlichen Leben haben.
WG ist noch problematischer als Wohnprojekt, aber es klärt sich schneller, das ist der Vorteil. Da man bei uns Probewohnen kann, klärt sich Vieles vor dem eigentlichen Einzug.
Mit Struktur und dem wirklichen Interesse an dem Mitbewohner entsteht Gemeinschaft. Wer allerdings zu spät anfängt nach Gemeinschaft zu suchen hart es immer schwerer. Das ideale Eintrittsalter in eine Gemeinschaft ist auf jeden Fall in den 50ern.
Gruß Ralph


#3

Hallo Ralph,

wenn das Denken die Ursachen für Disharmonie / Chaos hervorbringt
( s. J.Krishnamurti > youtube.com/watch?v=bvX-mnuIOsQ&t=525s )
und
die Damen hätten " Brainstorming" vlt Art “10 Schritte” wie dargelegt von Tilmann Lhündrup Borghardt (s. youtube.com/results?search_query=tilmann+lhündrup+borghardt ) gemacht, wäre wmgl. obige WG-Geschichte anders verlaufen?

Sicher hast Du auch schon vom “Campus Galli”-Projekt gehört – dort auch – zuerst Begeisterung und dann geht der Eine oder die Andere.
Idealvorstellung alleine genügt scheinbar auch nicht.

Bei 60plus - Ab in die WG ( s. youtube.com/watch?v=6LNLWlUWf-U ) läuft’s ideal ?
Reicht Das – der Wunsch nicht allein alt zu werden und mal was zusammen machen ?

Für mich ist Zeit lediglich ein psychologisches Orientierungs-Konzept – “scheintot” kann ich doch jederzeit sein, nicht wahr?

Freundlich grüßt Dich, Anette


#4

Betrifft Filmbericht über die
Gescheiterte WG
ich kenne diesen Bericht und ich habe mir lange Zeit ernsthaft Gedanken darüber gemacht;woran es wohl gelegen hat , dass die Damen Alle, so unzufrieden waren und ob der Wunsch ,nach einer WG für mich ,wirklich Sinn macht, in meinen Augen ,war diese WG ; aus dem Filmbericht,eine reine Zweckgemeinschaft, ohne jede ,menschliche , emotionale Bindung ,man muss ja eine gewisse Freundschaft aufbauen, sonst macht das keinen Sinn
Was das Zusammenleben betrifft , ist das vermutlich auch ,eine Frage der Sozialisation , Einem Menschen , der , Z B ,mit vielen Geschwistern und mit vielen Sozialkontakten, aufgewachsen ist, fällt es vermutlich leichter ,sich in einer Gruppe wohlzufühlen ,sich einzufügen,außerdem ist es ja so,dass man nicht jünger und nicht schöner wird, was in der Jugend noch toll und spannend war,wunderbar leicht fiel ,ist im Alter vielleicht ,garnicht so mehr toll,. ich denke man kann lernen wie man in einer Gruppe miteinander umgehen sollte . Für dringend nötig halte ich es ,dass es; ein Wir Gefühl , gibt, nach dem Motto, “Allein ist man schwach ! Gemeinsam ist man stark .!” Die erste WG Pflicht sollte das Zusammenhalten und nicht nicht Gegeneinander arbeiten sein , Leider gibt es in jeder Gruppe ,immer das schwächste Glied ,das kennt man ja noch aus der Schulzeit, Alle ,gegen Einen
Eine gewisse “Hackordnung” liegt einfach, in der Natur ,der Menschen
Mein persönlicher Vorschlag , um solche Konflikte abzuwenden,
wäre , zum Beispiel,dass ,die zwei Personen ,die sich am meisten Zoffen , aufgefordert werden, in der nächsten Zeit mehrere gemeinsame Freizeitaktivitäten zu Verbringen um sich vielleicht besser Kennenzulernen und Anzunähern.